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Archiv: August 2009
Gedanken über Leben und Tod, über Anfang und Ende, kommen wie von selbst bei einem solchen Anblick...
Strand Utersum/ Insel Föhr, bei auflaufendem Wasser
Gunter von Hagens löst in Bayern Eklat aus
Es scheint keine Grenzen zu kennen: Gunther von Hagens scheint nur noch " überleben" zu können mit Provokationen, die unter die Gürtellinie gehen.
Schade, dass ein einst so ambitioniertes Projekt sich so negativ entwickeln musste...
Mit einer Provokation hat der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens auf das gerichtliche Verbot der Zurschaustellung eines bestimmten kopulierenden Leichenpaares reagiert. Am Donnerstag enthüllte er in seiner „Körperwelten“-Ausstellung in Augsburg zwei andere Plastinate beim Geschlechtsverkehr.Anzeige
Eine Juristin der Stadt alarmierte daraufhin Oberbürgermeister Kurt Gribl. Der nannte Hagens' Verhalten „ungehörig“ und forderte vor Ort die sofortige Verhüllung des Liebesaktes. Da sich von Hagens weigerte, machte Gribl von seinem Hausrecht der Messe Gebrauch, erließ eine Zutrittsverbot für den Ausstellungsraum und ließ mit seiner aktiven Unterstützung den Akt verhüllen. Danach wurde der Raum von der Augsburger Feuerwehr unzugänglich gemacht.
morgenpost.de
focus.de
»Scheintod« - Welche Bedeutung kommt dem Tod zu nach Überwindung der christlich-mittelalterlichen Seelenvorstellungen im Zuge der Aufklärung?
Die Studie rekonstruiert die wechselseitigen Bezüge zwischen Wissen und Tod, die der Bildung dieses Begriffs zugrunde liegen. Die soziale Reichweite des Scheintodes wird mittels konkurrierender Deutungsmuster und kultureller Praktiken des Umgangs mit Tod und Sterben untersucht, zu denen neben Diskursen aus der Medizin oder Theologie religiöses und überliefertes Wissen zählen.
Gerlind Rüve (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Wissenschafts- und Medizingeschichte.
transcript-verlag

2116 Tote. Deutsche aus Pommern, zufällig entdeckt von Bauarbeitern in einem Massengrab im polnischen Malbork (Marienburg), die nun ihre letzte Ruhe finden sollen...
Nein, dies ist kein kulinarischer Seniorenausflug. Über 80 Berliner und Brandenburger fahren nach Stare Czarnowo, ins frühere Neumark. Es sind nicht ihre Angehörigen, die da bestattet werden. Es sind Tote aus Malbork, dem früheren Marienburg, das 300 Kilometer östlich von Stare Czarnowo liegt. Keiner der Menschen hier im Bus stammt aus Marienburg. Und doch gehören diese Toten auch zu ihrer Geschichte.
tagesspiegel.de
Ein Gemüsegarten über dem Grab? In England könnte das bald möglich sein: Öko-Bauer Richard Sibley (63) aus Cleeve in der südenglischen Grafschaft Somerset will Familien die Möglichkeit geben, ihre Lieben auf seinem Grundstück zu beerdigen und anschließend Gemüse auf dem Grund zu pflanzen[...]. Das erste "Gemüse-Grab" plant Bauer Sibley für Herbst 2010.
Kölner Stadt-Anzeiger
Warum eigentlich nicht? Der Trend, Kräuter zu pflanzen - statt anderer, teurer Zierpflanzen - ist ja nicht weit von dieser Idee entfernt. Aber da werden sich wohl die Friedhofsgärtner protestieren...
Abzocke, Ignoranz, Respektlosigkeit, Dummheit...?
Sie wollte nur noch ein wenig länger von ihrem toten Kind Abschied nehmen und sollte dafür bezahlen. Ein englisches Krematorium hat einer trauernden Mutter zehn Minuten in Rechnung gestellt, die sie zu lange am Sarg ihres fünf Wochen alten Babys verbracht hatte.
vienna.at
Vom 11. – 13. Mai 2009 fand in Berlin der 12. Bundeskongress für Notfallseelsorge
und Krisenintervention statt.
Der Kongress stand unter dem Motto: „Von einer Sekunde zur nächsten –
Brüche und Perspektiven“. Neue Entwicklungen in der Psychosozialen Notfallversorgung und der bevorstehende 20. Jahrestag des Mauerfalls hatten die Veranstalter zu diesem Thema
inspiriert. An diesen drei Tagen im Mai kamen zahlreiche Gäste und Zuhörer, die zwar nicht unbedingt als Notfallseelsorger tätig sind, sich aber über diese außerordentlich wichtige Arbeit informieren und diese fördern möchten.
In diesem Kontext ist auch der Band „Seele in Not. Notfall-Seelsorge als Hilfe in Grenzsituationen“ vom Gütersloher Verlagshaus zu sehen.
Das Buch ist gegliedert in fünf Teile (Teil I-V) und deckt umfassend die Arbeitsbereiche im Bereich Notfallseelsorge ab...
Gütersloher Verlagshaus

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Immer wieder testet u.a. die Stiftung Warentest angebotene Sterbegeldversicherungen.
Und dabei kommt seit Jahren immer wieder ein: "Finger weg" heraus.
Seit Jahren rät Finanztest von Sterbegeldversicherungen ab. Sie sind in der Regel zu teuer und die Konditionen wenig kundenfreundlich. Das belegt auch der aktuelle Test. Gerade mal drei Tarife kommen für jüngere Kunden infrage. Wer erst mit 65 Jahren eine Sterbegeldpolice abschließt, zahlt drauf. Finanztest klärt auf.
test.de

Am 1.08.2009 treten die gesetzlichen Neuregelungen der
Finanzierung für die Hospizarbeit in Deutschland in Kraft. Der
Deutsche Bundestag hatte diese Regelungen noch vor der
Sommerpause am 18.6.2009 beschlossen. „Wir begrüßen
diese Neuregelungen sehr, für die wir uns in den letzten
Monaten intensiv eingesetzt haben. Mit den
Gesetzesänderungen wird die Arbeit der ambulanten und
stationären Hospize – im Interesse der schwerstkranken und
sterbenden Menschen nun auf eine solide finanzielle Basis
gestellt. Denn derzeit befinden sich etliche Hospize in einer
existenziellen Notlage“, dies sagte Dr. Birgit Weihrauch,
Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands
(DHPV). „Jetzt muss es darum gehen, die Neuregelungen so
schnell wie möglich umzusetzen und in Verhandlungen mit
den gesetzlichen Krankenkassen zu treten“, so Weihrauch
weiter.
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband