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„Wenn ich geahnt hätte, dass ich so lang leben würde, hätte ich besser auf mich aufgepasst.“
Eubie Blake
Mehr als sechs Jahre haben die Parlamentarier um dieses Gesetz gerungen, grundsätzliche ethische und moralische Debatten geführt, und Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) mahnte noch am Mittwoch: "Eine schwache Beteiligung an der Abstimmung würde kein gutes Licht auf den Bundestag werfen."
Das sensible Thema sorgte vor der Abstimmung für eine angespannte, engagierte, aber zugleich auch besonnene Debatte. Mehrere Redner berichteten von sehr persönlichen Erfahrungen und Problemen, die sie im Zusammenhang mit dem Tod von Angehörigen gemacht hatten.
spiegel.de
Die Ausbreitung von HI-Viren in Deutschland macht Medizinern Sorgen: Die Zahl der neu festgestellten Infektionen bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Für das Jahr 2008 sind dem Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 2806 Fälle gemeldet worden, in denen das Aids-Virus diagnostiziert wurde.
Das Robert Koch-Institut in Berlin zählte mehr als 2800 nachgewiesene Ansteckungen - fast doppelt so viele wie im Jahr 2001.
spiegel.de
Zum Krankheitsbild/Begriff AIDS:
wikipedia.de
Aus einem Artikel des Neuen Deutschland vom 18.01.2007:
Die passive und indirekte Sterbehilfe sind in Deutschland erlaubt; der (versuchte) Suizid ist nicht strafbar. Eine weitergehende Legalisierung, nämlich die Freigabe der aktiven Sterbehilfe und die gesellschaftliche Zustimmung zum assistierten Suizid, sind nicht verantwortbar![...]
Sterben ist ein angstbesetztes und tabuisiertes Thema. Viele wissen zu wenig über das Sterben und die Hilfen, die Medizin und Pflege bieten. Umfrageergebnisse zeigen die erschreckenden Informationsdefizite. Die zentralen Begriffe der Debatte (»assistierter Suizid«, »aktive«, »passive« und »indirekte Sterbehilfe«, und »Sterbebegleitung«), die geltenden gesetzlichen Regelungen sowie die Möglichkeiten der Palliativmedizin und der Hospize (»Palliative Care«) sind nicht hinreichend bekannt.
Sicher, der Überschrift "Humane Sterbebegleitung statt Sterbehilfe" wird erst einmal jeder zustimmen. Und das ist auch gut so.
Ob "Sterben" ein tabuisiertes Thema ist, darüber kann man streiten. Der "Tod" ist es jedenfalls nicht mehr.
Das es gravierende Informationsdefizite zu dieser Thematik gibt, ist bei dieser (ungefilterten) "Informationsflut" auch nicht weiter verwunderlich.
Doch auch dieser Artikel verkennt die Tatsache, dass Menschen bereits auch vor ihrer (aller-)letzten Lebensphase ihr Leben beenden wollen. Das würde bedeuten, bestimmte Hilfe (Palliativmedizin, Hospiz etc.) bewusst nicht in Anspruch nehmen zu wollen.
Das Buch von Nicola Bardola "Der begleitete Freitod" (Südwest Verlag, 2007) gibt darüber Auskunft.
Zitat dazu von Johannes Mario Simmel: "Es muss erlaubt sein, einem menschenunwürdigen Leben ein Ende zu setzen..."
Auch darüber sollte und muss diskutiert werden.
neues-deutschland.de
Eigentlich nichts Neues - aber man kann nicht oft genug darauf hinweisen:
Berlin (ddp.djn). Der Versicherer Ideal verkauft seine Sterbegeldversicherungen einem Bericht der Zeitschrift «Finanztest» zufolge oft zusammen mit einer Bestattungsvorsorge, für die der konzerneigene Bestatter Ahorn-Grieneisen bezugsberechtigt ist [...]
Vollständige Meldung:
foerderland.de
Es gibt mittlerweile viele Einrichtungen, die Schwerstkranke bzw. Sterbende in ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten und Schmerzen lindern können.
Darunter fallen Palliativ-Stationen (von lat. pallium, Mantel ), Hospize (stationär und ambulant) sowie Home-Care.
Auf einer kürzlich stattgefundenen Tagung inn Berlin wurde darüber resümiert und insbesondere die Berliner Situation beleuchtet: Berlin steht mit vier Palliativstationen und acht stationären Hospizen überdurchschnittlich gut da.
Tagesspiegel Online
Die grundlegende Aussage ist: "Eigentlich sollte jeder in regelmäßigem Abstand überprüfen, welche Versicherung im aktuellen Lebensabschnitt gerade unbedingt notwendig, brauchbar, nicht nötig oder gar sinnlos ist."
Unter "unsinnig, teuer oder nicht zu empfehlen" werden auch Sterbegeldversicherung genannt.
Hier gibt es andere und bessere Möglichkeiten, Geld für den eigenen Sterbefall anzusparen.
Die "Vorsorgen", die von Bestattern gerne abgeschlossen werden, haben oft nur finanzielle Nachteile für den Kunden zu bieten.
Vorsicht ist ebenfalls bei sogenannten "Seniorenprodukten" geboten. Selbst ernannte "Seniorenspezialisten" unter den Versicherern möchten mit Produkten und Vorsorgemöglichkeiten für die Generation 50plus glauben machen, diese seien nützlich oder gar notwendig. Bis auf wenige Ausnahmen aber sind auch die "Alten" gut mit ihren bestehenden Versicherungen geschützt.
Dazu ein interessanter Bericht in der Welt am Sonntag vom 3. Juli 2005.
Also: Vorsicht und kritisch prüfen!!!