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Archiv: September 2005
Die Diebstähle reichen vom Blumenschmuck und kleinen Sterbekreuzen bis zu Reliefs, Skulpturen und Büsten.
Besonders tragisch ist es für Angehörige, wenn sogar die Grabsteine umgestoßen oder gar gestohlen werden.
Erst kürzlich haben Unbekannte das Ehrengrab der Familie Mendelssohn-Bartholdy auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Kreuzberg geschändet.
Berliner Morgenpost vom 26. September 2005
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Thema: Städtische Bestattungskultur von der Aufklärung bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Weitere Informationen bei:
ICOMOS Deutsches Nationalkomitee, z. H. Dr. Claudia Denk u. Dr. John Ziesemer,
PF 10 02 03, 80076 München,
Tel. 089 / 2114-368, Fax 089 / 2114-6260,
john.ziesemer@blfd.bayern.de
So auch beim 2003 geschlossenen Krematorium Wedding:
Dort wurden für 5,4 Millionen Euro die technischen Anlagen (u.a Filter- und Ofenanlage) kurz vor der Schließung noch saniert, wohlwissend, dass drei Krematorien in der Stadt auf Dauer zu viel sind.
Berliner Morgenpost vom 28.09.2005
Berliner Zeitung vom 25.04.2001
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Nach der Gründung einer deutschen Zweigstelle in Hannover steht die umstrittene Schweizer Sterbehilfe-Organisation "Dignitas" im Visier der Justiz.
Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, will die Organisation erreichen, dass niemand mehr Deutschland verlassen müsse, "um sein Leben mittels einen Freitodes in Würde beenden zu können".
Es fragt sich nur, was Würde meint. Den schnellen, effektiven Tod und den schnell zu entsorgenden Leichnam haben wir in Deutschland täglich. Was immer wichtiger wird, sind (professionelle) Sterbebegleitung, Palliativmedizin und besonders Hospize. Hier liegen die großen Aufgaben, die in unserem Land mit viel Einsatz und Engagement angegangen werden müssen - denn die demographische Entwicklung zeigt es: Wir werden immer älter und die Alten immer mehr.
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Nach einer Meldung von paranews.net behaupten auch Helfer der National Guard, dass es dämonische Energien sind, die ihnen Angst einjagen, "welche über der Stadt liegen und die sich nicht mit Worten beschreiben lassen."
Ich wusste ja schon immer, dass New Orleans paranormal ist und die US-Armee nicht richtig tickt. Aber das demnächst Exorzisten zum festen Bestand der Truppe gehören werden, ist wohl nur unter Präsident George W. Bush möglich...
Die grundlegende Aussage ist: "Eigentlich sollte jeder in regelmäßigem Abstand überprüfen, welche Versicherung im aktuellen Lebensabschnitt gerade unbedingt notwendig, brauchbar, nicht nötig oder gar sinnlos ist."
Unter "unsinnig, teuer oder nicht zu empfehlen" werden auch Sterbegeldversicherung genannt.
Hier gibt es andere und bessere Möglichkeiten, Geld für den eigenen Sterbefall anzusparen.
Die "Vorsorgen", die von Bestattern gerne abgeschlossen werden, haben oft nur finanzielle Nachteile für den Kunden zu bieten.
Vorsicht ist ebenfalls bei sogenannten "Seniorenprodukten" geboten. Selbst ernannte "Seniorenspezialisten" unter den Versicherern möchten mit Produkten und Vorsorgemöglichkeiten für die Generation 50plus glauben machen, diese seien nützlich oder gar notwendig. Bis auf wenige Ausnahmen aber sind auch die "Alten" gut mit ihren bestehenden Versicherungen geschützt.
Dazu ein interessanter Bericht in der Welt am Sonntag vom 3. Juli 2005.
Also: Vorsicht und kritisch prüfen!!!
Die ursprüngliche Nachricht kommt vom "Verein Pfarrer & PC" und informiert darüber, dass "neben der Erfassung der Ergebnisse der Grabsteinkontrolle auch das Registrieren anderer friedhofsrelevanten Daten vor Ort" möglich ist.
Klar, dass die klassische "Rüttel-Probe" dabei nicht entfällt (oder kann sich jemand vorstellen, dass ein PDA an einem Grabstein rüttelt?) - aber das umgehende "Anschreiben der Grabstellennutzungsberechtigen" (amtsdeutsch) ist möglich.
Da das technische Wunder auch gleichzeitig ein Foto-Handy ist, kann dem "Grabstellennutzungsberechtigen" auch ein Bild seines umstürzenden Grabsteins geschickt werden - na wenn das nicht rosige Zeiten für die lieben Angehörigen verspricht!
PS: Man achte auf die "derzeit bekannteste Friedhofsverwalterin Deutschlands" - irgendwie sieht sie etwas ratlos aus, oder?
Thema der Tagung: "Sich wandelnde Städte – Eine neue Chance für die Friedhöfe?"
Der Begriff der “Schrumpfenden Städte” ist seit einiger Zeit ein viel diskutiertes Thema. Ein deutlicher Bevölkerungsrückgang in vielen Städten der Welt, primär hervorgerufen durch teils dramatische Geburtenrückgänge, zieht räumlich einen immer stärker werdenden Leerstand an städtischen Immobilien nach sich.
Im transeuropäischen Austausch sollen somit neue Wege und Ideen aus der Problematik entwickelt werden.
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Im Kasseler Sepulkralmuseum wurde aus diesem Anlass die Ausstellung "1000°C - Fotografien aus Krematorien" von Marcus Düdder eröffnet ("1000°C").
Unter dem gemeinsamen Motto "Vorsorge" standen die einzelnen Gewerke (u.a. Steinmetzinnung, Krematorium und Friedhofsgärtnerei GmbH) an Informationsständen für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Sehr gut besuchte Kurzreferate (z.B. zum Thema "Individuelles Abschiednehmen" oder "Zeichen setzen gegen das Vergessen") ergänzten das Programm.
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Dennoch sei das Begraben eines Embryos auf "normalen" Friedhöfen richtig, weil deutlich werde: „Diese Föten gehören auch zu den ‚normalen’ Toten. Das kann dann schon ein erster Akt der Umkehr sein.“
Es ist wichtig, dass Spaemann den Umgang mit verstorbenen Embryos anspricht. Gleichzeitig aber ist es schon beängstigend, dass die Bestattung auf "normalen" Friedhöfen (gibt es auch "unnormale" Friedhöfe?) überhaupt thematisiert werden muss.
>>Katholische Nachrichten