Samstag, 30. Dezember 2017

Buchtipp : "Leidfaden 2017 Jg. 6, Heft 3. Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer"

Leidfaden 2017 Jg. 6, Heft 3
Im Sog der Angst. Wenn Vertrauen schwindet.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

image

v-r.de

Angst ist ein Grundgefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen und Verluste, etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Eine krankhafte, übersteigerte Angst, wird als Angststörung bezeichnet. Angst ist letztlich der Oberbegriff für eine Vielzahl von Gefühlsregungen, deren Gemeinsamkeit auf einer Verunsicherung des Gefühlslebens beruht.

Das Heft:
Was ist und was bedeutet "Angst"?
Dieser Frage wird im ersten Teil des Leidfaden-Hefts nachgegangen und versucht, ein grundelgendes Vertsändnis dieses Phänomens zu eröffnen. Im zweiten Teil geht es um die existentielle Angst im Kontext schwerer Krankheit, Sterben und Tod. Um "ANGSTfreundliche" Umgangsweisen, um eine (selbst-/kritische) Reflexion und Lebensführung sowie Organisationsentwicklung geht es im dritten Teil.


Leidfaden 2017 Jg. 6, Heft 3
Im Sog der Angst. Wenn Vertrauen schwindet.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2017
ISSN 2192-1202
v-r.de


»»»

#| Stephan Hadraschek am 30.12.17 | 0 Comment/s (229) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Dienstag, 26. Dezember 2017

Buchtipp - "Friedhof und Denkmal – Zeitschrift für Sepulkralkultur": Heft 4/5-2017 erschienen!

Friedhof und Denkmal – Zeitschrift für Sepulkralkultur
Aktuelle Ausgabe: Heft 4/5-2017 62. Jahrgang
Thema: In der Fremde sterben

image

sepulkralmuseum.de

Aus dem Inhalt:
3
Dagmar Kuhle
„In der Fremde sterben“ – Was bedeutet die Migration von Geflüchteten für die Friedhöfe? – Ein Bericht
5
Miriam Schader
Fluchtmigration : Ein Überblick über die aktuelle Situation
9
Reiner Sörries
Letzte Reise Mittelmeer. Vom Umgang mittoten Migrantinnen und Migranten – Ein Kommentar
13
Matthias Sören Holland
Rechtliche Aspekte in Bezug auf das Handeln im Fall der Bestattung eines verstorbenen Geflüchteten
17
Gerold Eppler
Im Todesfalle: Wer ist für gestorbene Geflüchtete zuständig?
21
Helga Bardischewski
Sterben und Trauern in der Fremde
24
Rabani Alekuzei
Friedhofspraxis: Ein Grabfeld für Muslime – Das Beispiel Kassel
28
Marc Templin
Die Praxis der muslimischen Bestattung auf den Friedhöfen Ohlsdorf und Öjendorf
31
Markus Bechtold
Nächstenliebe für Tote in der Fremde. Wie die Institution Kirche in Bestattungsfragen Geflüchtete unterstützen kann
36
Gerold Eppler
Richting Mekka – Richtung Mekka.
Die islamische Friedhofsabteilung auf dem Nieuwe Ooster Friedhof in Amsterdam
40
Petra Salzmann/Carsten Höhre
Kassel: Muslimische Notfallbegleitung für Geflüchtete und Zuwanderer in Notfallsituationen – einmalig in Hessen
41
Barbara Leisner
Das Ende des Weges nach Europa – Friedhöfe für Flüchtlinge und Immigranten
45
Medien zum Thema
– Filme und Videos aus drei Jahrzehnten
46
Aktuelles
Día de los Muertos // Kasseler Hauptfriedhof mit
Umweltpreis der Landeskirche ausgezeichnet // 20 Jahre
VEID – Jahrestagung 2017


#| Stephan Hadraschek am 26.12.17 | 0 Comment/s (148) | 0 TB  | » Tipps - Bücher


Buchtipp : "Dr. med. Mabuse Nr. 231 (1/2018) Schwerpunkt: G-DRG"

Dr. med. Mabuse Nr. 231 (1/2018)
Schwerpunkt: G-DRG

image

mabuse-verlag.de

Inhaltsbeschreibung:
Schwerpunkt: G-DRG

- Die Nemesis der Patientenversorgung. Ein Blick auf das deutsche DRG-System
- Was kostet Pflege? – Abrechnung von Pflegeleistungen im DRG-System
- Von der „Versorgungslücke“ zum Entlassmanagement. Kontinuierliche Versorgung zwischen stationärem und ambulantem Bereich stärken
- Besondere Bedürfnisse. Medizinische Versorgung von Erwachsenen mit geistiger und Mehrfachbehinderung
- PEPP als „lernendes System“ – inzwischen auf dem richtigen Weg?
- „Eigentlich ist es schon zu spät“. Ein Erfahrungsbericht über die Folgen der DRGs für die Pflege
- Krankenhaus statt Fabrik. Aktionsbündnis gegen das DRG-System
- G-DRG. Bücher zum Weiterlesen


Dr. med. Mabuse Nr. 231 (1/2018)
82 Seiten
Mabuse 2017
Bestellnr.: 700118
ISBN: 9783007001188


#| Stephan Hadraschek am 26.12.17 | 0 Comment/s (158) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 05. November 2017

Buchtipp : "Dr. med. Mabuse Nr. 230 (6/2017) Schwerpunkt: Vorsorge"

Dr. med. Mabuse Nr. 230 (6/2017)
Schwerpunkt: Vorsorge

image

mabuse-verlag.de


Inhaltsbeschreibung
Schwerpunkt: Vorsorge

- Und jetzt wird in die Hände gespuckt. Gesundheitliche Vorsorge in der Leistungsgesellschaft (Bettina Schmidt)
- Von der Freiwilligkeit zur Pflicht – (fast) 50 Jahre Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und zehn Jahre hessisches Kindergesundheitsschutzgesetz (Stephan Heinrich Nolte)
- IGeL oder nicht IGeL? Nutzen und Schaden von Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung (Klaus Koch)
- Ein Blick auf die Gene. Möglichkeiten von Gentests als Vorsorgeinstrumente (Kirsten Achtelik)
- Routine ohne Nutzen. Warum Nahrungsergänzungsmittel nur selten notwendig sind (Gerd Glaeske)
- Mehr Lebensqualität und Gesundheit. Gemeinden im Fokus von Gesundheitsförderung – ein kommunales Forschungsprojekt (Maren Albrecht, Ursula Goldberger und Joachim E. Fischer)
- Vorsorge. Bücher zum Weiterlesen


Dr. med. Mabuse Nr. 230 (6/2017)
82 Seiten
Mabuse Verlag, 2017
ISBN: 9783007006176


#| Stephan Hadraschek am 05.11.17 | 0 Comment/s (293) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Samstag, 04. November 2017

Buchtipp - Stephanie Witt-Loers: "Nie wieder wir. Weiterleben von Frauen nach dem Tod ihres Partners"

Stephanie Witt-Loers
Nie wieder wir. Weiterleben von Frauen nach dem Tod ihres Partners
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

image

Vandenhoeck & Ruprecht

Wenn der Partner stirbt, verändert sich das Leben der zurückbleibenden Frau grundlegend. Neben dem Schmerz erleben Frauen enorme Belastungen und Sorgen. Zukunftsplanungen wie auch der Lebensalltag müssen anders gestaltet und die Verantwortung auch für Kinder allein getragen werden. Einsamkeit und Überforderung können ebenso quälend auftreten wie Schuld und Scham.
Die Autorin macht Mut sich zu fragen: „Wo und wie haben Sie sich gut aufgehoben gefühlt?, in welchen Lebensbereichen weniger? Wo wurde Ihr Selbstbewusstsein gestärkt, wo geschwächt? Welche eigenen Interessen, Freunde hatten Sie?, was haben Sie gemeinsam unternommen?
Eigene Lebensfreude, Lebensmut und manchmal sogar der Lebenswille gehen verloren. Stephanie Witt-Loers greift nicht nur Ängste, Gefühle und Belastungen auf, denen Frauen nach dem Tod ihres Partners ausgesetzt sind, sondern auch heikle Themen, die im Zusammenhang mit dem Tod des Partners eine Rolle spielen können. Wesentlich für die Bücher von Witt-Loers ist, dass sie Leser sehr unmittelbar einbezogen werden - ob betroffen oder nicht.


»»»

#| Stephan Hadraschek am 04.11.17 | 0 Comment/s (310) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Dienstag, 31. Oktober 2017

Buchtipp - "Friedhof und Denkmal – Zeitschrift für Sepulkralkultur": Heft 3-2017 erschienen!


image

sepulkralmuseum.de

Aus dem Inhalt:

Schwerpunktthemen
25 Jahre Museum für Sepulkralkultur und die documenta 14

Gerold Eppler
Total lebendig – 25 Jahre Museum für Sepulkralkultur

Gerold Eppler
Vor 25 Jahren – ein Geschenk der documenta IX
an das Museum für Sepulkralkultur

Gerold Eppler
Die documenta 14 im Museum für Sepulkralkultur

Theresa Gereke
Prinz Gholam: Speaking of Pictures

Jutta Lange
Die Welt zu Gast am Weinberg

Aktuelles
Andreas Ströbl „Den Sarg als unsers Herrn Christi Schoß“ –
Luthers „Begräbnisgesänge“ in Sarg- und Gruftinschriften

Gerold Eppler
Der Qualität verpflichtet. Die Grabmale der IGA 2017

Bärbel Holländer
Von den Menschen her denken – Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal

Transmortale VIII – Call for paper
Audiowalk für den Alten Friedhof in Gießen


#| Stephan Hadraschek am 31.10.17 | 0 Comment/s (179) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Montag, 23. Oktober 2017

Buchtipp - Thomas Macho: "Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne"

Thomas Macho
Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne
Suhrkamp Verlag, 2017
ISBN: 978-3-518-42598-5

image

Suhrkamp Verlag

Der Selbstmord«, schrieb Walter Benjamin in seinem Passagen-Werk, erscheint »als die Quintessenz der Moderne«. Und in der Tat: Nachdem der Versuch, sich das Leben zu nehmen, über Jahrhunderte als Sünde oder Ausdruck einer psychischen Krankheit betrachtet, in einigen Ländern sogar strafrechtlich sanktioniert wurde, vollzieht sich seit dem 20. Jahrhundert ein tiefgreifender Wandel, der zur Entstehung einer neuen Sterbekultur beigetragen hat. Der eigene Tod gilt immer häufiger als »Projekt«, das vom Individuum selbst zu gestalten und zu verantworten ist[...]
Verlagstext


Zum Autor:
Thomas Macho, geboren 1952, war von 1993 bis 2016 Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Gegenwärtig leitet er das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.

image
© Heike Steinweg

image
Buchpräsentation am 24.10.2017 im silent green, Berlin

image



Thomas Macho
Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne
Suhrkamp Verlag, 2017
ISBN: 978-3-518-42598-5


#| Stephan Hadraschek am 23.10.17 | 0 Comment/s (291) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Samstag, 21. Oktober 2017

Buchtipp - Harvey Max Chochinov: "Würdezentrierte Therapie"

Harvey Max Chochinov
Würdezentrierte Therapie. Was bleibt – Erinnerungen am Ende des Lebens
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

image

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Die von Harvey M. Chochinov entwickelte Würdezentrierte Therapie ist eine psychologische Kurzintervention für schwerstkranke Menschen. Auf der Grundlage eines empirisch generierten Würdemodells bildet eine Auswahl an Fragen die Vorlage für ein Interview, in dem sinnstiftende Lebensereignisse, wichtige Epochen, Lebensleistungen sowie Rollen stärkende und Stolz bewahrende Aufgabenbereiche der Patienten angesprochen werden[...]

Aus dem Inhalt

1
Würde und das Lebensende

Weshalb Würde erforschen?

Würde und empirische Forschung

Das Modell zu Würde bei unheilbarer Erkrankung

Krankheitsbezogene Aspekte

Würdebewahrendes Repertoire

Inventar sozialer Würde


2
Würde in der Patientenversorgung

Das Würdemodell als Grundlage der
Würdezentrierten Therapie

Form
Ton
Inhalt

Erste Erfahrungen mit der Würdezentrierten Therapie

Veröffentlichung der ersten klinischen Studie

Einbeziehung der Angehörigen

Der Goldstandard der Evidenz

Weitere Schritte


»»»

#| Stephan Hadraschek am 21.10.17 | 0 Comment/s (228) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Dienstag, 17. Oktober 2017

Buchtipp - Nicole Gand: "Sterben nach dem Überleben Kriegserinnerungen am Lebensende"

Nicole Gand
Sterben nach dem Überleben
Kriegserinnerungen am Lebensende
der hospiz verlag, 2015

image

hospiz-verlag.de

Im Buch von Nicole Gand geht um eine wichtige Personengruppe im Kontext von Pflege und Palliativer Geriatrie: Die Generation der Kriegskinder.
NS-Zeit und Zweiter Weltkrieg wirken bis heute in der Kriegskinder (und auch der Enkelgeneration) nach. Die häufig nie verarbeiteten traumatischen Erlebnisse spielen am Ende des Lebens wieder eine große Rolle.

Es geht augenscheinlich keine Erinnerung verloren. Jahr um Jahr speichern wir Erlebnisse. Der Körper, der Geist, die Seele bewahren sie auf.

Nicole Gand weist im Umgang mit diesen Menschen auf die Wichtigkeit einer wertschätzende Gesprächsatmosphäre hin, in der wirklich zugehört wird, anstatt unsere Aufmerksamkeit auf die nächste Frage in einem Leitfaden zu binden.
So können diese Menschen ihr persönliches Schicksal, welches sie lange mit sich herumgetragen haben, vor ihrem Tode noch aussprechen und mit sich selbst ins Reine bekommen.

Das Buch ist insbesondere für Beschäftigte im Hospiz- und Pflegebereich (aber auch im Krankenhaus) unbedingt zu empfehlen.


Nicole Gand
Sterben nach dem Überleben
Kriegserinnerungen am Lebensende
Palliative Care verstehen – Band 1, 144 S.
Ludwigsburg 2014, der hospiz verlag
ISBN: 978-3-941251-8-2-3
Preis: Euro 29,90


#| Stephan Hadraschek am 17.10.17 | 0 Comment/s (305) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 15. Oktober 2017

Buchtipp - Dittmar Rostig: "Einen geliebten Menschen im Sterben begleiten"

Dittmar Rostig
Einen geliebten Menschen im Sterben begleiten.
Wie wir Abschied gestalten und Trauer sinnvoll erleben.
Reinhardt Verlag, 2014

image

reinhardt-verlag.de

Wie gelingt Sterbebegleitung im Falle eines schwer kranken, sterbenden Angehörigen? Wie kann ich die Zeit bis zu seinem Lebensende für ihn und für mich gut gestalten? Und wie gelingt es mir, Abschied zu nehmen - und gesund zu trauern?
Sterbebegleitung nimmt zu - oft auch, weil es entweder keinen Platz im Hospiz gibt oder weil die Voraussetzungen in Pflegeeinrichtungen unzureichend sind.

Das Buch von Dittmar Rostig gibt Orientierung und Halt für die Sterbebegleitung. Und es trägt dazu bei, die Muster der (eigenen) Krisenbewältigung wahrzunehmen und Ressourcen ("Resilienz") aufzuspüren. Rostig informiert über die vielfältigen Reaktionen im Sterbe- und Trauerprozess sowie über die wesentlichen organisatorischen Fragen am Lebensende. Angst zu haben vor diesem Prozess ist völlig verständlich - das Buch ermutigt jedoch, das Abschiednehmen bewusst zu gestalten, so dass auch Angst Sinnfindung werden kann.


»»»

#| Stephan Hadraschek am 15.10.17 | 0 Comment/s (174) | 0 TB  | » Tipps - Bücher


  » » »