Samstag, 28. März 2015

Der Germanwings-Absturz und die Medien

Die Medien - und nicht nur die "Yellow Press" - lassen im Fall der Germanwings-Katastrophe in Frankreich die nötige Seriosität vermissen. Teilweise ethisch völlig unzureichend und gegen den Pressecodex werden Fotoaufnahmen von Trauernden und Hinterbliebenen veröffentlicht, ohne deren Einverständnis zu haben. Abgesehen von Spekulationen zu den Ursachen (und den zahlreichen Talkshows mit interpretierenden Psychologen, Therapeuten etc.) ist es ebenso unakzeptabel, Aufnahmen bzw. den Namen des mutmaßlichen Täters und seines Umfeldes, des Co-Piloten - zu veröffentlichen. Dessen Angehörige befinden sich ebenso in einer schwierigen Lage und sind bereits Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt.
Jetzt sollte mit Zurückhaltung, Besonnenheit und Umsicht über dieses Tragische Unglück berichtet werden - im Sinne aller Angehörigen.

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bildblog.de


#| Stephan Hadraschek am 28.03.15 | 0 Comment/s (1435) | 0 TB  | » Medien




Sonntag, 31. August 2014

In Krankenhäusern ist Demenz ein großes Problem

Deutsche Krankenhäuser sind nicht ausreichend auf Patienten mit einer Demenz vorbereitet[...]
Nach dem am Freitag veröffentlichten Pflege-Thermometer des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) litt auf den über 1800 befragten Stationen fast jeder vierte Patient (23 Prozent) an einer Demenz[...]


tagesspiegel.de

Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung


#| Stephan Hadraschek am 31.08.14 | 0 Comment/s (1795) | 0 TB  | » Medien




Samstag, 01. Februar 2014

Offene Debatte im Bundestag zum Thema Sterbehilfe gefordert

CDU-Generalsekretär Peter Tauber plädiert dafür, dass sich der Bundestag bei der Debatte um das Thema Sterbehilfe Zeit für die Diskussion nimmt.
Und: "Es dürfe auch keine Ökonomisierung des Sterbens geben[...]
Nun, die ist aber schon in vollem Gange...

aerzteblatt.de


#| Stephan Hadraschek am 01.02.14 | 0 Comment/s (1669) | 0 TB  | » Medien




Freitag, 19. Juli 2013

Deutsche Hundertjährige sind optimistisch...

Deutsche Hundertjährige sind optimistisch: Sie möchten noch länger leben und schmieden soagr Zukunftspläne. Dies ergab eine neue Studie der Universität Heidelberg.
Für ihre repräsentative Studie befragten die Wissenschaftler 2011 und 2012 112 Hundertjährige aus dem Großraum Rhein-Neckar.
Mehr als 80 Prozent der Hundertjährigen seien mit ihrem Leben zufrieden, heißt es in der Studie.
Einsamkeit scheint der Hauptgrund zu sein für den Wunsch, sterben zu wollen.
Der Direktor des Heidelberger Instituts für Gerontologie, Andreas Kruse, plädiert dafür, das hohe Alter sehr viel differenzierter als bisher zu bewerten.

uni-heidelberg.de

spiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 19.07.13 | 0 Comment/s (2964) | 0 TB  | » Medien




Samstag, 15. Juni 2013

Demenz-Zunahme vorausgesagt

Nach neuesten Forschungen wird sich die Zahl der Alzheimer-Erkrankten in den USA bis 2050 verdreifachen. Ähnliches sagen Experten für Deutschland voraus. Doch eine wirksame Therapie ist bis heute nicht in Sicht.
Auch für Deutschland sagen Experten voraus, dass es immer mehr Alzheimer-Kranke geben wird. Nach jüngsten Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) wird sich die Zahl der Demenzkranken bis 2050 mehr als verdoppeln - von derzeit 1,4 Millionen auf rund 3 Millionen Betroffene.

spiegel.de


#| Stephan Hadraschek am 15.06.13 | 0 Comment/s (2162) | 0 TB  | » Medien




Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bizarr: Schneewitchensarg für Kim Jong-Il

Personenkult ohne Ende

Im Kumsusan-Mausoleum zu Pjöngjang ist etwas Seltenes zu besichtigen: Aufgebahrt liegt der verstorbene Diktator Kim Jong-il im gläsernen Sarg.
Die Regierungen Nicaraguas und Kubas bedauerten Kims Tod zutiefst.
In Kuba ordnete die sozialistische Führung wegen des Todes von Kim Jong Il eine dreitägige Staatstrauer an.
Na dann...

n-tv.de

welt.de


#| Stephan Hadraschek am 21.12.11 | 0 Comment/s (1919) | 0 TB  | » Medien




Samstag, 05. November 2011

Auch Feministinnen müssen irgendwann sterben

In der neuen Ausgabe der an.schläge geht frau - da auch Feministinnen irgendwann sterben müssen - angesichts des katholischen Allerheiligen-Feiertages der Frage nach, wie ein würdiger Abschied aussehen könnte[...]

diestandard.at


#| Stephan Hadraschek am 05.11.11 | 0 Comment/s (6378) | 0 TB  | » Medien




Mittwoch, 02. November 2011

Schöner sterben mit Käßmann

Man zeichnet nicht nur "Deutschlands schönste Friedhöfe, Grabsteine, Särge und Urnen" aus, man konnte auch Margot Käßmann als Vorsitzende der Jury gewinnen. Wow.
Was werden die Marketingstrategen wohl als Nächstes aus der Schublade zaubern? "Germany's Next Top-Witwe"[...]

abendblatt.de

Deratige Portale suggerieren Seriosität und Transparenz. Leider ist dies häufig nicht der Fall.


#| Stephan Hadraschek am 02.11.11 | 1 Comment/s (1542) | 0 TB  | » Medien




Freitag, 28. Oktober 2011

Die Traumhochzeit in Schwarz

Es wirkt vielleicht etwas skurril, aber unterschiedliche soziale Gruppen pflegen auch ihre eigenen Rituale: So beispielsweise eine Gothic-Hochzeit in Schwarz!
"Bis zum bitt'ren Ende" ist einzig und allein als eheliche Absichtserklärung zu werten und hat nichts damit zu tun, dass es sich bei der Hochzeitskutsche um einen original Dodge-Bestattungswagen handelt[...] Anschließend streift er der Gattin den mit Lilien verzierten Trauring über und sagt: "Jetzt tu auch mal was, du Luder, du!" Apropos Lilien: Ihren Brautstrauß aus schwarzen Rosen und tiefroten Calla hat die Braut, eine ausgebildete Floristin mit eigenem Geschäft "Kreuzblume", in der Nacht vor der Hochzeit selber gestaltet. Nun gut, dafür benötigte sie wahrscheinlich weniger Zeit für das Augenmake-up als der frisch Angetraute, der sich zur Feier des Tages für einen langen schwarzen Brokat-Rock entschieden hat.

Nun denn, warum eigentlich nicht. Wenn sich schon in der Bestattungskultur die (alten) Formen verändern, warum dann nicht auch beim Übergangsritus ("Rites de passage") der Hochzeit...?

ksta.de


#| Stephan Hadraschek am 28.10.11 | 0 Comment/s (1618) | 0 TB  | » Medien




Samstag, 24. September 2011

Deutschland wird älter

Neugeborene Mädchen werden inzwischen im Schnitt 82 Jahre und sieben Monate, neugeborene Jungen 77 Jahre und sechs Monate. Im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2007/2009 stieg damit die Lebenserwartung für männliche Säuglinge um zwei Monate und für weibliche Säuglinge um einen Monat...
Die Frage ist nur, in welchem physischen Zustand die Menschen zukünftig ihr längeres Leben genießen können...

up-aktuell.de


#| Stephan Hadraschek am 24.09.11 | 0 Comment/s (1637) | 0 TB  | » Medien


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