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Archiv: Januar 2009
"In welchem beruflichen Umfeld sollte Ihr Partner auf keinen Fall arbeiten?", wollten die Meinungsforscher wissen. Auf größte Ablehnung stieß dabei das Rotlichtmilieu mit 81 Prozent, gefolgt von Schlachtereien (51) und Bestattungsunternehmen (45).
krone.at
Na, das haben wir ja immer schon gewusst: In Deutschland ist der Bestatter als Beziehungspartner nicht gewünscht. Aber wenigstens in der Hauptstadt wollen 48% der Befragten keine Beziehung mit einem Mitarbeiter der GEZ! Das ist doch was...;-)
Da der Artikel u.a. in der Krone erschien, würde mich das Ergebnis für Österreich natürlich auch brennend interessieren...
krone.at
oe24.at
Wer hat sie nicht, die ganz normalen Probleme: Mit sich und/oder seinen Mitmenschen.
Und wer traut sich nicht, jemanden um Rat zu fragen – oder hat niemanden, der mit Lebenserfahrung zur Seite steht.
Hier setzt das „Kleine 1 x 1 der Seelenkunde“ an:
Zu ausgewählten Stichworten gibt der bekannte und renommierte Psychotherapeut Wolfgang Schmidbauer Erklärungen, die jeder Leser verstehen und nutzen kann.
Ein kompliziertes Sachbuch zu lesen wäre zu anstrengend, und einen Therapeuten würde man nur im Notfall hinzuziehen.
In seinem neuen Buch Die psychologische Hintertreppe" gibt uns Wolfgang Schmidbauer ein Kleines 1x1 der Seelenkunde" an die Hand, in dem man schnell einmal nachschlagen kann, wenn wieder einmal ein emotional aufgeladener Begriff im Alltag auftaucht.
Es beginnt mit „Abhängigkeit“ und geht bis „Zwischenlager“.
Gut an Schmidbauers Buch ist, dass hier anstelle von kurz gefassten allgemeinen psychologischen Erklärungen durchaus subjektiv formulierte Gedanken mitgeteilt werden. Immer angereichert mit Fällen aus der Praxis. Schmidbauer spricht selbst von „Küchenpsychologie“, wobei sich herausstellt, dass es sich eigentlich nur um den gesunden Menschenverstand handelt. Man hat oft das Gefühl, mehr von diesem Autor lesen zu wollen. Die Beiträge helfen, sich selbst und seine Mitmenschen besser zu verstehen und so das menschliche Miteinander lebenswerter zu gestalten.
Schmidbauer schreibt lebendig, das Buch ist leicht zu lesen und verständlich geschrieben. Auch weil die meisten Beiträge nur zwei oder drei Seiten umfassen. Das handliche Format tut sein Übriges, damit man das inhaltsschwere, aber kleine Bändchen immer in der Tasche haben kann – für alle Fälle. Denn Probleme, Krisen und Seelenschmerzen gibt es genug in unserem Alltag...
Wolfgang Schmidbauer
Die psychologische Hintertreppe. Kleines 1 x 1 der Seelenkunde
1. Auflage 2008
208 S. Ebr. EUR 14,95 [D]
ISBN 978-3-579-06982-1
www.gtvh.de


Parochialkirche Berlin-Mitte, Foyer
Bei einer Bestattung in Westengland ist ein anderer Mann beigesetzt worden als die trauernden Angehörigen angenommen hatten. Das beauftragte Unternehmen hatte zwei Särge verwechselt.
Schon während der Beerdigungszeremonie waren dem anglikanischen Geistlichen Zweifel gekommen, weil der Sarg mit einem anderen Namen und einem Kreuz versehen war, wie es eigentlich bei katholischen Bestattungen üblich ist. Der Bestattungsunternehmer tat die Bedenken aber mit dem Hinweis ab, dass der Gestorbene unter verschiedenen Namen bekanntgewesen sei.
news.de
Na, so kann man (Bestatter) die Angelegenheit auch abtun. Nur leider hilft das den Angehörigen nicht mehr...
spiegel.de
Ja, ein Weihnachtsbaum kann auch noch im Sommer schmückend sein...
Friedhof Grunewald Forst
So ein Zitat des Berliner Bildhauers Nikolaus Seubert. Er fertigt in seinem Berliner Atelier ganz persönliche Grabsteine.
Es ist - leider immer noch - vorprogrammiert, dass Seuberts Schaffen vielen Friedhofsverwaltungen ein Dorn im Auge ist, denn er verändert die Grabstein-Kunst. "Die Friedhofsordnungen müssen viel liberaler werden", so der Restaurator und Steinbildhauer. "Weil die meisten Friedhöfe hierzulande einer 'Ansammlung von Visitenkarten gleichen" gelte es, Sehgewohnheiten zu ändern. Das beginne bei Wünschen der Kunden und ende oft mit einer Ablehnung durch Friedungsverwaltungen, weil seine Entwürfe um wenige Zentimeter über den Vorschriften liegen."
berlinonline.de
nikolaus-seubert.de
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) hat sich für eine tolerante Sterbe-Ethik ausgesprochen.aerzteblatt.de
Die DGHS vertritt die Auffassung, dass kirchliche Glaubenssätze im säkularen Staat nicht allgemeinverbindlich sein könnten. Jeder Betroffene (Schwerstkranke, Sterbende) müssten selbst entscheiden können, wie lange sie leiden wollten.
Immerhin: Einen "Freifahrtschein" in Sachen Sterbehilfe werde es mit der DGHS aber nicht geben, so die DGHS...
aerzteblatt.de