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Archiv: Oktober 2007
Dass die Wiener ein (vermeintlich) anderes - morbideres - Verhältnis zum Tod haben, liest und hört man allenthalben.
Das Interview mit Wittigo Keller vom Wiener Bestattungsmuseum gibt dazu einen guten Einblick:
„Falcos Begräbnis war eine Rockoper“
Über den rituellen Umgang mit dem Tod, Kannibalismus und den letzten Pomp...
chilli.cc
Als Halloween wird ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, das ursprünglich vor allem in Irland, England und Nordamerika gefeiert wurde. Am gleichen Termin wurde bereits das alte keltische Fest Samhain gefeiert, so dass Halloween vermutlich auf irisches bzw. keltisches Brauchtum zurückgeht. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Das Allerheiligenfest am 1. November hat sich von Rom aus verbreitet, wo kein keltisches Erbe aufzunehmen war. Das Wort „Halloween“ geht vermutlich auf das Wort „All Hallows’ Eve“ (Vorabend von Allerheiligen) zurück.
Vom Fest am 31. Oktober wollen immer mehr Händler profitieren. Der Umsatz steigt - 2006 auf 150 Millionen Euro.
Die Wirtschaft verdient gut an dem Fest und auch der Kürbis ist begehrter geworden.
wikipedia.de
Hamburger Abendblatt.de
Die schweizerische Sterbehilfe-Organisation Dignitas strebt einen juristischen Präzedenzfall für eine straffreie Suizid-Begleitung an, berichtet die Berliner Zeitung. Die Organisation suche im Großraum Berlin eine sterbewillige Person, deren Angehörige bereit sind, Sterbehilfe zu leisten und den Fall mit Dignitas-Hilfe bis zum Bundesgerichtshof durchzufechten.
apotheke-adhoc.de
Aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Bestattung Wien stellt seit dem Wochenende das Künstlerhaus in Wien den Tod als universelles und traditionelles Thema der bildenden Kunst vor. In der Ausstellung stehen den Arbeiten von über 130 Künstlern Objekte des Wiener Bestattungsmuseums gegenüber.
Präsentiert werden unter anderem Arbeiten von Siegfried Anzinger, Donald Baechler, Lucinda Devlin, Otto Dix, HR Giger, Alfred Hrdlicka, Gudrun Kampl, Franz Kapfer, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer.
kunstmarkt.de
Alle 47 Minuten bringt sich ein Mensch in Deutschland um, alle vier Minuten findet ein Suizidversuch statt. Damit sterben in Deutschland mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Mord, Totschlag, illegale Drogen und Aids zusammen.
[...], so die Financial Times Deutschland in der aktuellen online-Ausgabe.
Leider stimmen beim dazugehörigen Bild weder die Bezeichnung ("Friedhof der Namenlosen") noch die Zahlen...
ftd.de
Aus dem Briefwechsel der Eltern Caroline und Wilhelm von Humboldt nach dem Tod ihres Sohnes Wilhelm.
Gelesen von den beiden Schauspielern Isabella Vértes-Schütter und Rolf A. Becker.
Wann: Donnerstag, 1. November 2007, 20 Uhr
Wo: Humboldt-Bibliothek in Berlin-Tegel,
Karolinenstraße 19, 13507 Berlin-Reinickendorf (U-Bhf. Alt-Tegel)
Eintritt: 9 Euro (erm. 7 Euro)
Der Erlös der Eintrittskarten geht an den Verein Verwaiste Eltern Deutschland e.V.
Spenden erbeten!


Verarmt, verscharrt, vergessen?
22.-23.11.2007, München
Tagung des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V.
Demographischer Wandel und sozialpolitische Veränderungen lassen
Alter und Altern bewusster werden. Die Auseinander setzung mit Sterben,
Tod und Trauer gehört damit eng zu sammen. Die Bestattungsrituale in
Deutschland sind in einem dramatischen Umbruch begriffen. Wenn über
Jahrhunderte tragende Traditionen und Rituale aufgegeben werden,
stellt sich die Frage, was an ihre Stelle tritt. Erleben wir einen Wandel, eine
Neuorientierung, einen Verlust oder gar einen Verfall?...
Veranstalter:
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
Telefon: 0211 – 160 08 10
Telefax: 0211 – 160 08 60
E-Mail: info@bestatter.de
Veranstaltungsort:
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23
80802 München
Telefon: 089 – 38 10 20
Telefax: 089 – 38 10 21 03
E-Mail: info@kath-akademie-bayern.de
Ehemalige Karmeliterkirche
Karmeliterstraße 1
80333 München
Telefon: 089 – 21 37 13 46
Zum Programm:
bestatter.de
Nochmals zum Thema "Todsichere Geschäfte":
Der Autor von "Todsichere Geschäfte" (Econ Verlag), Michael Schomers, rät den Lebenden:
"Suchen Sie einen Bestatter ihres Vertrauens."
Aber dabei sollte der Kunde sich wirklich nicht blenden lassen vom "schönen Schein" (z.B. Zertifizierungen aller Art...)
Und der Autor weiter:„Diese Branche ist natürlich nicht krimineller als jede andere Branche“,
Doch einige Unternehmen innerhalb dieser Branche besitzen eine ausgepägte kriminelle Energie...
Wir sind gespannt auf weitere Enthüllungen.
welt.de
stern.de
Der Titel klingt interessant - das Thema ist es allemal:
Das taz-Journal "Endlich" geht in die Tabuzonen des Todes.
Der Sargsplitter ist gespannt, was die einzelnen Beiträge hergeben.
Zumindest die Inhaltsangabe liest sich vielversprechend...
taz.de
Nicht immer ist es der Mensch, der für Vandalismus auf (Tier-)friedhöfen verantwortlich zu machen ist...:

Eingangsbereich Tierfriedhof des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung Corporation e.V.
Aktuell:
Fotoausstellung "Über Sterben und Tod" im Kloster Himmerod (Eifel/Rheinl.-Pfalz)
Vom 11.10.2007 bis zum 04.11.2007 sind die Bilder der Fotoausstellung "Über Sterben und Tod" in der Abteikirche im Kloster Himmerod zu sehen.
Abtei Himmerod
Himmerod 3
54534 Grosslittgen
Tel.: 06575/951320
Das Begleitbuch "Über Sterben und Tod - Nachdenkliches und Tröstendes" ist in der Buch- und Kunsthandlung der Abtei Himmerod oder direkt beim Autor Johannesspricht (www.johannessrpicht.de) käuflich zu erwerben.
Nähere Informationen über die Ausstellung und einige Bilder sind hier zu finden:
www.nadine-stange.de
Das Interesse der Presse an dem aktuellen Titel des Econ-Verlages ist groß:
ksta.de
heute.de
ullsteinbuchverlage.de
mz-web.de
Vormittags bei der Bundespressekonferenz mit Jörg Thadeusz als Moderator...



Michael Schomers beim Signieren

... und abends bei Otto Berg Bestattungen


Wir dürfen auf weitere Geschichten aus der Branche gespannt sein...

Der Econ Verlag lädt herzlich ein zum Pressegespräch mit dem Autor
HARALD H.
"Todsichere Geschäfte". Wie Bestatter, Behörden und Versicherungen Hinterbliebene ausnehmen.
Am Dienstag, dem 9. Oktober 2007, um 11.00 Uhr,
im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55,
10117 Berlin.
post-mortal.de
Bundespressekonferenz
Moderation:
Jörg Thadeusz
Weiterer Gesprächspartner: Fritz Roth, Bestatter.
U.A.w.g.
per Email an juliane.bruemmer@ullstein-buchverlage.de
oder telefonisch unter 030 / 2 34 56 - 432.
Am Abend gibt es zusätzlich eine Buchpräsentation und Diskussion mit dem Autor und Fritz Roth, Bestatter.
Zeit: Dienstag, 9. Oktober 2007
Ort: Bestattungshaus Otto Berg; Residenzstraße 68, 13409 Berlin
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei. Anmeldung erbeten.
Otto Berg Bestattungen
post-mortal.de
Der Welthospiztag ist kein Tag, an dem nur Erfolge aufgezählt werden können und sollten: In Deutschland werden in diesem Bereich nur 4,4 Prozent der jährlich rund 830.000 Sterbenden hospizlich versorgt. Und sogar nur 2,5 Prozent erhalten eine umfassende, hauptamtliche Palliative-Care-Versorgung. Im Vergleich dazu liegt der Versorgungsgrad in den skandinavischen Ländern und Großbritannien bei bis zu 40 Prozent...
Deutsche Hospiz Stiftung
Hospizwoche Berlin
Björn-Schulz-Stiftung
abendblatt.de
aerzteblatt.de
Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz
Wie heute bekannt wurde, starb der Schriftsteller Walter Kempowski in der letzten Nacht im Alter von 78 Jahren.
Die "Echolot"-Bände zum Zweiten Weltkrieg waren komponiert wie ein Choral rund um historische Einschnitte und Weggabelungen, wie sie Kempowski für die Deutschen als exemplarisch auswies: die Invasion der Wehrmacht 1941 in die Sowjetunion, die Schlacht um Stalingrad 1942/43, der Verlust der deutschen Ostgebiete und die große Flucht ab Januar 1945 und das Kriegsende selbst [...]
Anfang August publizierte die "Frankfurter Rundschau" ein Interview mit ihm. Das war im Monat zuvor geführt worden. Da fällt der Satz: "Mit dem Ende als solchem habe ich kein Problem. Gut, mich interessiert schon, was passiert, wenn die Klappe eines Tages fällt."
spiegel.de
Jetzt weiß er, was passiert - und ist uns einen Schritt voraus...
kempowski.de
walter-kempowski.de
randomhouse.de
wikipedia.de
Mannheim - Die weltgrößte Mumienschau in Mannheim hat an ihrem Eröffnungswochenende gut 2000 Besucher angelockt. "Das ist ein sehr guter Start", sagte ein Sprecher der Reiss-Engelhorn-Museen am Montag. Die Ausstellung "Mumien - Der Traum vom ewigen Leben" zeigt 70 konservierte Leichname von Menschen und Tieren aus allen Kontinenten seit der Dinosaurierzeit.
Sind Mumien rechtlos?
Darf man Mumien öffentlich ausstellen?
Gleichzeitig diskutiert man (bislang in Fachkreisen) zu der Frage, ob man Mumien überhaupt ausstellen darf.
Der Direktor des Berliner Ägyptischen Museums, Dietrich Wildung, hat sich gestern im Deutschlandradio Kultur mit scharfen Worten gegen die gerade eröffnete Mannheimer Mumien-Ausstellung gewandt. Er sprach von "Mumienpornographie". Soll man ihm beipflichten?
Eine spannende Frage, denn ab wann ist ein Verstorbener kein "privates" Objekt (der engsten Angehörigen, der Familie) mehr, sondern öffentliches "Gut"?
rp-online.de
stuttgarter-nachrichten.de
dradio.de
spiegel.de
zentralschweiz-online.de
Humboldt- Universität zu Berlin
Humboldt- Universität zu Berlin2