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Archiv: Dezember 2008
Grabbbeigaben sind ja an sich nichts Neues - es gibt sie seit Jahrtausenden und die Gräber alter Kulturen sind voll davon. Hätte es beispielsweise in der Altägyptischen Hochkultur keine derartigen Beigaben gegebenen, dann wäre die Ägyptologie als wissenschaftliche Disziplin eine unbedeutende Randerscheinung.
In den USA aber (wo sonst!?!) zeichnet sich im 21. Jahrhundert ein neuer Trend ab.
Wie das Nachrichtenportal Newsvine berichtet, ist es vor allem in Hollywood mittlerweile nämlich vielfach gang und gäbe, dass Verstorbene sich gemeinsam mit ihren technischen Lieblingsstücken wie Mobiltelefonen, MP3-Playern oder Handheld-Videospielkonsolen begraben lassen. "Es scheint, als ob jeder, der derzeit stirbt und unter 40 Jahren alt ist, sein Handy mit ins Grab nehmen will", erklärt Noelle Potvin, Serviceberaterin beim in Hollywood ansässigen Bestattungsunternehmen Hollywood Forever. BlackBerrys, Game Boys und iPods seien nur einige der Beispiele für die zunehmend gewünschten Grabbeigaben.
magazin.web.de
Da kann sich das Bestattungswesen im alten Europa ja auf einen neuen Trend einstellen - denn was in den USA anfängt, "schwappt" bald über den großen Teich...
Es wäre auch ein neuer Absatzmarkt für den schwächelnden Elektronik-Markt: "Letzte-Ruhe-iPhone", "Heaven-Game Boy" etc.
Schaun mer mal...
magazin.web.de
Nach mehreren Fällen von Sterbehilfe hat die Staatsanwaltschaft Hamburg innerhalb von zwei Tagen gleich zwei Mal die Wohnung von Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch durchsuchen lassen. Sollte sich der Verdacht eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz bestätigen, drohen Kusch bis zu drei Jahre Haft.
welt.de
Ja, es nimmt kein Ende mit den selbsternannten "Sterbeengeln"...