Archiv: April 2015

Do Apr 30, 2015

Buchtipp - Buchtipp: "Friedhof und Denkmal – Zeitschrift für Sepulkralkultur: Heft 1-2015" erschienen!

Friedhof und Denkmal – Zeitschrift für Sepulkralkultur
Aktuelle Ausgabe: Heft 1-2015, 60. Jahrgang

sepulkralmuseum.de

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Aus dem Inhalt:
4
Barbara Leisner
Grab und Landschaft
Eine historische Rückschau
8
Reiner Sörries
Naturfriedhöfe in Bayern
Tendenzen einer Entwicklung
13
Norbert Fischer
Sehnsucht nach dem Maritimen
Über Seebestattungen und Seebestattungs-Gedenkstätten
15
David Roth
Absolute Freiheit für die Friedhöfe
Ein Plädoyer
19
Stephan Hadraschek
Der „Wald der Erinnerung“ der Bundeswehr
Ein neuer Ort des Gedenkens
21
Das neue Bremer Bestattungsgesetz
Eine Dokumentation in Auszügen
24
Ulrike Neurath
Ein Obstbaum als Grabzeichen
Aus den Beständen des Museums für Sepulkralkultur 47
_____
26
Aktuelles
30
Termine
34
Bücher. Hinweise und Rezensionen
_____
43
Impressum, Abbildungsnachweis und Legenden


sepulkralmuseum.de


Stephan Hadraschek am 30. April 2015, 23:04 | 0 Comment/s (1033) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Palliativmedizin und Hospiz sollen gestärkt werden

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland beschlossen[...]
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland beschlossen.

So sollen die Kassen künftig bei den Hospizkosten 95 Prozent statt der bisherigen 90 Prozent der zuschussfähigen Kosten tragen.
Man darf gespannt sein.

zeit.de


Stephan Hadraschek am 30. April 2015, 22:04 | 0 Comment/s (1313) | 0 Trackbacks |

Mo Apr 20, 2015

Buchtipp - Klaus Wegleitner, Dirk Blümke, Andreas Heller, Patrick Hofmacher (Hrsg.): "Tod – Kein Thema für Kinder? "

Klaus Wegleitner, Dirk Blümke, Andreas Heller, Patrick Hofmacher (Hrsg.):
Tod – Kein Thema für Kinder? - Zulassen – Erfahren – Teilen - Verlust und Trauer im Leben von Kindern und Jugendlichen. Anregungen für die Praxis.
Hospiz-Verlag, 2014

Hospiz Verlag

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Viele Menschen verbinden mit Sterben und Tod immer noch etwas Magisches, Geheimnisvolles. Sie hoffen, dass sie vom Tod verschont werden, wenn sie das Thema verdrängen. Auch haben sie vielleicht zunächst den Wunsch, ihre Kinder vor diesem Geschehen zu beschützen. Aber häufig gehen Kinder sehr viel unbefangener mit dem Thema Sterben und Tod um.
Das Thema "Sterben und Tod" betrifft selbstverständlich auch Kinder und Jugendliche. Es beginnt oft mit dem Tod eines Haustieres, geht über Verluste in der Familie (zumeist Großeltern) bis hin zum Versterben eines Mitschülers, Lehrers oder anderen Bezugspersonen.
Kinder und Jugendliche, die einen nahe stehenden Menschen durch den Tod verlieren, brauchen sensible Unterstüzung. Der Malteser Hospizdienst hat in einem deutschlandweiten Modellprojekt die intensive Begegnung mit Kindern und Jugendlichen gesucht, um über Verlust, Sterben und Tod in einen Dialog zu treten.

Trauer, Kummer und Verluste sind Teil unseres Lebens, davor können wir unsere Kinder nicht schützen. Sei es die geliebte Großmutter, die nach langer Krankheit gestorben ist, oder ein Todesfall in der Nachbarschaft: Früher oder später kommen Kinder mit dem Thema Tod in Berührung. Erwachsene verbannen den Tod gern aus ihrem Leben. Sie wollen nicht darüber reden, weil sie selbst Angst haben. Wie wollen sie Kindern dann die Angst nehmen? Wie gehen Kinder und Jugendliche überhaupt mit Trauer um? Was hilft ihnen?

Daher ist es besonders wichtig, Kinder und Jugendliche frühzeitig an diese Themen heranzuführen – innerhalb und außerhalb von Schule.

Leider kommt der Aspekt "Bestattungskultur" zu kurz.
Für Kapitel 4.9 "Unterrichtsbesuch im Religionsunterricht einer 9. Klasse" wäre beim Teil "5. Tod und Rituale" der Museumskoffer "Vergissmeinnicht" des Sepulkralmuseums gut geeignet. Dies als Hinweis für das gesamte Modellprojekt - und für eine nächste Auflages des Buches.

Ansonsten sind die "Anregungen für die Praxis" eine wahre Fundgrube an Praxisbeispielen.
Das Buch ist für Lehrerinnen und Lehrer, Pädagogen, Hospizmitarbeiterinnen und Hospizmitarbeiter, Eltern und Interessierte sehr gut geeignet.

Aus dem Inhalt:

1) Über die Hospizidee als freundschaftliche
Sorge für Kinder und Jugendliche

2) Gib mir ʼn kleines bisschen Sicherheit:
Vom Projekt zum Buch

3) Auf Entdeckungsreise im Kindergarten


4) Sorgekultur in der Schule


5) Hospizkultur mit PädagogInnen und
in der Pädagogik


6) Gib mir ein bisschen Sicherheit in
Kinder- und Jugendgruppen


7) Ein Projekt ins Leben rufen
und am Leben halten


8) Die Unsicherheiten des Lebens in
Malteser Schulen gemeinsam tragen


9) Spirituelle Sorge fördern





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Stephan Hadraschek am 20. April 2015, 00:04 | 0 Comment/s (1263) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Apr 19, 2015

VEID: Jahrestagung 2015 ("Trauer und Spiritualität") ist zu Ende

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Abtei Münsterschwarzach

Die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbands Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID), die unter dem Motto "Trauer und Spiritualität" in der Abtei Münsterschwarzach stattfand, ist zu Ende.

Neben intensiven Gesprächen standen zahlreiche Workshops im Mittelpunkt der Tagung.
Die Benediktinerabtei ist eines der bedeutendsten Klöster im deutschsprachigen Raum. Für die Region Mainfranken ist sie geistliches Zentrum, aber auch ein touristisch sowie wirtschaftlich bedeutender Faktor. Der wohl bekannteste Vertreter der Abtei ist Pater Anselm Grün, der die Tagung mit einem Vortrag eröffnete.

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Pater Anselm Grün

veid.de


Stephan Hadraschek am 19. April 2015, 20:04 | 0 Comment/s (1195) | 0 Trackbacks | » Trauer

Fr Apr 10, 2015

Buchtipp - Heike Schneidereit-Mauth: Ressourcenorientierte Seelsorge"

Heike Schneidereit-Mauth
Ressourcenorientierte Seelsorge. Salutogenese als Modell für seelsorgerliches Handeln.

randomhouse.de/guetersloherverlagshaus

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Nach Stärken fragen – Möglichkeiten entdecken
Das Thema Salutogenese hat Konjunktur: Medizin und Psychologie fragen zunehmend nicht nach den Defiziten, die Patienten haben, sondern orientieren sich an den Möglichkeiten, die ihnen bleiben, und schaffen so Brücken in ein verändertes Leben. Kann Seelsorge das auch?Dieses Buch macht die salutogenetische Fragestellung mit ihrer ressourcenorientierten Perspektive zum genuinen Bestandteil der Seelsorge. Es ermutigt professionelle Helfer, sich nicht nur mit dem Schrecken einer Biografie zu beschäftigen, sondern auch dem Leichten, Schönen, Hellen und Humorvollen in der Seelsorge Raum zu geben. Eine fundierte Einführung mit zahlreichen Fallbeispielen.


Heike Schneidereit-Mauth
Ressourcenorientierte Seelsorge. Salutogenese als Modell
für seelsorgerliches Handeln
Paperback, Klappenbroschur, 224 Seiten
ISBN: 978-3-579-07423-8
€ 19,99 [D]
Verlag: Gütersloher Verlagshaus


Stephan Hadraschek am 10. April 2015, 23:04 | 0 Comment/s (1166) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Apr 05, 2015

Frohe Ostern!

Allen Lesern ein schönes und gesegnetes Osterfest!

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iStock


Stephan Hadraschek am 05. April 2015, 02:04 | 0 Comment/s (1329) | 0 Trackbacks | » Termine

Fr Apr 03, 2015

Karfreitag: Tag der Klage, der Trauer...

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Am Karfreitag (althochdt. kara "Klage"‚ "Trauer") gedenken Christen des Kreuzestodes Jesu Christi.
Der Karfreitag ist eingebunden in die „Dreitagefeier vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn“, das Triduum Sacrum[...]
wikipedia.de

In diesem Jahr gibt es besonders viel zu klagen und zu betrauern (Germanwings-Flug 9525)...


Stephan Hadraschek am 03. April 2015, 18:04 | 0 Comment/s (1226) | 0 Trackbacks | » Trauer

Do Apr 02, 2015

Buchtipp - Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.): "Zeit mit Toten. Eine Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz"

Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.):
Zeit mit Toten
Eine Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz
Gütersloher Verlagshaus

Gütersloher Verlagshaus

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Die Zeit zwischen Tod und Bestattung verstehen und gestalten

Das Buch ist relativ schmal für ein großes Thema: Der Umgang mit Verstorbenen.
Und doch steht auf den 157 Seiten so viel Wichtiges und Interessantes wie kaum in einem anderen Buch. Der Umgang (Zeit) mit Toten wird ansonsten fundiert eher in der pflege- und palliativmedizinischen Literatur thematisiert. Von den vielen, eher populären und oft subjektiv gefärbten Titeln soll hier nicht weiter die Rede sein. Das Buch "Zeit mit Toten" wurde im Auftrag der Liturguschen Konferenz herausgegeben. Daher ist der christliche Glaube hier grundlegend. Und doch besitzt diese Orientierungshilfe auch aus kulturwissenschaftlicher und medizinisch-pflegerischer Sicht viele Impulse. Das Werk ist eine überaus hilfreiche Lektüre für alle, die Umgang mit Verstorbenen (und deren An- und Zugehörige) haben.
Zugleich kann es ein Auftakt für eine weitere Beschäftigung mit dem Thema sein - inbesondere mit einer Ethik der Abschiedskultur, die eine Ethik zum pietätvollen Umgang mit dem menschlichen Leichnam beinhaltet.


Zwischen Tod und Bestattung liegt eine besondere Zeit. Auf den Umgang mit Toten sind viele Menschen aber kaum vorbereitet. Was kann man in dieser Zeit tun? Welche wissenschaftlichen Sichtweisen über Tod und Trauer legen sich nahe und wie finden sie ihren Ort im Horizont des christlichen Glaubens? Welche Möglichkeiten zur Unterstützung hat die Kirche in den Gemeinden, Seelsorgediensten und Bildungseinrichtungen? Das Buch bietet Vorschläge, wie man sich auf einen Trauerfall einstellen kann. Es bedenkt mögliche Handlungsweisen, wenn er eingetreten ist. Es regt dazu an, das Thema in der Bildungsarbeit aufzunehmen. Adressaten sind Menschen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit dem Abschied von den Toten beschäftigen: haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in den Kirchen, Ärzte und Ärztinnen, Pflegende, Lehrende – und persönlich Betroffene.
Verlagstext





Stephan Hadraschek am 02. April 2015, 22:04 | 0 Comment/s (1276) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher