Sonntag, 27. Juli 2014

Pflege von Angehörigen - von Dankbarkeit und Verzweiflung

"Man bleibt zu jeder Zeit die Tochter. Und zwar das Kind."

Die Pflege der eigenen Eltern ist immer eine Belastung, die zunimmt, je länger sie währt und desto umfassender sie wird. Eine weitere Bürde ist weniger offensichtlich: Spätestens jetzt holt einen die Beziehung zur Mutter, zum Vater wieder ein. „Da kommt man nicht drum herum“, sagt Gabriele Tammen-Parr, Gründerin der Berliner Beratungsstelle „Pflege in Not“[...]

faz.net


#| Stephan Hadraschek am 27.07.14 | 0 Comment/s (92) | 0 TB  | » Vorsorge




Samstag, 26. Juli 2014

Ausstellung: Mumien unter Maschinen in Völklingen

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iStock


Das Alte Ägypten fasziniert immer noch und immer wieder.
Doch Mumien und Sarkophage vor gigantischen Maschinen, das ist neu!

Ägypten - Götter. Menschen. Pharaonen» soll einen Überblick über 4000 Jahre altägyptischer Hochkultur vor Christus geben - von der Zeit vor der Staatsgründung bis zur Eroberung Ägyptens durch Rom. Nach Inkas und Kelten widme sich das Weltkulturerbe damit einer weiteren «herausragenden Kultur der Menschheitsgeschichte», sagte Generaldirektor Meinrad Maria Grewenig bei der Präsentation der Schau am Dienstag in Völklingen[...]
welt.de

voelklinger-huette.org

Ägypten.
Götter. Menschen. Pharaonen.
Meisterwerke aus dem Museum Egizio Turin

Öffnungszeiten
bis 9. November täglich von 10 - 19 Uhr

10. November bis 22. Februar 2015
täglich von 10 bis 18 Uhr
außer 24., 25., 31. Dezember.


#| Stephan Hadraschek am 26.07.14 | 0 Comment/s (72) | 0 TB  | » Tipps




Sonntag, 20. Juli 2014

Vor 70 Jahren: Attentat vom 20. Juli 1944

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Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Berlin


Trotz aller aktuellen Katastrophen soll an diesem Tag an das gescheiterte Attentat vom 20. Juli 1944 erinnert werden.

Es gilt als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus.
Im Hof des Bendlerblocks wurden wenige Minuten nach Mitternacht Stauffenberg, Haeften, Olbricht und Mertz von Quirnheim – von Soldaten und einzeln – vor einem Sandhaufen und im Scheinwerferlicht eines Lastwagens erschossen. Die Erschießung der Verschwörer war von Generaloberst Friedrich Fromm unter Berufung auf ein Standgericht, das angeblich stattgefunden habe, befohlen worden. Nachdem die vier erschossenen Offiziere samt Ludwig Beck auf Anordnung Fromms zunächst in Uniform mit Orden und Ehrenzeichen auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof begraben worden waren, ließ Himmler die Leichen am nächsten Tag exhumieren, verbrennen und ihre Asche über Rieselfelder der Berliner Kläranlagen verteilen[...]
Die Vollstreckung der [übrigen] Todesurteile erfolgte meist nur wenige Stunden nach ihrer Verkündung. Die Opfer wurden in Berlin-Plötzensee mit Stahlkabeln an Fleischerhaken aufgehängt. Eine Kamera filmte den Todeskampf der Verurteilten, die Aufnahmen wurden direkt an das Führerhauptquartier weitergeleitet. Alle Filme sind heute verschollen.

wikipedia.de

tagesspiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 20.07.14 | 0 Comment/s (104) | 0 TB  | » Trauer


Absturz von MH17: Globale Trauer

Manche wollten von Amsterdam nach Kuala Lumpur, für andere sollte Malaysia nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien sein: An Bord des abgestürzten Fluges MH17 von Malaysia Airlines waren 298 Menschen, deren Tod nun beklagt wird. Die Trauer ist global, sie verbindet eine Schule in Australien, einen englischen Fußballklub, eine Konditorei in Dubai, die Weltgesundheitsorganisation und ein niederländisches Fischerdorf. Beweint werden Angehörige, ehrenamtliche Helfer, Kollegen, Verwandte[...]


Quelle: SPIEGEL-ONLINE

spiegel.de


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Donnerstag, 17. Juli 2014

Nicht Sterbehilfe, sondern Hilfe im Sterben

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Wollen viele am Ende wirklich sterben, um nicht mehr leiden zu müssen? Welche Möglichkeiten haben sie? Ein Gespräch mit einem Arzt, der Menschen am Lebensende behandelt...

tagesspiegel.de


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Samstag, 05. Juli 2014

Voodoo in Wien


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Gesehen in der Siebensterngasse...Café Voodoo

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cafe-voodoo.de


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Dienstag, 01. Juli 2014

Buchtipp - Chris Paul: "Keine Angst vor fremden Tränen!"

Chris Paul
Keine Angst vor fremden Tränen!
Trauernden Freunden und Angehörigen begegnen
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

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randomhouse.de

Die Trauerliteratur ist in den letzten Jahren nahezu unüberschaubar geworden. Selbst Fachleuten fällt es schwer, den Überblick zu behalten.
Und doch gibt es immer wieder "Perlen", die sich vom Gros abheben.
Das neue Buch von Chris Paul gehört dazu.

Wie verhält man/frau sich gegenüber Trauernden? Wie gegenüber dem Kollegen, der nach einem Verlust wieder zur Arbeit kommt?
Wie gegenüber der Nachbarin, deren Sohn kürzlich starb? Wie gegenüber Eltern, die ihr Kind verloren haben?
Fragen über Fragen. Vielen Menschen fällt es schwer, mit Trauernden umzugehen. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen oder nicht die richtigen Worte zu finden.

Dieses Buch ist nicht (nur) für Fachleute geschrieben, sondern für jeden, der sich mit dieser Thematik beschäftigt bzw. beschäftigen muss.
Chris Paul legt hier einen gut verständlichen und umfassenden Leitfaden für den Umgang mit Trauernden vor, der zur Anteilnahme ermutigt und den Abbau von Ängsten und Überforderung ermöglicht.


Zur Autorin:
Chris Paul, Sozialpsychologin, Fachautorin und Ausbilderin in Bonn. Seit vielen Jahren setzt sie Akzente in der deutschen Trauerszene und arbeitet auch international als Dozentin. Ihre Bücher sind Standardwerke für Betroffene und Fachleute, dabei gelingt es ihr, auch komplizierte theoretische Zusammenhänge allgemein zugänglich zu machen. Die von ihr entwickelte und durchgeführte Seminararbeit mit Angehörigen nach Suizid ist europaweit einmalig. Als Leiterin des TrauerInstituts, Vorstandsmitglied des Vereins „Angehörige um Suizid“ e.V. und Gründungsmitglied der „Bundesarbeitsgemeinschaft Qualifizierung zur Trauerbegleitung“ setzt sie sich seit vielen Jahren für die angemessene Begleitung von Menschen mit erschwerter Trauer ein.


Chris Paul
Keine Angst vor fremden Tränen!
Trauernden Freunden und Angehörigen begegnen
Paperback, Klappenbroschur, 176 Seiten
ISBN: 978-3-579-07303-3
17,99
Verlag: Gütersloher Verlagshaus


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Sonntag, 29. Juni 2014

Ausstellung: Die andere Seite

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Spiegel und Spiegelungen in der zeitgenössischen Kunst - von 18.06.2014 bis 12.10.2014
im Museum Unteres Belvedere, Wien.

belvedere.at


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Samstag, 28. Juni 2014

28. Juni 1914: Doppelmord von Sarajevo

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Französische Kriegsgräber des I. WK, Wien/Zentralfriedhof


Heute vor 100 Jahren in Sarajevo:
Doppelmord an dem Thrinfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, und seiner Gattin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg, durch Gavrilo Princip.
Einen Monat später sollte Europa durch diese Bluttat im Krieg versinken...

Sarajevo steht noch ein zweites Mal während des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt einer europäischen Tragödie: 1425 Tage lang wird die Stadt zwischen 1992 und 1996 von militanten Serben belagert und beschossen, mehr als 11000 Menschen verlieren ihr Leben.

spiegel.de

Zur Julikrise 1914:
spiegel.de

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Aktuelle Ausstellung im Jüdischen Museum Wien
jmw.at


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Dienstag, 10. Juni 2014

Der Tag, an dem die Zeit stehenblieb: 10. Juni 1944

Heute vor 70 Jahren: Deutsche Soldaten löschten das Dorf Oradour-sur-Glane aus. 642 Menschen starben.

In diesem Dorf mitten in Frankreich, etwa 20 Kilometer von Limoges entfernt, verübte eine Einheit der SS-Division "Das Reich" am 10. Juni 1944 das zahlenmäßig größte Massaker der Deutschen in Westeuropa während des Zweiten Weltkrieges [...] Die Terror- und Einschüchterungspolitik der deutschen Besatzer, die in ihrem Kampf gegen den Widerstand auch auf die Zivilbevölkerung abzielte, fand an jenem Tag ihren grausamen Höhepunkt.

Der Ort Oradour-sur-Glane blieb bis heute so, wie ihn die SS verlassen hatte.

spiegel.de


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