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Archiv: März 2009
Aktuell: ard.de
Fernsehserien wie "Quincy" oder "CSI" beweisen, dass Forensik für viele Menschen ein spannendes Thema ist. Was diese Arbeit wirklich ausmacht, verrät Rechtsmedizinerin Saskia Guddat im Interview mit ARD.de..
Die Ausstellung ist eröffnet!
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der Charité und dem Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin Berlin
6. März bis 13. September 2009
Es vergeht kein Abend, an dem das deutsche Fernsehpublikum sich nicht auf wenigstens einem der Fernsehkanäle ein "detailliertes" Bild von der Arbeit der Rechtsmedizinerinnen und Rechtsmediziner machen kann. Der Medienrummel und das damit verbundene Interesse hat der deutschen Rechtsmedizin mehr genützt als geschadet. Und doch ist das vom Fernsehen und den Medien vermittelte Berufsbild des Rechtsmediziners allenfalls in Ansätzen mit der Wirklichkeit der rechtsmedizinischen Arbeit vereinbar.
Charité Berlin
spiegel.de

Foto: Patrik Budenz

Der Engel (lat. angelus, von gr. άγγελος ángelos „Bote“, „Botschafter“; Übersetzung von hebr. מלאך mal'ach „Bote“) ist in vielen Religionen ein Wesen, das Gott oder den Göttern zur Seite steht, aber von ihnen unterschieden wird.
wikipedia.org

Erst kürzlich sorgte Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch mit der Präsentation eines »Injektionsautomaten« zur Sterbehilfe in einem Altenheim für Wirbel: Sterbewillige können per Knopfdruck eine tödliche Injektion auslösen. Fakt - und einer der größten Skandale unserer Gesellschaft - ist: Immer mehr alte Menschen nehmen sich unbeachtet von der Öffentlichkeit und unentdeckt von Ärzten das Leben. Und längst sind es keine Einzelschicksale mehr, die sie in den Tod treiben. Christine Swientek nennt Zahlen und Tendenzen, analysiert Stimmungen - und fordert den Wandel.
Verlag Herder
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2008
ISBN 978-3-451-29979-7
€[D] 16,95

Auf dem Friedhof Hörnli soll ab Sommer ein Apparat Särge in die Gräber legen. Im Baselbiet ist das Verfahren längst Standard, in Basel beklagt man den Verlust eines wichtigen Ritus.
Das Ding trägt einen Namen, wie einem Handbuch für Technokraten entnommen: Sargversenkapparat.
Vielleicht geht es um grundsätzliche Fragen. Sollen die Menschen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen unter die Erde gebracht werden? Darf sich nicht wenigstens die Totenfeier dem Rationalismus entziehen? Christ sagt, er verstehe, dass auch Friedhöfe wirtschaftlich handeln müssen, «es darf aber nicht das einzige Kriterium sein».
bazonline.ch
Zwar nicht mehr "brandaktuell" die Meldung, aber dennoch kurios und traurig:
Fast zwei Wochen lang stand ein Sarg mit einem Toten in der Leichenhalle des Ebelsbacher Friedhofes. Statt beerdigt zu werden, wurde er dort vergessen.
Tja, jetzt werden nicht mehr nur die Menschen und ihre Gräber vergessen, sondern auch vorher, in der Leichenhalle. Aber wen wundert's, wenn bereits immer mehr Menschen zu Hause - zu Lebzeiten - vergessen werden...
np-coburg.de
In einem Interview mit "Das Parlament" befürwortet der Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, einen Mix aus den beiden Gesetzesentwürfen der Abgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU/CSU) und Joachim Stünker (SPD).
Zum Thema Sterbehilfe mahnt Brysch größeren politischen Handlungswillen an: Es helfe nicht, wenn am Sonntag eine schöne Rede gegen aktive Sterbehilfe gehalten werde und am Montag nichts mehr davon da sei. Brysch weiter: „Machen wir uns nichts vor: Ein Patientenverfügungsgesetz und das Beibehalten des Euthanasie-Verbotes laufen ins Leere, wenn die politischen Akteure nicht erkennen, dass die Menschen in Deutschland weniger Angst vor den letzten zwei Tagen als vor den letzten drei Jahren ihres Lebens haben.“
bundestag.de
Der renommierte Medizinrechtler Jochen Taupitz, Mitglied des Deutschen Ethikrates, fordert die Ärzte auf, als Suizidhelfer zu arbeiten.
"Ein Arzt darf helfen", sagt das Taupitz begründet seine Position damit, dass Ärzte für diese Aufgabe besonders gut qualifiziert seien - weil sie am ehesten wissen, wie man prüft, ob ein Mensch aus freiem Willen aus dem Leben scheiden will, und wie man die entsprechenden Medikamente richtig dosiert. "Nichts ist schlimmer als ein misslungener Suizid", sagt Taupitz.
Die Debatte um Sterbehilfe geht weiter...
spiegel.de
Auf dem Gräberfeld der Anatomie des Wiener Zentralfriedhofs,
Gruppe 26, wurden seit 1975 über 17.000 Tote beigesetzt. Von 1967 bis
1975 fanden diese Bestattungen in der Gruppe 12F statt, wo rund 1.500
Tote begraben liegen.
ots.at

Die Ausstellung "Körperwelten" kommen wieder zu Besuch nach Berlin. Gunther von Hagens' "Körperwelten" werden vom 7. Mai an sechs Monate lang im Postbahnhof zu sehen sein. Bereits vor acht Jahren zog die Ausstellung in Berlin mehr als 1,3 Millionen Besucher an.
Nach Angaben der Veranstalter werden nun über 200 Plastinate ausgestellt, die den "Körper im Kreislauf vom Entstehen bis zum Vergehen" darstellen. Darunter sind sowohl vollständige Körper als auch einzelne Organe.
tagesspiegel.de
Berliner Morgenpost
BZ
Körperwelten