Archiv: September 2008

So Sep 28, 2008

Ältester jüdischer Friedhof in Berlin wieder hergerichtet

Das von den Nazis im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gelände wurde in den vergangenen zwei Jahren für rund eine Million Euro wieder hergerichtet Der Friedhof wurde 1672 angelegt, nachdem ein Jahr zuvor der brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm per Dekret die Ansiedlung jüdischer Bürger in der Mark Brandenburg erlaubt hatte und damit zum ersten Mal seit hundert Jahren auch wieder in Berlin Juden ansässig wurden. "Für die Stadtgeschichte ist das ein ganz wichtiger Ort", sagte Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) bei der Wiedereröffnung der Anlage.
welt.de

Stephan Hadraschek am 28. September 2008, 22:09 | 0 Comment/s (4976) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Mo Sep 22, 2008

Buchtipp - Peter Andreas: "Geh schlafen, mein Herz, es ist Zeit"

"Geh schlafen, mein Herz, es ist Zeit. An den Gräbern berühmter Frauen"

»Liebe und Tod – das sind doch zwei gewaltige Mächte. Beide dienen einem noch Gewaltigeren: dem Leben. Liebe schafft das Leben, der Tod schafft ihm Raum. Wie könnte der Lebensbaum in ewiger Jugend erblühen, wenn nicht die welken Blätter fielen? Freilich sinkt auch noch manches grüne Blatt mit zu Boden… Dich, mein Verlorener, hat der Todessturm viel zu früh vom Stamm geweht. Die Trauer – das habe ich jetzt erfahren – kann ebenso leidenschaftlich sein wie Liebe.«
Bertha von Suttner

Texte über Tod und Leben, Trauer und Liebe berühmter Frauen sowie Fotos ihrer Grabstätten hat der Autor in diesem hochwertigen Bildband zusammengestellt. Unter anderem sind dies Marlene Dietrich, Edith Piaf, George Sand, Klara Schumann, Selma Lagerlöf, »Coco« Chanel u. v. m.

Zum Autor:
Peter Andreas, geboren 1940, arbeitet als selbstständiger Werbeberater. Neben seiner beruflichen Tätigkeit geht er mit der Kamera auf Spurensuche. Seine Fotos illustrieren Bücher, die lebendige Kulturgeschichte erzählen. Sein erster eigener Band, "Im letzten Garten", ist 2005 bei Gerstenberg erschienen und wurde von Elke Heidenreich in "Lesen!" besprochen.

Verlag: Kreuz
Seitenzahl: 220 Seiten
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 19 x 25 cm
Ausstattung: Mit mehr als 100 Schwarzweißfotos

kreuzverlag.de

Stephan Hadraschek am 22. September 2008, 21:09 | 0 Comment/s (2122) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Knuts Ziehvater ist tot - Thomas Dörflein leblos aufgefunden

Knut hatte auch ihn weltweit bekannt gemacht: Der Ziehvater des berühmten Eisbärenjungen aus dem Berliner Zoo ist tot. Der 44-jährige Tierpfleger Thomas Dörflein wurde leblos in einer Wilmersdorfer Wohnung gefunden. Die Ermittlungen laufen noch.
Dörflein soll seit längerem schwer krank gewesen sein, berichtete dpa.
spiegel.de

Stephan Hadraschek am 22. September 2008, 20:09 | 0 Comment/s (5105) | 0 Trackbacks | » Tod

Di Sep 02, 2008

Fotoausstellung "Über Sterben und Tod" in Bedburg-Bergheim

Vom 05.09. bis 11.09.2008 ist die Ausstellung im Anton-Heinen-Haus (AHH). Am 10.09.2008 ist von 20.00 - 22.00 Uhr im Anton-Heinen-Haus ein Hospizforum mit Lesung und Hintergrundinformationen durch den Autor Johannesspricht und die Fotografin Nadine Stange.

Vom 15.09. bis 22.09.2008 ist die Ausstellung in der Kreissparkasse Bedburg. Am 15.09.2008 ist die Eröffnung. Am 18.09.2008: Lesung des Buches "Brief an D." von André Gorz mit Claudia Bambachl.

Vom 24.09. bis 01.10.2008 ist die Ausstellung im Maria-Hilf-Krankenhaus. Am 24.09.2008: Vortrag von Kathrin Hellenthal, der einzigen Thanatologin im Erftkreis.

Veranstalter: "Hospiz Bedburg-Bergheim e. V":http://www.hospiz-erft.de/hospiz_bergheim.htm, Klosterstr. 2 in 50126 Bergheim.

Nähere Informationen über die Ausstellung und Bilder sind hier zu finden:
www.nadine-stange.de


Stephan Hadraschek am 02. September 2008, 11:09 | 0 Comment/s (5271) | 0 Trackbacks | » Tipps

Mo Sep 01, 2008

"Der Tod ist teuer" - die Zahl an Körperspendern steigt

Viele spenden ihren Körper aus Überzeugung für Lehre und Forschung. Aber für immer mehr Menschen scheint eine Bestattung zu teuer zu sein - und suchen deshalb nach Sparmöglichkeiten.

Viele Anatomie-Institute sind dazu übergegangen, eine finanzielle Beteiligung für die Aufnahme einer Leiche zu verlangen. Das klingt makaber, denn die Spender helfen der Forschung und der Ausbildung. Doch auch die Universitäten erhalten kein Sterbegeld mehr; die zuletzt 525 Euro hatten die Krankenkassen bis 2004 direkt überwiesen. Und so bitten manche Hochschulen um eine freiwillige Kostenbeteiligung, andere stellen 600 bis 1200 Euro in Rechnung - eine Erdbestattung kostet in Deutschland um die 4000 Euro.
spiegel.de


Stephan Hadraschek am 01. September 2008, 21:09 | 0 Comment/s (6142) | 0 Trackbacks | » Bestattung