Samstag, 28. März 2015

Der Germanwings-Absturz und die Medien

Die Medien - und nicht nur die "Yellow Press" - lassen im Fall der Germanwings-Katastrophe in Frankreich die nötige Seriosität vermissen. Teilweise ethisch völlig unzureichend und gegen den Pressecodex werden Fotoaufnahmen von Trauernden und Hinterbliebenen veröffentlicht, ohne deren Einverständnis zu haben. Abgesehen von Spekulationen zu den Ursachen (und den zahlreichen Talkshows mit interpretierenden Psychologen, Therapeuten etc.) ist es ebenso unakzeptabel, Aufnahmen bzw. den Namen des mutmaßlichen Täters und seines Umfeldes, des Co-Piloten - zu veröffentlichen. Dessen Angehörige befinden sich ebenso in einer schwierigen Lage und sind bereits Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt.
Jetzt sollte mit Zurückhaltung, Besonnenheit und Umsicht über dieses Tragische Unglück berichtet werden - im Sinne aller Angehörigen.

facebook.com

bildblog.de


#| Stephan Hadraschek am 28.03.15 | 0 Comment/s (26) | 0 TB  | » Medien




Donnerstag, 26. März 2015

Verdacht hat sich bestätigt: Der Absturz von Flug 4U-9525 wurde vorsätzlich herbeigeführt

"Ich weiß nicht, was im Kopf dieses Co-Piloten vorgegangen ist."

Der furchtbare Verdacht hat sich weithin bewahrheitet: Der Absturz von Flug 4U-9525 wurde wohl vorsätzlich vom Co-Piloten herbeigeführt (sog. Mitnahmesuizid?). Das hat nun die Auswertung der Audiodateien ergeben. Die Gründe liegen im Dunkeln.

Bislang gibt es keine Erklärungen für das Geschehen. Die Sicherheitsbehörden schließen einen terroristischen Hintergrund aus, L. war nach allem, was man bislang über ihn weiß, kein Extremist, kein religiöser oder politischer Fanatiker. Auch hat sich bislang keine Organisation zu der Tat bekannt. Nach Angaben der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf verlief die letzte von insgesamt drei Sicherheitsüberprüfungen für L. ohne Auffälligkeiten, das war im Januar[...]

spiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 26.03.15 | 0 Comment/s (55) | 0 TB  | » Trauer




Dienstag, 24. März 2015

Absturz von Flug 4U-9525: In stiller Anteilnahme.

image

Kurz nach 10 Uhr am 24.03.2015 hob Flug 4U-9525 in Barcelona ab - weniger als eine Stunde später stürzte der Airbus von Germanwings in den französischen Alpen ab.

Auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus Haltern am See waren an Bord des Unglücksfluges 4U-9525. Sie waren auf der Rückreise von einem Schüleraustausch in Barcelona.

Die Nachricht von der Katastrophe verbreitet sich schnell in dem Ort. "Es ist so eine kleine Stadt, da kennen sich viele", sagt ein Lehrer der Nachbarschule des Joseph-König-Gymnasiums. "Wir sind unglaublich traurig. Alle." Und ein Junge mit roten Rosen in der Hand beschreibt seine Gedanken, als er von dem Unglück erfuhr: "'Das kann nicht sein', denkt man dann. Wir kannten die ja."[...]

spiegel.de

Die Ursachenforschung läuft: Technisches oder menschliches Versagen? Ein Terroranschlag oder gar Suizid eines Piloten...? Die Untersuchungen müssen abgewartet werden. Man kann nur hoffen - besonders für die Angehörigen - dass die Ursachen bald geklärt werden.


#| Stephan Hadraschek am 24.03.15 | 0 Comment/s (120) | 0 TB  | » Trauer




Freitag, 20. März 2015

Frankreich billigt Änderung des Sterbehilfegesetzes

Das Gesetz billigt eine „tiefe und kontinuierliche Sedierung” für unheilbar kranke Patienten in bestimmten Situationen. Die Abgeordneten sprachen sich darüber hinaus für die Einführung einer verbindlichen Patientenverfügung aus[...]

aerzteblatt.de


#| Stephan Hadraschek am 20.03.15 | 0 Comment/s (41) | 0 TB  | » Tod




Montag, 16. März 2015

Buchtipp - Andreas Heller, Reimer Gronemeyer : "In Ruhe sterben"

In Ruhe sterben
Was wir uns wünschen und was die moderne Medizin nicht leisten kann.
Ein Appell zum humanen Umgang mit Sterbenden
Pattloch Verlag

image

droemer-knaur.de

Der medizinische Kampf gegen den Tod hat absurde Züge angenommen. Technik und Bürokratie haben sich in Kliniken und Hospizen breitgemacht; das »qualitätskontrollierte Sterben« wird zur Realität. Die beiden Autoren plädieren leidenschaftlich für eine fürsorgliche Begleitung sterbender Menschen. Ihre Kritik gilt jenen Kliniken, die ihre Patienten in vielfach unangemessener Weise langwierigen und schmerzhaften Therapien aussetzen, statt ihnen ein würdiges Sterben zu ermöglichen. Verlagstext

image
Reimer Gronemeyer, Andreas Heller; Quelle: Institut für Palliative Care und OrganisationsEthik / IFF Wien

image
Andreas Heller und Reimer Gronemeyer live im Sepulkralmuseum, 26.02.2015


Pattloch Verlag
2014, 304 S.
ISBN: 978-3-629-13011-2
€ 19,99
droemer-knaur.de


#| Stephan Hadraschek am 16.03.15 | 0 Comment/s (221) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Montag, 02. März 2015

transmortale VI - Workshop zum Thema Sterben, Tod und Trauer

image
© Museum für Sepulkralkultur, Kassel 2012


Wann: Samstag, 7. März 2015
Wo: Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr in den Fokus fächerübergreifender Forschung. Disziplinen wie die Archäologie, Ethnologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wander der Trauer- und Bestattungskultur, wie z. B. die Sozilogie, Psychologie, aber auch Geschichte, Volkskunde/Kulturanthropologie, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften.

Wie die früheren Veranstaltungen bietet auch die transmortale VI am 7. März 2015 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren.

Informationen und Anmeldung:
sepulkralmuseum.de


#| Stephan Hadraschek am 02.03.15 | 0 Comment/s (172) | 0 TB  | » Termine




Freitag, 20. Februar 2015

Bizarre und merkwürdige Begräbnisse - zum Schicksal berühmter Leichen

image
...ein bizarrer Sarg...



Entführt und verbrannt, zerstückelt und geschändet, tiefgefroren oder in Kartons vergessen, ins Weltall geschossen oder für die Ewigkeit konserviert: SPIEGEL ONLINE erinnert an die absurdesten Schicksale, die berühmten Menschen nach ihrem Tod zuteil wurden[...]

spiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 20.02.15 | 0 Comment/s (187) | 0 TB  | » Kurioses




Samstag, 07. Februar 2015

Gedenken an Hatun Sürücü

image

7. Februar 2005: Vor 10 Jahren wurde Hatun Sürücü von ihrem damals 18-jährigen Bruder auf offener Straße ermordet.

Am 10. Todestag legten Politiker, Freunde und gegen Zwangsehen engagierte Berliner am Tatort in Tempelhof Kränze und Sträuße ab. Die aus einer streng muslimischen, kurdischen Familie stammende Hatun Sürücü war am 7. Februar 2005 einem sogenannten Ehrenmord zum Opfer gefallen. Ihr kleiner Bruder feuerte drei mal ab. Sie hinterließ einen sechsjährigen Sohn...

tagesspiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 07.02.15 | 0 Comment/s (175) | 0 TB  | » Trauer




Dienstag, 27. Januar 2015

27. Januar: Tag der Befreiung des KZ Auschwitz

70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz - "immerwährende Verantwortung"

Sowjetische Soldaten befreiten am 27. Januar 1945 das NS-Konzentrationslager.
Auschwitz-Birkenau war das größte NS-Vernichtungslager. Mindestens 1,1 Millionen Menschen wurden hier während des Zweiten Weltkriegs ermordet...

tagesschau.de

faz.net

sueddeutsche.de

wikipedia.de


#| Stephan Hadraschek am 27.01.15 | 0 Comment/s (167) | 0 TB  | » Trauer




Samstag, 24. Januar 2015

Kopf von Fritz Haarmann eingeäschert

Wie das "Göttinger Tageblatt" berichtete, sollte der Kopf des Mörders einst belegen, dass man Verbrecher an der Physiognomie oder Besonderheiten im Gehirn erkennt. Nach der Enthauptung Haarmanns im April 1925 wurde er in Formalin eingelegt und an die Göttinger Rechtsmedizin übergeben[...]
Fritz Haarmann hatte in Hannover von 1918 bis 1924 mindestens zwei Dutzend junge Männer im Alter zwischen 10 und 22 Jahren auf besonders bestialische Weise getötet.

90 Jahre später wurde der Kopf nun eingeäschert.

spiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 24.01.15 | 0 Comment/s (218) | 0 TB  | » Bestattung


  » » »