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Skandal um kremierte US-Soldaten

Angeblich sollen im Irak oder Afghanistan getötete US-Soldaten in einem Krematorium eingeäschert worden sein, das auch zur Verbrennung von Tieren genutzt wird.
Der US-Verteidigungsminister Gates entschuldigte sich jetzt dafür. Die U.S. Army vergab den Auftrag inzwischen an ein anderes Institut.
Es handelt sich bei dem Krematorium um ein Privatunternehmen, das von der Luftwaffenbasis in Dover (Delaware) bereits früher mit den Einäscherungen gefallenener Soldaten aus dem Irak und Afghanistan beauftragt wurde.
Das Krematorium für Haustiere befinde sich jedoch in "einem separaten Gebäude" und sei von den anderen Anlagen getrennt, so das Statement von offizieller Seite.
Es gebe keinen Hinweis darauf, dass die toten Soldaten und die Haustiere in derselben Anlage eingeäschert worden seien, so Pentagon-Sprecher Geoff Morrell. Der Verteidigungsminister Gates entschuldigte sich dennoch für den Vorfall.

Nun ja, Effizienz ist eben alles. Man fragt sich natürlich, wie solche Bestattungsunternehmen an so lukrative Aufträge kommen. Da gab es sicher ein gutes Angebot von Seiten des Dienstleisters...

Wenn man bösartig wäre könnte man sagen: "Erst sterben wie ein Hund - und dann auch noch so kremiert werden..." Aber wir sind ja nicht böse.

spiegel.de

nachrichten.ch

welt.de


#| Stephan Hadraschek am 13.05.08 | 0 TB | » Bestattung

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