Scheintod - nicht nur ein Phänomen früherer Zeiten…

Nordhorn. Ein Notarzt hat eine 89 Jahre alte Frau in Nordhorn fälschlicherweise für tot erklärt. Der Irrtum fiel erst eine Stunde später einem Bestatter auf, der die Frau abholen und in einen Sarg legen wollte, sie aber lebend vorfand. Die Frau sei dann vier Tage später in der Euregio-Klinik in Nordhorn gestorben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Osnabrück.

fr-online.de

welt.de

Die Fälle scheinen sich in letzter Zeit zu häufen: Menschen werden (zu früh) für tot erklärt - sind es aber noch gar nicht. Da ist der geschilderte Fall in Nordhorn/Niedersachsen leider kein Einzelfall. Könnte es daran liegen, dass viele Mediziner, die den Tod feststellen (müssen), eigentlich dafür nicht ausgebildet sind? Andere, eher profane Fragen (Entgelte etc.) können an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
Diese Fragen werden auch immer offener von führenden Rechtsmedizinern gestellt.
Wie "Rechtsmedizin" funktioniert, zeigt noch bis zum September 2009 eine Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité:

bmm.charite.de

 

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