Sonntag, 05. November 2017

Buchtipp : "Dr. med. Mabuse Nr. 230 (6/2017) Schwerpunkt: Vorsorge"

Dr. med. Mabuse Nr. 230 (6/2017)
Schwerpunkt: Vorsorge

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mabuse-verlag.de


Inhaltsbeschreibung
Schwerpunkt: Vorsorge

- Und jetzt wird in die Hände gespuckt. Gesundheitliche Vorsorge in der Leistungsgesellschaft (Bettina Schmidt)
- Von der Freiwilligkeit zur Pflicht – (fast) 50 Jahre Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und zehn Jahre hessisches Kindergesundheitsschutzgesetz (Stephan Heinrich Nolte)
- IGeL oder nicht IGeL? Nutzen und Schaden von Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung (Klaus Koch)
- Ein Blick auf die Gene. Möglichkeiten von Gentests als Vorsorgeinstrumente (Kirsten Achtelik)
- Routine ohne Nutzen. Warum Nahrungsergänzungsmittel nur selten notwendig sind (Gerd Glaeske)
- Mehr Lebensqualität und Gesundheit. Gemeinden im Fokus von Gesundheitsförderung – ein kommunales Forschungsprojekt (Maren Albrecht, Ursula Goldberger und Joachim E. Fischer)
- Vorsorge. Bücher zum Weiterlesen


Dr. med. Mabuse Nr. 230 (6/2017)
82 Seiten
Mabuse Verlag, 2017
ISBN: 9783007006176


#| Stephan Hadraschek am 05.11.17 | 0 Comment/s (154) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Samstag, 04. November 2017

Buchtipp - Stephanie Witt-Loers: "Nie wieder wir. Weiterleben von Frauen nach dem Tod ihres Partners"

Stephanie Witt-Loers
Nie wieder wir. Weiterleben von Frauen nach dem Tod ihres Partners
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

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Vandenhoeck & Ruprecht

Wenn der Partner stirbt, verändert sich das Leben der zurückbleibenden Frau grundlegend. Neben dem Schmerz erleben Frauen enorme Belastungen und Sorgen. Zukunftsplanungen wie auch der Lebensalltag müssen anders gestaltet und die Verantwortung auch für Kinder allein getragen werden. Einsamkeit und Überforderung können ebenso quälend auftreten wie Schuld und Scham.
Die Autorin macht Mut sich zu fragen: „Wo und wie haben Sie sich gut aufgehoben gefühlt?, in welchen Lebensbereichen weniger? Wo wurde Ihr Selbstbewusstsein gestärkt, wo geschwächt? Welche eigenen Interessen, Freunde hatten Sie?, was haben Sie gemeinsam unternommen?
Eigene Lebensfreude, Lebensmut und manchmal sogar der Lebenswille gehen verloren. Stephanie Witt-Loers greift nicht nur Ängste, Gefühle und Belastungen auf, denen Frauen nach dem Tod ihres Partners ausgesetzt sind, sondern auch heikle Themen, die im Zusammenhang mit dem Tod des Partners eine Rolle spielen können. Wesentlich für die Bücher von Witt-Loers ist, dass sie Leser sehr unmittelbar einbezogen werden - ob betroffen oder nicht.


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#| Stephan Hadraschek am 04.11.17 | 0 Comment/s (157) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Dienstag, 31. Oktober 2017

Buchtipp - "Friedhof und Denkmal – Zeitschrift für Sepulkralkultur": Heft 3-2017 erschienen!


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sepulkralmuseum.de

Aus dem Inhalt:

Schwerpunktthemen
25 Jahre Museum für Sepulkralkultur und die documenta 14

Gerold Eppler
Total lebendig – 25 Jahre Museum für Sepulkralkultur

Gerold Eppler
Vor 25 Jahren – ein Geschenk der documenta IX
an das Museum für Sepulkralkultur

Gerold Eppler
Die documenta 14 im Museum für Sepulkralkultur

Theresa Gereke
Prinz Gholam: Speaking of Pictures

Jutta Lange
Die Welt zu Gast am Weinberg

Aktuelles
Andreas Ströbl „Den Sarg als unsers Herrn Christi Schoß“ –
Luthers „Begräbnisgesänge“ in Sarg- und Gruftinschriften

Gerold Eppler
Der Qualität verpflichtet. Die Grabmale der IGA 2017

Bärbel Holländer
Von den Menschen her denken – Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal

Transmortale VIII – Call for paper
Audiowalk für den Alten Friedhof in Gießen


#| Stephan Hadraschek am 31.10.17 | 0 Comment/s (105) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Montag, 23. Oktober 2017

Buchtipp - Thomas Macho: "Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne"

Thomas Macho
Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne
Suhrkamp Verlag, 2017
ISBN: 978-3-518-42598-5

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Suhrkamp Verlag

Der Selbstmord«, schrieb Walter Benjamin in seinem Passagen-Werk, erscheint »als die Quintessenz der Moderne«. Und in der Tat: Nachdem der Versuch, sich das Leben zu nehmen, über Jahrhunderte als Sünde oder Ausdruck einer psychischen Krankheit betrachtet, in einigen Ländern sogar strafrechtlich sanktioniert wurde, vollzieht sich seit dem 20. Jahrhundert ein tiefgreifender Wandel, der zur Entstehung einer neuen Sterbekultur beigetragen hat. Der eigene Tod gilt immer häufiger als »Projekt«, das vom Individuum selbst zu gestalten und zu verantworten ist[...]
Verlagstext


Zum Autor:
Thomas Macho, geboren 1952, war von 1993 bis 2016 Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Gegenwärtig leitet er das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.

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© Heike Steinweg

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Buchpräsentation am 24.10.2017 im silent green, Berlin

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Thomas Macho
Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne
Suhrkamp Verlag, 2017
ISBN: 978-3-518-42598-5


#| Stephan Hadraschek am 23.10.17 | 0 Comment/s (178) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Samstag, 21. Oktober 2017

Buchtipp - Harvey Max Chochinov: "Würdezentrierte Therapie"

Harvey Max Chochinov
Würdezentrierte Therapie. Was bleibt – Erinnerungen am Ende des Lebens
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

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Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Die von Harvey M. Chochinov entwickelte Würdezentrierte Therapie ist eine psychologische Kurzintervention für schwerstkranke Menschen. Auf der Grundlage eines empirisch generierten Würdemodells bildet eine Auswahl an Fragen die Vorlage für ein Interview, in dem sinnstiftende Lebensereignisse, wichtige Epochen, Lebensleistungen sowie Rollen stärkende und Stolz bewahrende Aufgabenbereiche der Patienten angesprochen werden[...]

Aus dem Inhalt

1
Würde und das Lebensende

Weshalb Würde erforschen?

Würde und empirische Forschung

Das Modell zu Würde bei unheilbarer Erkrankung

Krankheitsbezogene Aspekte

Würdebewahrendes Repertoire

Inventar sozialer Würde


2
Würde in der Patientenversorgung

Das Würdemodell als Grundlage der
Würdezentrierten Therapie

Form
Ton
Inhalt

Erste Erfahrungen mit der Würdezentrierten Therapie

Veröffentlichung der ersten klinischen Studie

Einbeziehung der Angehörigen

Der Goldstandard der Evidenz

Weitere Schritte


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#| Stephan Hadraschek am 21.10.17 | 0 Comment/s (145) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Samstag, 14. Oktober 2017

Buchtipp - Axel W. Bauer: "Normative Entgrenzung"

Axel W. Bauer
Normative Entgrenzung
Themen und Dilemmata der Medizin- und Bioethik in Deutschland
Verlag Springer VS, 2017

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springer.com

Das Buch bietet in 24 Kapiteln einen systematischen Einblick in methodische und thematische Fragen der Medizin- und Bioethik in Deutschland von 1995 bis 2016.

Der Autor, Leiter des Fachgebiets Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, hat die bioethischen Debatten in Deutschland in den letzten 20 Jahren maßgeblich mitgestaltet hat.
Interessant ist insbesondere die Auseinandersetzung mit dem historischen Wandel von Moralvorstellungen (u.a "Der Hippokratische Eid"). Denn bevor Axel W. Bauer Medizinethiker wurde, war er Medizinhistoriker. So vertritt er in Anlehnung an die Philosophen John Searle und Rafael Ferber eine "metaethische Theorie, der zufolge moralische Aussagen als institutionelle Tatsachen dargestellt werden müssen, die durch kommunikative Aushandlung und Vereinbarung innerhalb einer Sprach-, Kultur-, Glaubens- oder Rechtsgemeinschaft etabliert, tradiert und modifiziert werden". Bauer liefert zudem eine sehr gute Definition der Würde des Menschen als "de[r| rechtliche Ausdruck des Respekts vor der zu jedem Zeitpunkt konstanten Gesamtheit aus Potenzialität und realisierter Wirklichkeit eines menschlichen Lebens". Diese Definition wird zudem relevant für das letzte Kapitel "Der Mensch am Lebensende", denn die postmortale Würde des Menschen gerät zunehemend in den Hintergrund in einer modernen, professionalisierten und dienstleistungsorientierten Gesellschaft.

Das "Buch beginnt mit metaethischen Aspekten der Relation zwischen Ethik und Moral sowie mit der keineswegs unproblematischen Fächerkombination von Medizinethik und Medizingeschichte an deutschen Universitäten. Sodann werden zentrale bioethische und biopolitische Diskursfelder wie Stammzellforschung, Präimplantationsdiagnostik, prädiktive Medizin sowie Sterbehilfe und Transplantationsmedizin erörtert, die ausnahmslos brisante normative Probleme am Beginn und am Ende des menschlichen Lebens betreffen.


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#| Stephan Hadraschek am 14.10.17 | 0 Comment/s (151) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Dienstag, 10. Oktober 2017

Buchtipp - Angelika Schett: "Des Menschen Traurigkeit "

Angelika Schett
Des Menschen Traurigkeit. Zwölf Gespräche
Hogrefe Verlag, 2017

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hogrefe.de

Warum läuft aktuell die sogenannte Coolness der Traurigkeit den Rang ab? Warum wird Traurigkeit zunehmend medikalisiert? Warum ist Traurigkeit das menschlichste aller Gefühle? Und: Können Tiere traurig sein?...


______________
Angelika Schett
Des Menschen Traurigkeit. Zwölf Gespräche
Hogrefe Verlag, 2017
ISBN: 9783456856575
2017, 252 Seiten
hogrefe.de


#| Stephan Hadraschek am 10.10.17 | 0 Comment/s (155) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Samstag, 01. Juli 2017

Buchtipp - Antes, Peter, Ceylan, Rauf (Hrsg.) : "Muslime in Deutschland"

Antes, Peter, Ceylan, Rauf (Hrsg.)
Muslime in Deutschland
Historische Bestandsaufnahme, aktuelle Entwicklungen und zukünftige Forschungsfragen
Verlag Springer VS, 2017

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springer.com


Der Islam in Deutschland blickt auf eine über 50jährige Geschichte zurück, die wesentlich auf die Arbeitsmigration aus islamisch geprägten Ländern zurückgeht. Und obwohl die Zahl der Muslime in den letzten Jahrzehnten stetig zunahm, sind Debatten und Diskussionen zum Themenkomplex „Islam“ erst seit den 2000er Jahren in Gang gekommen. Doch konnte und kann wegen der quantitativen und qualitativen Relevanz der islamischen Bevölkerung nicht mehr ausblenden. Vor dem Hintergrund dieser ambivalenten Entwicklung hat sich der vorliegende Band zum Ziel gesetzt, eine Bestandsaufnahme der 50jährigen islamischen Geschichte im Kontext der Arbeitsmigration vorzulegen. In fünf zentralen Themenschwerpunkten soll das Leben der Muslime in Deutschland analysiert werden.


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#| Stephan Hadraschek am 01.07.17 | 0 Comment/s (584) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Dienstag, 20. Juni 2017

Buchtipp - Michael Tsokos: "Sind Tote immer leichenblass?"

Michael Tsokos
Sind Tote immer leichenblass?
Die größten Irrtümer über die Rechtsmedizin
Droemer-Knaur Verlag, 2017

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droemer-knaur.de


Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner und vielfacher Bestsellerautor, nimmt die bizarrsten Irrtümer über die Rechtsmedizin aufs Korn. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend zugleich über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin.
Werden Mordopfer tatsächlich von den Angehörigen in der Rechtsmedizin identifiziert? Sind Rechtsmediziner wirklich bei der Verhaftung eines Verdächtigen dabei? Nehmen sie gar an der Vernehmung von Zeugen teil? Szenen wie diese ­gehören zum Standardrepertoire von Fernsehkrimis. Doch mit der ­Realität haben sie nichts zu tun. Meist handelt es sich um Klischees von Vorgängen im Sektionssaal.


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#| Stephan Hadraschek am 20.06.17 | 0 Comment/s (274) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Donnerstag, 15. Juni 2017

Buchtipp - Dieter Birnbacher: "Tod"

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Dieter Birnbacher
Tod
Verlag De Gruyter, 2017

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De Gruyter

Der Tod ist das Thema der Menschheit – und aller Gesellschaften zu allen Zeiten.
Und das liegt auch am Kontrast zwischen Trivialität und Dramatik.
Auf der einen Seite gehört die Tatsache, dass der Mensch sterblich und die ihm gewährte Zeit endlich ist, zu den bestverbürgten Tatsachen überhaupt. Nichts könnte trivialer sein. Auf der anderen Seite bleibt für den Einzelnen die Unausweichlichkeit seines Todes ein skandalon, eine Quelle von Unruhe und Verstörung (D. Birnbacher).

Das Phänomen des Todes fordert wie kein anderes das philosophische Thaumazein ("Staunen") heraus, das Sich-Wundern und das Stellen grundlegender Fragen. Deshalb ist er ein stets wiederkehrendes Thema der Philosophie. Es ist zugleich eines der Themen, dessen philosophische Behandlung im Zeitverlauf die radikalsten Wandlungen erfahren hat. Während viele der Aussagen über den Tod, die wir etwa in der Philosophie des Hellenismus finden, heute noch ebenso gültig sind wie vor mehr als 2000 Jahren, haben sich andere überlebt oder sind Gegenstand von Kontroversen geworden. Ursächlich dafür sind sowohl der medizinische und technische Fortschritt, der es erlaubt hat, den Tod weit über seine jahrtausendealten Grenzen hinaus zeitlich zu verschieben, als auch die zunehmend naturalistischen Sichtweisen von Leben und Tod[...]Verlagstext

Das Buch beschäftigt sich mit aktuellen Fragen im Umkreis des Todes, wobei anthropologische, metaphysische und ethische Fragen gleichberechtigt angesprochen werden. So geht es u.a. um die Definition des Todes, die Möglichkeiten eines "guten Todes" und das ärztliche Handeln am Lebensende. Der historische Kontext wird dabei mitberücksichtigt.

Interessant und wichtig zugleich ist es, dass sich Birnbacher im letzten Kapitel auch mit dem toten Körper (Person oder Sache?) beschäftigt – und dem Geltungsgrund und Pflichten bezüglich der Pietät und Bestattung des Leichnams.

Das Buch ist ein gelungener, kurzer Überblick zum Grundthema menschlichen Seins, dass aufgrund der „Inflation“ von Publikationen zum Thema „Tod“ Orientierung geben kann.



Aus dem Inhalt:

1 Einleitung: Tod und Sterben – Aktuelle Tendenzen
2 Wann ist ein Mensch tot? Todesdefinition und Todeskriterien
3 Der gute Tod
4 Ärztliches Handeln in Todesnähe
5 Kann man den eigenen Tod überleben?
6 Leben im Schatten des Todes
7 Der tote Körper
Anmerkungen
Literatur


Zum Autor:
Dieter Birnbacher, ist Philosoph mit dem Schwerpunkt Ethik.
Seit 1996 ist er Professor für Philosophie an der Universität Düsseldorf und wurde 2012 emeritiert.
D. Birnbacher ist Mitglied verschiedener philosophischer Vereinigungen sowie der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer, der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf und des Wissenschaftlichen Beirats der Giordano-Bruno-Stiftung. Seit November 2016 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben.

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Dieter Birnbacher
Tod
Reihe:Grundthemen Philosophie
186 Seiten, 2017
ISBN 978-3-11-053449-8
24,95 €
Verlag De Gruyter

De Gruyter


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