
» Bestattung
» Friedhof
» Kurioses
» Medien
» Termine
» Tipps
» Tipps - Bücher
» Tod
» Trauer
» Vorsorge
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
Archiv: Februar 2009
Ägyptische Forscher haben in einem antiken Grab 30 Mumien entdeckt. Diese stammen aus der Zeit vor 4300 Jahren.
AFP
Friedhof der St.-Hedwig Gemeinde, Berlin-Mitte
Jeder in der DDR kannte seine Lieder, keinem gelang es so geschickt, die Zensur zu unterlaufen: Jetzt nahm sich Kurt Demmler, bekanntester Songschreiber des deutschen Ostens und wegen Missbrauchsvorwürfen in Untersuchungshaft, das Leben. Wie wird man sich an ihn erinnern?
Die Überschrift des Spiegel-Artikels spiegel.de scheint mir - wie so oft bei dieser Todesart - problematisch. Was meint "Freitod"? Sollte nicht besser von (neutral) "Suizid" gesprochen werden? Ist es nicht eher eine romantische Vorstellung, "Freitod" zu begehen?
Es gibt sie immer wieder, die Menschen, die nach schweren Schicksalsschlägen und problematischen Ereignissen in ihrem Leben trotzdem wieder Lebensmut schöpfen – und sogar positiv in die Zukunft schauen. Man nennt solche Menschen dann oft auch „Stehauf-Menschen.“ Doch was zeichnet diese Menschen aus? Wie machen die das?
Was ist das Geheimnis der Menschen, die auch aus großen Krisen gestärkt hervorgehen? Sie verfügen über die zentrale Kraft im Leben: Resilienz - innere emotionale Stärke, die uns durch Krisen trägt, in Verbindung mit praktischen Fähigkeiten, auf die wir auch bei alltäglichen Herausforderungen zurückgreifen können.
Wie resilient ein Mensch ist, zeigt sich in Belastungssituationen an der Fähigkeit, Potentiale und Ressourcen in den Blick nehmen und auch mit Niederlagen leben zu können.
Monika Gruhl beschreibt das systemische Konzept, aus dem „Resilienz“ gebildet wird bzw. sich zusammensetzt: Das sind die drei Grundhaltungen Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung; dazu kommen die vier Fähigkeiten Selbstregulation, Verantwortung übernehmen, Beziehung und Zukunft gestalten.
Es kommt dabei auf die „Resilienzbalance“ an, denn nicht nur eine Eigenschaft oder Fähigkeit ist wichtig, sondern das Zusammenspiel. Es kommt letztlich darauf an, so Gruhl, Gestalter des (seines) Lebens zu werden. Sich also nicht in die allzu leichte Position des Opfers zu begeben und mehr Einfluss auf die (eigene) Zukunft zu bekommen: Zukunftsräume entfalten, spirituelle Räume erschließen und Sinnperspektive entwickeln.
Schön auch zum Schluss des Buches: Das „Innere Leitbild eines Stehauf-Menschen“: Sätze zum Merken, zum sich selber vorsagen, zum Verinnerlichen.
Monika Gruhls Buch zur Resilienz ist eine ganz konkrete Einführung mit vielen Fallbeispielen und Anregungen, die auch praktisch umsetzbar sind. Sie verzichtet zudem auf theoretischen „Ballast“ und Fachvokabular, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt.
Gruhl, Monika
Die Strategie der Stehauf-Menschen
Resilienz - so nutzen Sie Ihre inneren Kräfte
Verlag Herder, Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2008
Format: 12,5 x 20,5 cm, 192 Seiten, Kartoniert
ISBN 978-3-451-29799-1
€[D] 14,95
www.herder.de

Immer mehr Briten wollen verbrannt werden. Nur noch eine Minderheit der Briten wünscht sich eine Erdbestattung. Mehr als 71 Prozent verfügen letztwillig eine Einäscherung, und damit liegt das Königreich weltweit gut im Spitzenfeld.
Nur in Japan (99% Kremierungen!), in der Schweiz und in der Tschechischen Republik finden mehr Kremationen statt als auf den britischen Inseln.
Da es in Großbritannien keinen Friedhofszwang gibt, können Hinterbliebene mit der Asche tun, was sie - oder nach Wunsch des Verstorbenen - für richtig halten.
Allerdings führt das zu Problemen besonderer Art: Weil immer häufiger die Asche über irgendwelchen früheren Lieblingsplätzen der Verstorbenen verstreut wird, sah sich die staatliche Umweltschutzbehörde Environment Agency nun gezwungen, Richtlinien zu erlassen.
sueddeutsche.de