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Archiv: November 2007
Neueste Entwicklung:
Dr. Tod soll vom beabsichtigten Suizid des Mühldorfer Familienvaters Herbert H. gewusst haben - und unternahm nichts. Es soll wiederholt Hinweise auf den beabsichtigten Suizid des 61-Jährigen gegeben haben.
pnp.de
"Dr. Tod" will Suizidtoten plastinieren
Der Anatom Gunther von Hagens ("Körperwelten") will einen Selbstmörder plastinieren und ihn neben dessen toter Frau zur Schau stellen.
Er will die plastinierte Leiche des Mannes ans Steuer des Autowracks setzen. "Die tödlichen Verletzungen sollen sichtbar sein", sagte Von Hagens gegenüber "Bild".
20min.ch
Schade. Scheinbar ist der Tod doch kein Wiener! Und er war es womöglich nie!
"[...]es ist vermessen zu behaupten, dass es in Wien einen sensibleren Umgang mit dem Tod gäbe als anderswo auf der Welt. Nein, sage ich, alles schwarze Romantik und süssliche Nostalgie, seifiges Feuilleton-Geschwätz, was da durch die Köpfe spukt."
taz.de
Na, ich glaube, Herr Koch ist da zu streng mit der Habsburger-Metropole.
Er hat ja außerdem das Bestattungsmuseum und die Michaelergruft vergessen, zum Beispiel... ;-)
Wien ist anders...
Otto Berbig (Ottomar Rodolphe Dracula Prinz Kretzulesco), einer der letzten Nachfahren des legendären Grafen Dracula, ist tot. Der gelernte Konditor war mit Blutspendepartys und Gruselabenden auf seinem Schloß in Schenkendorf berühmt geworden.
Er starb am vergangenen Wochenende an den Folgen einer Gehirntumoroperation. Heute wurde er auf dem Schenkendorfer Friedhof beerdigt. Das Schloss soll demnächst zwangsversteigert werden.
tagesspiegel.de
brandenburg-info.com

Dorfkirchhof Alt-Heiligensee, Berlin
In der morgigen Sendung (Sonntag, 25.11.2007, ARD 21:45 Uhr) wird Anne Will mit ihren Gästen über das Thema "Der organisierte Tod: Geschäft oder Gnadenakt?" diskutieren.
"Sterbehilfe auf dem Parkplatz" oder "Freitod im Industriegebiet"
lauteten die Schlagzeilen, als die Schweizer Sterbehilfeorganisation
Dignitas vor kurzem zwei Deutschen in ihren Autos zu einem schnellen
Tod verhalf...
Dazu werden am 25. November 2007 bei Anne Will u. a. zu Gast sein:
Ludwig A. Minelli, Gründer der Schweizer Sterbehilfeorganisation
"Dignitas - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben",
Wolfgang Bosbach (CDU), stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag,
Barbara Rütting (Bündnis 90/Die Grünen), Schauspielerin und
Abgeordnete im Bayerischen Landtag,
Ingeborg Jonen-Thielemann, Mitbegründerin der ersten Palliativstation
in Deutschland,
Henning Scherf (SPD), ehemaliger Bürgermeister der Hansestadt Bremen,
Hans Overkämping, Pfarrer und Sterbebegleiter.
DasErste.de
Berliner Krematorien am Totensonntag für Besucher geöffnet
Berlin (dpa/bb) - Berliner Krematorien haben am Totensonntag für Besucher geöffnet. Die Einrichtungen Baumschulenweg in Treptow und Ruhleben sind an diesem Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr offen, wie der Landesbetrieb Krematorium Berlin am Donnerstag mitteilte. Mitarbeiter würden über den Betrieb der Verbrennungsstätten und von der Geschichte der Gebäude berichten. An beiden Standorten sollen Orgelkonzerte gespielt werden, im Baumschulenweg trete um 16.00 Uhr die Gesangstruppe Ars Gregoriana auf. Der Eintritt für Besichtigung und Konzerte ist frei.
Auch eine Art "neuer" Bestattungsform (u.a. bei Platzmangel):
Eine spanische Familie grub in einer nächtlichen Aktion den Sarg der 22 Jahre zuvor gestorbenen Schwiegermutter aus und fuhren ihn mit einem Wagen zur Müllkippe, wo sie sich der Leiche entledigten.
Tja, was haben eigentlich in frühreren Jahrhunderten die Damen und Herren bei Überbelegung getan? Soll ja vorgekommen sein...
netzeitung.de
Angeblich hat Dignitate einen deutschen Arzt für Sterbehilfe gefunden.
Es soll ein Berliner Mediziner im Ruhestand sein, der einem Schwerkranken ein Medikament geben, das zum Tode führt.
Der Berliner Urologe und Dignitate-Vorstand Uwe-Christian Arnold bestätigte der "Frankfurter Rundschau", dass in Deutschland damit Präzedenzfall geschaffen werden solle.
Dignitate ist der deutsche Ableger des Schweizer Vereins Dignitas.
netzeitung.de
Es gilt immer noch: In Deutschland wird zu wenig obduziert - was potentielle Mörder sicherlich nicht unglücklich macht...
Gut 50 Prozent der Totenscheine, schätzen Experten, sind falsch ausgestellt: Vom unleserlichen Namen bis hin zur unerwähnten Grunderkrankung. Die unprofessionelle Leichenschau vieler Ärzte sorgt dafür, dass etwa jedes zweite Tötungsdelikt in Deutschland unentdeckt bleibt [...]
welt.de
Leider von vielen als anstößig empfunden - aber eine Bereicherung für die Friedhofskultur allemal...

Alter St. Matthäus-Kirchhof, Berlin-Schöneberg
Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch in diesem Jahr wieder im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Die Feierstunde, die traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten steht, beginnt um 16 Uhr und wird von der ARD direkt übertragen.
volksbund.de
Nach einer repräsentativen Umfrage zum Thema "Partnerwahl" stellte sich heraus, was man/frau eh schon geahnt hatte:
Leichenwäscher und Totengräber rangieren in der Beliebtheitsskala ganz hinten - zusammen mit Straßenreinigern. Bei den Männern sind Prostituierte, Stripperinnen und Barfrauen völlig abgeschlagen.
Na, das ist ja mal eine Neuigkeit...
Fragt sich nur, ob bei der Umfrage auch der Terminus "Bestatter" genannt wurde oder ob mit "Totengräber" und "Leichenwäscher" nur wieder verabscheuungswürdige Berufsbezeichnungen untergebracht werden mussten...
welt.de
Die Trennung der Lebenden von den Toten ist schmal - dicht beisammen, fast kooperativ...

Alter St. Matthäus-Kirchhof, Berlin-Schöneberg
Die umstrittene Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas hat zwei Männer aus Deutschland in den Tod begleitet. Wie der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft, Markus Hohl, der Schweizer Nachrichtenagentur SDA sagte, ereignete sich der Fall in einem Kombiwagen auf dem Gebiet der Kleinstadt Maur im Nordosten der Schweiz [...]
Dignitas muss die Orte wechseln, seit ihr die eingeführte Sterbewohnung in Zürich Ende September gekündigt wurde.
afp.de
derwesten.de
welt.de
vitanet.de
welt.de
Mit seinen Parkflächen, historischen Grabstätten und kunstvollen Plastiken ist Hamburgs größter Friedhof einzigartig. Angesichts sinkender Einnahmen fällt der Erhalt immer schwerer [...] So gibt es heute auf dem Ohlsdorfer Friedhof 60.000 Grabstellen weniger als noch vor zehn Jahren. Die Zahl der Gräber ist seit 1997 von damals 316.646 auf mittlerweile 256.202 gesunken. Das bedeutet einen Rückgang von fast 20 Prozent. Immer weniger Menschen werden in Ohlsdorf beerdigt.
welt.de
Doch dieses Schicksal betrifft viele Friedhöfe in Deutschland - aber nur wenige sind innovativ wie Ohlsdorf, leider...
friedhof-hamburg.de