Archiv: Februar 2014

Di Feb 25, 2014

Modellprojekt steigert Qualität von Patientenverfügungen

Wissenschaftler aus München und Düsseldorf haben ein Projekt zur Aussagekraft und Zuverlässigkeit von Patientenverfügungen abgeschlossen. Anhand einer Pilotstudie zeigt das Projekt, wie Menschen mit professioneller Unterstützung zu sinnvollen Verfügungen kommen[...]

aerzteblatt.de


Stephan Hadraschek am 25. Februar 2014, 22:02 | 0 Comment/s (2281) | 0 Trackbacks | » Vorsorge

So Feb 23, 2014

Der Mythos vom friedlichen Sterben

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Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Grundlegendes Ziel ist es, die Lebensqualität am Ende des lebens zu verbessern bzw. bis zum Tod zu erhalten.
Doch auf vielen Palliativstationen arbeiten Ärzte und Pfleger an der Belastungsgrenze.

Doch der Eindruck von einem friedvollen Tod in freundlicher Atmosphäre trügt: Hinter den Kulissen arbeitet das Personal an der Belastungsgrenze. Viele der Ärzte und Pfleger, die hier arbeiten, fühlten sich zunächst zur Palliativmedizin hingezogen, erzählt die Stationsleiterin Regina Raps. Sie schätzten hier das, was die Medizin in großen Teilen verloren hätte: das freundliche Miteinander des Personals, den ganzheitlichen Behandlungsansatz und die Möglichkeit, mehr Zeit mit den Patienten zu verbringen. Mittlerweile aber würden die Erwartungen enttäuscht[...]

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 23. Februar 2014, 21:02 | 0 Comment/s (1981) | 0 Trackbacks | » Tod

Sa Feb 22, 2014

Buchtipp - Heller, Birgit/ Heller, Andreas: "Spiritualität und Spiritual Care Orientierungen und Impulse"

Heller, Birgit/ Heller, Birgit / Heller, Andreas
Spiritualität und Spiritual Care. Orientierungen und Impulse
Verlag Hans Huber

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verlag-hanshuber.com

Dieses facettenreiche Buch führt in die Grundlagen und Schlüssel-Themen von Spiritual Care ein. Es umreißt und beleuchtet dieses komplexe Feld menschlicher Begegnung aus unterschiedlichen Perspektiven. Spiritual Care beinhaltet eine existenzielle Auseinandersetzung, die jenseits von Schmerztherapie und Symptomkontrolle Sinn und Bedeutung des Todes für das menschliche Leben thematisiert. Dabei ist sie nicht auf die Sterbephase beschränkt, sondern auch bei Krankheit und in anderen kritischen Lebenssituationen bedeutsam. Sie ist eine Form (professioneller) menschlicher und gesellschaftlicher Partizipation, die Leiden und Tod in der Realität der Gemeinschaft neu verortet. Spiritual Care macht beides zu einem sichtbaren und spür­baren Teil des Lebenszyklus, gibt Sorgebedürftigen und Sorgenden Würde und Wertschätzung.


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Stephan Hadraschek am 22. Februar 2014, 21:02 | 0 Comment/s (2114) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Feb 16, 2014

Wunderbar wunderlich - die Welt des Bestattungs- und Friedhofswesens

Im SATIRE @ SPIEGEL ONLINE:

Die "wunderbare" Welt des Bestattungs- und Friedhofswesens:
Von interessant, grotesk, komisch bis widersinnig.
Für ihren Familiennamen allerdings können viele ja nichts...

spiegel.de


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privat


Stephan Hadraschek am 16. Februar 2014, 14:02 | 0 Comment/s (2039) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Sa Feb 15, 2014

Belgien: Gesetz zur Sterbehilfe für Minderjährige verabschiedet

Belgiens Abgeordnetenkammer hatte gestern dem umstrittenen Gesetz zur Sterbehilfe für Minderjährige zugestimmt. Damit sollen auch unheilbar kranke Kinder aktive Sterbehilfe bekommen können, wenn sie das ausdrücklich verlangen und zu einer Einschätzung in der Lage sind. Zudem muss der Wunsch des Kindes durch mehrere Experten bestätigt werden; auch die Eltern müssen der Entscheidung zustimmen[...]
Der Ausburger katholische Weihbischof Anton Losinger sprach heute von einem „ungeheuren Einbruch in die Kultur des Lebens mitten auf europäischem Boden“.


Die vehemente Kritik korrespondiert mit der Forderung nach dem Ausbau der Palliativmedizin. Nur so könne auf die hohe Zustimmung in der Bevölkerung zur aktiven Sterbehilfe reagiert werden (ZdK-Präsident Alois Glück). Es bleibt abzuwarten, ob damit den drängenden Problemen (Pflegenotstand, Vereinsamung, Verarmung etc.) begegnet werden kann...

aerzteblatt.de


Stephan Hadraschek am 15. Februar 2014, 16:02 | 0 Comment/s (1863) | 0 Trackbacks | » Tod

Buchtipp - Wilhelm Schwendemann und Matthias Stahlmann (Hg.): "Ethik für das Leben: Sterben - Sterbehilfe - Umgang mit dem Tod"

Wilhelm Schwendemann und Matthias Stahlmann (Hg.)
Ethik für das Leben: Sterben - Sterbehilfe - Umgang mit dem Tod
Materialien für Schule und Ausbildung

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calwer.com

Das Thema "Sterben und Tod" bewegt Lehrende wie Lernende außerordentlich - wenn sie sich mit diesem Thema beschäftigen!
Existentielle Fragen zum Lebensende und zum Tod bewegen nahezu alle Menschen, doch im Alltag wird dies meist verdrängt.
Da bei vielen Menschen ein großes Bedürfnis nach der Beschäftigung mit diesen - ihren - Fragen, Erfahrungen und Ängsten besteht, sollte dieses Thema auch im Bildungsbereich unbedingt berücksichtigt werden. Diese betrifft insbesondere die Mittel- und Oberstufe als auch den Erwachsenenbildungsbereich, denn dort können aktuelle Aspekte wie "Sterbehilfe", "Organspende", "Patientenverfügung" etc. intensiv diskutiert werden.
Lehrende sind dabei besonders gefordert. Einfühlungsvermögen und eine eigene Position sind Voraussetzung für einen gelingenden Unterricht.


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Stephan Hadraschek am 15. Februar 2014, 00:02 | 0 Comment/s (1818) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Mi Feb 12, 2014

Ungewöhnlicher, diskreter Bericht über Sterbehilfe

Auch Emmanuèle Bernheims autobiografischer Bericht "Alles ist gut gegangen" beginnt in einem Krankenhaus - und unterscheidet sich doch von anderen Auseinandersetzungen mit dem Thema Sterbehilfe. "Alles ist gutgegangen" ist die Geschichte des selbst gewählten Todes eines Individualisten. Es ist ein ungewöhnliches, diskretes Buch. Es ist die Geschichte eines Sterbens, eingebettet in zwei Restaurantbesuche[...]

spiegel.de

Emmanuèle Bernheim:
Alles ist gutgegangen.
Aus dem Französischen von Angela Sanmann.
Hanser Berlin; 208 Seiten; 18,90 Euro.
hanser-literaturverlage.de


Stephan Hadraschek am 12. Februar 2014, 22:02 | 0 Comment/s (1732) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sterbehilfe: Die Rechtslage in Europa

Die Debatte über Sterbehilfe gehört mittlerweile zu den wichtigsten Themen in Deutschland.
Die europäischen Länder gehen sehr unterschiedlich mit dem Thema um.
Umfragen zufolge können sich 55 Prozent der Deutschen vorstellen, ihrem Leben im Alter aufgrund von schwerer Krankheit, langer Pflegebedürftigkeit oder Demenz selbst ein Ende zu setzen.


spiegel.de


Stephan Hadraschek am 12. Februar 2014, 09:02 | 0 Comment/s (1702) | 0 Trackbacks | » Tod

Di Feb 11, 2014

Alarmierende Statistik: Knapp 440.000 Pflegebedürftige sind mittlerweile auf Sozialhilfe angewiesen

In Deutschland können immer mehr Pflegebedürftige nicht mehr für die Kosten ihrer pflegerischen Versorgung aufkommen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Stiftung Patientenschutz sprachen deshalb von einem Scheitern der Pflegeversicherung[...]
Hilfe zur Pflege wird laut Sozialgesetzbuch an Pflegebedürftige gezahlt, wenn sie selbst oder die Pflegeversicherung nicht oder nicht vollständig für die entstehenden Kosten aufkommen.


welt.de

Wenn es keine grundlegende Revision gibt, wird es zukünftig noch schlimmer...


Stephan Hadraschek am 11. Februar 2014, 20:02 | 0 Comment/s (1858) | 0 Trackbacks | » Vorsorge

Mo Feb 10, 2014

Buchtipp - Heike Lindner/ Mirjam Zimmermann (Hg.): "Schülerfragen im (Religions-) Unterricht"

Heike Lindner (Hg.) / Mirjam Zimmermann (Hg.)
Schülerfragen im (Religions-)Unterricht
Ein notwendiger Bildungsauftrag heute?!
Neukirchener Theologie

Neukirchener Verlag

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Der Band möchte darstellen, welche Bedeutung Fragen (etwa nach dem Sinn des Lebens, Krankheit, Tod, Leben nach dem Tod, Existenz Gottes) für heutige (religiöse) Bildungsprozesse haben, wie sie gefördert werden können und wie ihnen begegnet werden kann. Dabei betrifft das "Fragen-Stellen" sowohl Lehrer als auch Schüler. Interessant hierbei u.a. die (nicht repräsentativen) Untersuchungsergebnisse zu dem, "Was Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht gerne fragen würden (S. 183-194)."
Dabei stellt sich heraus, dass Schüler der neunten Klassen die meisten Fragen stellten. Irritierend ist dann allerdings der Satz: "Festhalten kann man allerdings, dass selbst Schüler an einer Hauptschule viele Fragen zum Thema Religion haben (S. 194)." Ja, warum denn nicht?

Die Beiträge des Bandes möchten die unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen aus historischer, sprachwissenschaftlicher, (religions-)pädagogischer, psychologischer und philosophischer Perspektive zusammenführen. Dies gelingt, wobei Fragen nach Sterben/Tod/Trauer leider (wie so oft) zu kurz kommen.

Mit Beiträgen von: Gerhard Büttner, Ina Karg, Kristin König, Rainer Lachmann, Heike Lindner, Gesa Menzel, Kerstin Michalik, Karl Ernst Nipkow, Bernhard Petermann, Wilfried Plöger, Daniel Scholl, Michael Tilly, Peter Weber, Mirjam Zimmermann, Ruben Zimmermann.


Heike Lindner (Hg.) / Mirjam Zimmermann (Hg.)
Schülerfragen im (Religions-)Unterricht
Ein notwendiger Bildungsauftrag heute?!
€ 29,90
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
1. Auflage 2011
294 Seiten
ISBN 978-3-7887-2494-8
Neukirchener Theologie


Stephan Hadraschek am 10. Februar 2014, 23:02 | 0 Comment/s (1692) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Feb 08, 2014

Als Sterbebegleiter im Hospiz - mehr als eine sinnvolle Tätigkeit

Die Zahl der Hospize hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise erhöht, dennoch fehlen Plätze für Sterbende.
Und Sterbebegleitung ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, für die ständig ehrenamtlicher "Nachwuchs" gesucht wird.
Auch das Hospiz der Diakonie Hospiz Berlin-Lichtenberg, auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge, sucht wieder Sterbebegleiter bzw. Menschen, die es werden möchten:

Geschenkte Zeit ist exakt das Gegenteil von verschenkter Zeit. Sterbebegleitung ist eine besondere Erfahrung. Für den Sterbenden, für Ehrenamtliche und auch für Familienangehörige. Es verschieben sich die Prioritäten, aber das bedeutet nicht, dass die Welt aus den Fugen gerät. Möglicherweise rückt sich die Welt wieder gerade. Eine Managerin, die alles für ihre Mutter organisiert und sie begleitet hat, sagt nach deren Tod: „Ich habe hier etwas Unglaubliches erlebt. Während ich bei meiner Mutter saß, habe ich aus dem Fenster geschaut und gesehen, wie die Blätter vom Baum gefallen sind. So etwas kam in meinem Leben gar nicht mehr vor.“

Ehrenamtliche Willkommen
Die Ehrenamtlichen sollen nicht wie Profis agieren, sondern wie Menschen. Sie erfahren in dem Befähigungskurs etwas über psychologische Grundlagen, schulen ihre Wahrnehmungen und begeben sich in Rollenspiele. Das sind immer auch persönliche Herausforderungen, denn der Kurs wirkt da wie ein Spiegel nach innen. Darauf muss jeder gefasst sein.

Bis zum 15. Februar kann man sich als ehrenamtlicher Sterbebegleiter beim Diakonie Hospiz Berlin-Lichtenberg bewerben (Kristina Kraeusel, Tel: 54725713).


berliner-zeitung.de


Stephan Hadraschek am 08. Februar 2014, 13:02 | 0 Comment/s (2688) | 0 Trackbacks |

Fr Feb 07, 2014

Buchtipp - Wolfgang George, Eckhard Dommer, Viktor R. Szymczak (Hg.): "Sterben im Krankenhaus"

Wolfgang George, Eckhard Dommer, Viktor R. Szymczak (Hg.)
Sterben im Krankenhaus
Situationsbeschreibung, Zusammenhänge, Empfehlungen
Psychosozial-Verlag
EUR 29,90

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psychosozial-verlag.de

Grundlage dieses Buches ist die "Gießener Studie zu den Sterbebedingungen in Krankenhäusern" (2013), für die ca. 1.400 MitarbeiterInnen aus 212 Krankenhäusern deutschlandweit befragt worden sind. Bereits vor 25 Jahren hatte Wolfgang George mit dem gleichen Messinstrument gearbeitet, sodass ein Vergleich zwischen den damaligen und heutigen Bedingungen möglich ist.
Die Situation in Deutschland ist, dass rund 50% sterben in Krankenhäusern, 40% in Pflegeeinrichtungen und nur etwa 10% in ihrer häuslichen Umgebung.
Die Wünsche der Bevölkerung deuten genau ins Gegenteil: Die meisten möchten umsorgt zu Hause sterben.
Wenn nun aber in Institutionen wie Krankenhäuser zunehmend gestorben wird, muss die Versorgungs- und Betreuungsqualität der Sterbenden absolute Priorität haben. Aber wie sieht die Realität aus? Wie kümmert man sich um Sterbende - und letztlich auch um Verstorbene?


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Stephan Hadraschek am 07. Februar 2014, 20:02 | 0 Comment/s (2018) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Mi Feb 05, 2014

Ausstellung: Das Geheimnis der Mumien

Neue Ausstellung in den Niederlanden: Das Geheimnis der Mumien:

Stephan Hadraschek am 05. Februar 2014, 23:02 | 0 Comment/s (1850) | 0 Trackbacks | » Tipps

Di Feb 04, 2014

Bundestag will über Sterbehilfe erst nach Sommerpause beraten

Der Bundestag will über eine gesetzliche Regelung von Sterbehilfe offenbar erst nach der Sommerpause beraten[...]
Vertreter der Großen Koalition hatten sich darauf verständigt, dass die Abgeordneten des Bundestags bei dem geplanten Gesetz zur Sterbehilfe eine Gewissensentscheidung treffen können und nicht der Fraktionsdisziplin unterworfen sind[...]



aerzteblatt.de


Stephan Hadraschek am 04. Februar 2014, 22:02 | 0 Comment/s (1719) | 0 Trackbacks |

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Stephan Hadraschek am 04. Februar 2014, 22:02 | 0 Comment/s (1795) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Frühe Verluste erhöhen das Psychoserisiko

Wie bzw. ob ein Todesfall im engsten Familienkreis die psychische Entwicklung eines Kindes beeinflusst, hat eine schwedische Studie untersucht.

Der Tod eines Elternteils oder Geschwisterkindes in der frühen Kindheit erhöht das Risiko, im späteren Leben eine Psychose zu entwickeln. Besonders hoch ist diese Gefahr, wenn Kinder unter drei Jahren mit dem Suizid von Vater oder Mutter konfrontiert sind.

aerztezeitung.de


Stephan Hadraschek am 04. Februar 2014, 22:02 | 0 Comment/s (1838) | 0 Trackbacks | » Tod

So Feb 02, 2014

Biker lässt sich auf seiner Harley - sitzend - beerdigen

Motorrad-Bestattung noch mal anders:
Die Familie eines Motorradfans in den USA erfüllt dessen ungewöhnlichen letzten Wunsch - ihn auf seiner geliebten Harley-Davidson zu begraben.

rp-online.de


Stephan Hadraschek am 02. Februar 2014, 00:02 | 0 Comment/s (1846) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Sa Feb 01, 2014

Offene Debatte im Bundestag zum Thema Sterbehilfe gefordert

CDU-Generalsekretär Peter Tauber plädiert dafür, dass sich der Bundestag bei der Debatte um das Thema Sterbehilfe Zeit für die Diskussion nimmt.
Und: "Es dürfe auch keine Ökonomisierung des Sterbens geben[...]
Nun, die ist aber schon in vollem Gange...

aerzteblatt.de


Stephan Hadraschek am 01. Februar 2014, 22:02 | 0 Comment/s (1669) | 0 Trackbacks | » Medien