Mittwoch, 26. Mai 2010

AFD-Jahrestagung 2010 in Berlin

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Es war wieder soweit: Die "Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal" tagte - und diesmal in Berlin.

Hier ein kurzer Abriss des Programms:
AFD-Jahrestagung 2010

Neben den üblichen Regularien der Mitgliederversammlung ist die Jahrestagung mit ihren
Besichtigungen dem neuesten Friedhofstrend zu religiösen, weltanschaulichen und gruppenspezifischen Gemeinschaftsgräbern gewidmet. Die Grabstätten von Clans und Peergroups (Gruppen von Gleichgesinnten) werden künftig an die Stelle des Wahlgrabes der biologischen Familie treten.
Nirgendwo anders wird dies in seiner historischen und aktuellen Dimension so deutlich wie in Berlin. Indem sich Verwaltungen diesem Trend öffnen oder ihn sogar bewusst fördern, nutzen sie eine weitere Chance zur Verbesserung der Nachfrage nach Gräbern auf Friedhöfen.

Donnerstag, 20.05.2010 Individuelle Anreise nach Berlin und Check-in im Hotel.
Zimmer werden im Hotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz (Alexanderplatz 7,10178 Berlin) nach Ihrer Anmeldung gebucht.
13.00 h
Öffnung des Tagungsbüros
Beginn der Mitgliederversammlung
Grußwort der Senatsbaudirektorin, Frau Regula Lüscher
Kaffeepause
OKR Dr. Arne Ziekow, Die Arbeit der "Stiftung Historische Friedhöfe und Kirchhöfe
in Berlin-Brandenburg"
Professor Dr. Reiner Sörries, "Die multikulturelle Friedhofslandschaft Berlins:
1910 - 2010 - ein Vergleich". Die Mitgliederversammlung findet statt im Gebäude des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Georgenkirchstraße 69-70, Raum 3701 (Haus 3, 7. Etage), unweit Alexanderplatz (ca. 1 km).
Abends wird die Möglichkeit für einen Gedankenaustausch gegeben sein. Der Ort wird auf der
Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

Freitag, 21.05.2010
Ab 8.30 h ganztägige Exkursion (mit Bus) zur multikulturellen Friedhofslandschaft in Berlin. Folgende
Friedhöfe stehen auf dem Programm: Buddhistischer Friedhof (Ruhleben), Jüdischer Friedhof(Heerstraße), Muslimischer Friedhof (Gatow), Russisch-orthodoxer Friedhof (Tegel). Ein besonderer Höhepunkt ist die Teilnahme (11.00 h) an der Eröffnung des Gemeinschaftsgrabes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Waldfriedhof Heerstraße.
Ab 19.00 h gemeinsamer Abend im Bestattungshaus Otto Berg. Dort erleben wir "Mord und Totschlag bei Fontane" von und mit dem Autor Horst Bosetzky mit anschließendem Imbiss. Wir sind zu Gast bei Otto Berg Bestattungen GmbH & Co. KG, Residenzstraße 68. Rückkehr ins Hotel gegen 22.00 h.

Samstag, 22.05.2010
Ab 8.30 h Abfahrt zum Besuch der 1829 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels
angelegten Familiengrabstätte der Hurnboldts mit einer Kopie der 1818 von dem Bildhauer Bertel Thorvaldsen geschaffenen Statue der Spes (Hoffnung). Diese einzigartige private Grabanlage ist Teil des Humboldt-Schlosses in Berlin-Tegel und für sich schon ein Kleinod klassizistischer Baukunst. Hier wurde u. a. Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt (* 14. September 1769 t 6. Mai 1859) beigesetzt.
Ende der Tagung gegen Mittag und individuelle Rückreise.

sepulkralmuseum.de


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Die Tagung

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Gruppenbild

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Der Geschäftsführer der AFD, Prof. Dr. Reiner Sörries (li.) und der Vorsitzende des Vorstandes der AFD, Matthäus Vogel (re.)

Die nächste Tagung 2011 findet in Kassel statt.


#| Stephan Hadraschek am 26.05.10 | 0 Comment/s (111) | 0 TB  | » Termine




Dienstag, 28. Juli 2009

200 Jahre "Wahlverwandtschaften"

In diesem Jahr feiern Johann Wolfgang von Goethes "Die Wahlverwandtschaften" ihren 200ten Geburtstag!
Die Erstausgabe erschien 1809. Erstmals erwähnt werden Die Wahlverwandtschaften von Goethe am 11. April 1808 in einem Tagebucheintrag. Am 9. Oktober 1809 lag schließlich der gesamte Roman, zwei Teile mit je 18 Kapiteln, fertig gedruckt vor.

Das wörtlich verstandene Thema der "Wahlverwandtschaft", das aus der Chemie entlehnt ist, wo es das anziehende und abstoßende Verhalten von Naturelementen beschreibt, wird auf die Figuren im Roman übertragen. So stehen vor allem die menschlichen Neigungen im Zentrum des Romans.
wikipedia.org

In dem Roman setzt sich Goethe mit einem immer gültigen, bis heute aktuellen Thema auseinander: Der Anziehung und Abstoßung von Menschen, von menschlichen Gefühlen - und der daraus resultierenden Tragödien.

Einer der profililiertesten Literaturwissenschaftler unserer Zeit, der zu den "Wahlverwandtschaften" gearbeitet hat, war Prof. Dr. Reinhard Baumgart. Baumgart hatte von 1990 bis zu seiner Emeritierung 1997 den ehemaligen Lehrstuhl von Walter Höllerer an der TU Berlin inne. Er starb 2003.
Bamgart schuf mit dem Film „Die Wahlverwandtschaften - ein Traktat mit Personen" (zusammen mit Michael Mrakitsch) einen Essay in Gestalt eines Filmes, ein Nachdenken, das die Bilder zu Hilfe nimmt, aber nie den Gedanken ans Bild verkauft.Kein Film, kein Fernsehfilm, kein Literaturfilm. Nichts Geläufiges.

zeit.de

zeit.de


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In Erinnerung an "Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe und seinem Interpreten, Reinhard Baumgart.


#| Stephan Hadraschek am 28.07.09 | 0 Comment/s (287) | 0 TB  | » Termine




Mittwoch, 20. Mai 2009

32. Deutscher Evangelischer Kirchentag mit drei Gottesdiensten in Bremen eröffnet

Losung: Mensch, wo bist Du? (1. Mose 3,9)

Der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 20. bis 24. Mai 2009 in Bremen steht unter der Losung „Mensch, wo bist du?“. Erstmals leitet damit eine Losung in der Form einer Frage die Programmvorbereitungen eines Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Bundespräsident Horst Köhler hat die Menschen im Land dazu aufgerufen, sich für mehr Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen und Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung zu übernehmen. Jeder könne seinen Beitrag leisten, die Welt ein bisschen besser zu machen, betonte er am Mittwoch, 20. Mai, im Eröffnungsgottesdienst des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag vor schätzungsweise 50.000 Gottesdienstbesuchern auf der Bremer Bürgerweide [...] Der Kirchentag werde weit über die christlichen Kirchen hinaus Bedeutung für die Gesellschaft haben, unterstrich Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen. Er werde helfen, die ethische Dimension des ökonomischen und politischen Handelns zu stärken sowie das Bewusstsein zu kräftigen, dass Verschiedenheit bereichere und nicht bedrohe. Die Menschheit sei nicht gefährdet durch einen Mangel an Wissen, sondern durch einen Mangel an Wertgefühl, betonte Böhrnsen.

kirchentag.de


#| Stephan Hadraschek am 20.05.09 | 0 Comment/s (359) | 0 TB  | » Termine




Sonntag, 12. April 2009

Ostergrüße!

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Karlsruhe, Hauptfriedhof


#| Stephan Hadraschek am 12.04.09 | 0 Comment/s (382) | 0 TB  | » Termine




Montag, 22. Oktober 2007

Lesung: "Dein Bild begleitet mein Leben und weicht mir nicht aus der Seele"

Aus dem Briefwechsel der Eltern Caroline und Wilhelm von Humboldt nach dem Tod ihres Sohnes Wilhelm.

Gelesen von den beiden Schauspielern Isabella Vértes-Schütter und Rolf A. Becker.

Wann: Donnerstag, 1. November 2007, 20 Uhr
Wo: Humboldt-Bibliothek in Berlin-Tegel,
Karolinenstraße 19, 13507 Berlin-Reinickendorf (U-Bhf. Alt-Tegel)
Eintritt: 9 Euro (erm. 7 Euro)

Der Erlös der Eintrittskarten geht an den Verein Verwaiste Eltern Deutschland e.V.
Spenden erbeten!

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#| Stephan Hadraschek am 22.10.07 | 0 Comment/s (957) | 0 TB  | » Termine




Sonntag, 21. Oktober 2007

Tagung: Verarmt, verscharrt, vergessen?

Verarmt, verscharrt, vergessen?
22.-23.11.2007, München
Tagung des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V.

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Demographischer Wandel und sozialpolitische Veränderungen lassen
Alter und Altern bewusster werden. Die Auseinander setzung mit Sterben,
Tod und Trauer gehört damit eng zu sammen. Die Bestattungsrituale in
Deutschland sind in einem dramatischen Umbruch begriffen. Wenn über
Jahrhunderte tragende Traditionen und Rituale aufgegeben werden,
stellt sich die Frage, was an ihre Stelle tritt. Erleben wir einen Wandel, eine
Neuorientierung, einen Verlust oder gar einen Verfall?...



Veranstalter:
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
Telefon: 0211 – 160 08 10
Telefax: 0211 – 160 08 60
E-Mail: info@bestatter.de

Veranstaltungsort:
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23
80802 München
Telefon: 089 – 38 10 20
Telefax: 089 – 38 10 21 03
E-Mail: info@kath-akademie-bayern.de

Ehemalige Karmeliterkirche
Karmeliterstraße 1
80333 München
Telefon: 089 – 21 37 13 46

Zum Programm:
bestatter.de

#| Stephan Hadraschek am 21.10.07 | 0 Comment/s (1005) | 0 TB  | » Termine




Samstag, 04. August 2007

Verleihung des AFD-Lebenszeichens 2006

Die offizielle Verleihung des AFD-Lebenszeichens 2006 findet am 21. August 2007 um 14.30 Uhr im Museum für Sepulkralkultur in Kassel statt.


Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal (AFD)

#| Stephan Hadraschek am 04.08.07 | 0 Comment/s (1095) | 0 TB  | » Termine




Mittwoch, 30. Mai 2007

AFD-Jahrestagung 2007

7. bis 9. Juni 2007:

AFD-Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2007 bei Nürnberg

Mitgliederversammlung und Jahrestagung finden aus Anlass der Stone+tec, der weltgrößten Steinmesse, diesmal bei Nürnberg statt. Außer dem Besuch der Messe ist ein umfangreiches Besichtigungsprogramm vom historischen Johannisfriedhof bis zum aktuellen Leitfriedhof vorgesehen.
Neben den AFD-Mitgliedern sind interessierte Gäste herzlich eingeladen.

sepulkralmuseum.de

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#| Stephan Hadraschek am 30.05.07 | 0 Comment/s (1178) | 0 TB  | » Termine




Freitag, 12. Januar 2007

"Wie möchten Sie sterben?"

Klaus P. Prem, Presse - Öffentlichkeitsarbeit - Information
Universität Augsburg, vom 11.01.2007
:

Ars moriendi - Von der geistlichen Aufgabe zu sterben: Studientag der "Stiftung Theologie des geistlichen Lebens" am 23. Januar 2007 an der Universität Augsburg


"Wie möchten Sie sterben?" Die Hoffnungen, die viele Menschen auf diese Frage aus dem berühmten Proust'schen Fragebogen hin äußern, erfüllen sich in der Wirklichkeit nur selten. Der Wunsch, nach einem langen, erfüllten Leben im Kreis vertrauter Menschen sein Leben zu beenden, steht im offensichtlichen Gegensatz zur Realität des Sterbens in der modernen Gesellschaft. In vier Referaten wird sich am 23. Januar 2007 ein Studientag an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg mit diesem Kontrast und der Ars moriendi - der christlichen Kunst des Sterbens - auseinandersetzen.

Prof. Dr. Klaus Arntz
Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-2636
klaus.arntz@kthf.uni-augsburg.de

idw-online.de

#| Stephan Hadraschek am 12.01.07 | 0 Comment/s (1733) | 0 TB  | » Termine




Mittwoch, 18. Oktober 2006

Symposium in Berlin: "Leben mit den Toten. Manifestationen gegenwärtiger Bestattungskultur"

Ein Symposium, das es so in Berlin noch nie gab und auf das man schon lange gewartet hat.
Für das Symposium konnten hochkarätige Fachleute gewonnen werden, u.a.
Prof. Dr. Reiner Sörries (Geschäftsführer des AFD und Direktor des Museums für Sepukralkultur, Kassel), PD Dr. Norbert Fischer (Universität Hamburg), Maciej Lagiewski (Direktor der Breslauer Museen, Breslau) und Prof. Dr. Volkmar Schneider (Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Charité und des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin Berlin).

Besonderheit: Dieses Symposium ist offen für alle interessierten Bürger - also kein ausschließliches Fachkolloquium (wie sonst üblich).

Zum Inhalt:
Der Tod ist die anthropologische Konstante schlechthin. So einförmig sich der Tod aus biologischer Perspektive ausnehmen mag, so vielfältige Formen nimmt seine kulturelle Bewältigung an. Verschiedene soziale Gruppen innerhalb einer Gesellschaft gehen unterschiedlich mit diesem Thema um: Dies macht sich auf den Friedhöfen, aber auch im Bestattungsverhalten und der Erinnerungskultur deutlich.
Die gesellschaftlichen und kulturellen Werte einer Epoche finden ihren Niederschlag auch im Bestattungs- und Friedhofswesen. Die sich heute verändernden Bedürfnisse sind geprägt von der Suche nach neuen Beisetzungs- und Friedhofsformen sowie alternativen Erinnerungsformen. Spätestens seit den 1990er Jahren spricht man von einem Wandel der Bestattungs- und Friedhofskultur Es wird gemeinhin von einem „Verfall der Bestattungskultur“ gesprochen.
Das Symposium möchte auch die vielfältigen, und neuen, Möglichkeiten der Trauerkultur und Grabgestaltung thematisieren und diskutieren.
Das Symposium soll eine Diskussion zum Thema Bestattungs- und Friedhofskultur fortsetzen, die vor einigen Jahren im Bezirk Reinickendorf begonnen wurde. Gleichzeitig soll ein nachhaltiger Dialog angeregt werden, der auch zukünftig die verschiedenen Aspekte zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ beleuchtet.

Begleitend findet eine Kunstausstellung auf dem selben Gelände statt:
"STILL. Bilder zum Tod".
Auch hier sind hochkarätige Künstler vertreten:, wie z.B. Heike Ruschmeyer und Günter Ries.
Und hier als weiteres Highlight: Luci van Org, die vortragen und singen wird!

Wann: 10.11. - 11.11.2006, am 10.11. von 9.00 - 20.00 Uhr, am 11.11. von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr.
Wo: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121, 13403 Berlin

Interessierte melden sich bitte an unter:
Kunstamt/Heimatmuseum Reinickendorf
Alt-Hermsdorf 35
13467 Berlin

Tel.: 030 - 404 40 62 (Vermittlung)
Fax: 030 - 40 00 92 73
e-mail: info@heimatmuseum-reinickendorf.de

Der Einladungs-Fyler als pdf:

leben_mit_den_toten_neu.pdf

#| Stephan Hadraschek am 18.10.06 | 0 Comment/s (1826) | 0 TB  | » Termine


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