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Archiv: Mai 2008
Einladung zum 2. internationalen Bestattungswagen Treffen 2008:
Wo: Auf dem Gelände des Hotel Bad Hiddenserborn (Gemeinde Meerbeck, in Niedersachsen, Landkreis Schaumburg )
Wann: 8. - 10. August 2008
Anmeldung erbeten bis zum 1. Juli 2008 unter:
www.modellfanatiker.de und www.leichenwagen.de
Hotelzimmer direkt bestelen unter: 05721-4888

"Sternengarten" haben die Initiatoren das separate Gräberfeld auf dem Mainzer Hauptfriedhof genannt, das 2004 als letzte Ruhestätte eigens für fehl- und frühgeborene Kinder eingerichtet wurde. Ähnliche Einrichtungen gibt es bereits in mehreren Städten in Rheinland-Pfalz, weitere wollen dem Beispiel folgen. Demnächst auch auf dem Kaiserslauterer Hauptfriedhof...
pr-inside.com
POSTMORTEM „Wenn ein Kind stirbt“
Ein künstlerisches Recherche- und Ausstellungsprojekt von Anja Sommer
FINISSAGE am 26.05.2008 um 18:00 Uhr mit einer Führung durch die Ausstellung und Diskussionsrunde mit Interviewpartnern – Moderation: Wolfgang Knapp
Institut für Kunst im Kontext der Udk Berlin, Mentor: Wolfgang Knapp
In Kooperation mit: Prof. Dr. Christof Dame (Juniorprofessor f. Pädiatrie
m. S. Molekulare Neonatologie, Charité Campus Virchow- Klinikum), Ingrid Hamel (Krankenhauseelsorge Charité Campus Mitte), Ulrich Gscheidel (Bestatter), Angela Heinrich (stellvertretende leitende Hebamme Kreissaal Charité Campus Mitte), Kerstin von der Hude ( Elternberatung Charité Campus Virchow-Klinikum), Liz Mields Kratochnil (Künstlerin), EMPORE-kahl, Gesundheitsakademie der Charité Campus Mitte, Udk Berlin.
Die Ausstellung zeigt verschiedene Arbeiten zum Thema historische und
zeitgenössische Postmortemfotografien (Fotografien von Verstorbenen) von Kindern.
Postmortemfotografien waren zwischen 1840 und 1900 durchaus Teil des öffentlichen und sozialen Lebens. Sie wurden als Karten verschickt oder Andenken in den Fotoalben der Familien aufbewahrt. Heute existieren sie im geschützten Raum der Privatfotografie. Eltern zeigen so ihren Stolz und ihre Zugehörigkeit zu einem Kind, auch wenn es verstorben ist. In Krankenhäusern werden sie in Eigeninitiative als Angebot der Schwestern an die Eltern eines verstorbenen Kindes wieder häufiger angefertigt.
Im inszenierten Raum der Ausstellung stehen sich historische Fotografien mit Fotografien aus dem Kreissaal der Charité und vom Kinderfriedhof gegenüber[...]. Eine letzte Fotografie kann unabdingbar sein, um in der Lage zu sein, der Herausforderung und Bedrohung durch den Tod eines anderen Menschen entgegen zu treten, Abschied zu nehmen und Trauer zu leben[...].
ANJA SOMMER

Neben vielfältigen anderen, neuen Bestattunsgsformen, ist jetzt eine neuer Trend im Anmarsch: Die so genannte alkalische Hydrolyse.
Zumindest in den USA scheint wieder mal eine neue Entwicklung geboren.
Die alkalische Hydrolyse ist bereits in den Bundesstaaten Minnesota und New Hampshire legal. Es gibt natürlich auch schon mehrere Hersteller der Stahlzylinder, zum Beispiel Resomation Ltd. in Glasgow (Schottland) und BioSafe Engineering in Brownsburg (US-Bundesstaat Indiana).
Die Investitionen in die Technik sollen höher sein als bei einem Krematorium, die Kosten für eine Bestattung sollen aber etwa gleich sein.
Ob das alles mit der Würde eines Verstorbenen vereinbar ist, sei an dieser Stelle nicht weiter diskutiert.
Das aber Öko-Bestattungen (oder was man dafür hält) international auf dem Vormarsch sind, ist kaum mehr zu übersehen. Die Grenzen zur Entsorgung sind jedoch fließend...
spiegel.de
Angeblich sollen im Irak oder Afghanistan getötete US-Soldaten in einem Krematorium eingeäschert worden sein, das auch zur Verbrennung von Tieren genutzt wird.
Der US-Verteidigungsminister Gates entschuldigte sich jetzt dafür. Die U.S. Army vergab den Auftrag inzwischen an ein anderes Institut.
Es handelt sich bei dem Krematorium um ein Privatunternehmen, das von der Luftwaffenbasis in Dover (Delaware) bereits früher mit den Einäscherungen gefallenener Soldaten aus dem Irak und Afghanistan beauftragt wurde.
Das Krematorium für Haustiere befinde sich jedoch in "einem separaten Gebäude" und sei von den anderen Anlagen getrennt, so das Statement von offizieller Seite.
Es gebe keinen Hinweis darauf, dass die toten Soldaten und die Haustiere in derselben Anlage eingeäschert worden seien, so Pentagon-Sprecher Geoff Morrell. Der Verteidigungsminister Gates entschuldigte sich dennoch für den Vorfall.
Nun ja, Effizienz ist eben alles. Man fragt sich natürlich, wie solche Bestattungsunternehmen an so lukrative Aufträge kommen. Da gab es sicher ein gutes Angebot von Seiten des Dienstleisters...
Wenn man bösartig wäre könnte man sagen: "Erst sterben wie ein Hund - und dann auch noch so kremiert werden..." Aber wir sind ja nicht böse.
spiegel.de
nachrichten.ch
welt.de
Immer zu Pfingsten ist es soweit:
Beim jährlichen Leipziger "Wave Gotik Treffen" treffen sich tausende von Gothics und tauchen die Stadt an Pfingsten in Schwarz.
Doch dieses Treffen zeigt in beeindruckender Weise, wie vielfältig die Szene ist und wie viele Schattierungen die Farbe Schwarz haben kann.
Bei ca. 20.000 Gothics aus aller Welt ist Abwechslung vorprogrammiert - und die meisten "Normalo-Leipziger" werden in diesen Tagen zu Exoten.
Es zeigt sich, dass es nicht nur um eine Huldigung der Düsternis geht, sondern um eine besondere Kultur mit ganz unterschiedlichen Strömungen und Stilen.
Man sollte sich Pfingsten 2009 schon mal vormerken. Und den Wettergott um ebenso fantastisches Wetter bitten...
spiegel.de
In der Apostelgeschichte des Neuen Testaments wird berichtet, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum Pfingstfest (Schawuot) in Jerusalem versammelt waren. Als der Pfingsttag gekommen war, geschah ein Brausen vom Himmel und sie wurden von dem heiligen Geist erfüllt...
...soll heißen: Ohne den Tod kein sinnerfülltes Leben. Erst die Begrenzung des Lebens macht das Leben kostbar.
Wie wahr...