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Archiv: Dezember 2006
Eine katholische Kirchengemeinde im kalifornischen Oakland hat begonnen, auf ihrem Friedhof Wein anzubauen. Die Maßnahme sei einerseits zur Landschaftsgestaltung gedacht und werde andererseits Wein für die Messen liefern, sagte der Direktor der Friedhofsverwaltung. Die Reben seien auf 1,2 Hektar eines Friedhofshügels gepflanzt worden. Die katholische Kirche hatte das Winzertum im späten 17. Jahrhundert in Kalifornien eingeführt. Der erste Wein des mittlerweile weltweit bekannten Anbaugebietes wurde auf dem Gelände einer spanischen Mission angepflanzt.
Niko meint: tja, die Bodenpreise im Napa und Sonoma sind so explodiert, das sie dort Alternativen suchen müssen. Hoffentlich schmeckt der Wein nicht etwa modrig oder morbide...
welt.de
Die Deutsche Hospiz Stiftung hat die Sterbehilfe für den römischen Patienten Piergiorgio Welby begrüßt. Es sei damit endlich der Wille des Patienten akzeptiert worden. „Das ist keine Euthanasie, sondern eine Sterbebegleitung, wie sie der Patient ausdrücklich gewollt hat“, sagte der geschäftsführende Vorstand Eugen Brysch am Freitag in Berlin.
Dem kann man nur beipflichten, denn dem letzten Willen des Patienten wurde sehr lange nicht entsprochen.
aerzteblatt.de
WISO
Todsicheres Geschäft: Wie mit Bestattungen Geld gemacht wird
WISO machte die Stichprobe bei sieben Kölner Bestattungsunternehmen und testete Preis und Leistungen. Und wie sollte es anders sein: Leider gab es auch in Köln Bestatter, die ihre Kunden übervorteilen wollten.
Außerdem gibt es in dem Beitrag Informationen zum Aspekt der Bestattungskosten.
Nichts wirklich Neues für Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen, aber interessant allemal. Einiges scheint etwas zu pauschal für gut befunden zu werden (so etwa bei den kommunalen Bestattungsdiensten).
ZDF.de
Ein LEBENSFILM zeigt bewegende und bewegte Momente aus dem Leben eines Menschen. Anhand von verfügbarem Bild- und Filmmaterial, wie es von jedem Menschen existiert, wird ein einzigartiges Portrait einer Person entwickelt, das eine ganze Lebensspanne umfassen kann.
Ein LEBENSFILM ist viel mehr als eine bleibende Erinnerung an unvergessliche Momente eines Lebens. Mindestens genauso bedeutsam sind die zahlreichen positiven Wirkungen, die sich durch die gemeinsame Erstellung des Films für die Betroffenen entfalten.
Wenn die Präsentation bei einer Beisetzung erfolgt, können sich die Anwesenden durch den LEBENSFILM noch einmal wichtiger Stationen eines unvergleichlichen, einmaligen Lebens erinnern.
Mehr unter:
LEBENSFILM
Den Abschied gestalten – 11 innovative Bestatterinnen und Bestatter im Porträt
Anlässlich des bundesweiten "Tag des Friedhofs" 2006 gab die Bremer Kulturpädagogin Annabell Karbe das Buch "11 innovative Bestatterinnen und Bestatter im Porträt" heraus.
Der Wunsch nach einer individuellen Abschiednahme von Verstorbenen wird immer stärker. Doch oft wissen die Betroffenen nicht, welchen Einfluss sie auf die Gestaltung der Bestattung nehmen können. Das Buch zeigt, was hier möglich ist: Angefangen bei bemalten Särgen, über das Waschen und Ankleiden des Verstorbenen bis hin zu von Freunden abgehaltenen Totenwachen. Die Autorin hat Pioniere des Bestattungswesens in ganz Deutschland ausfindig gemacht und interviewt. Mit ihrem Werk will sie das Engagement der "ganzheitlichen Begleiter" unterstützen.
Annabell Karbe erarbeitet Projekte und publiziert mit dem Schwerpunkt "Tod und Trauer". Das Buch ist Band 2 der von ihr herausgegebenen Publikationsreihe "Den Abschied gestalten".
Es kostet 10 Euro (+ Versand) und kann unter creare-mori oder der Tel.:04 21/7 90 86 66 bestellt werden.
Gedenk-Gottesdienst für trauernde Eltern, ihre Angehörigen und Freunde
Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so daß eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt.
Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, daß diese Kinder das Leben erhellt haben und daß sie nie vergessen werden.
Aus diesem Anlaß findet in Zusammenarbeit mit Verwaiste Eltern, Regenbogen e.V. und Otto Berg Bestattungen ein Gedenk-Gottesdienst für trauernde Eltern, Angehörige und Freunde statt.
Anschließend wird es die Möglichkeit geben, in zwangloser Atmosphäre mit dem Pfarrer, Vertretern der Verwaisten Eltern und der Inititiative Regenbogen glücklose Schwangeschaft sowie mit Mitarbeitern von Otto Berg Bestattungen ins Gespräch zu kommen.
Wann:
Sonntag, 10. Dezember 2006, 17 Uhr
Wo:
St. Marienkirche am Alexanderplatz
Karl - Liebknecht - Str. 8, 10178 Berlin
Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 030 2424467.
St. Marien Berlin
Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.