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Blickt man auf die letzten 20 Jahre zurück, so haben sich in dieser Spanne die Welt im Großen und die Bestattungskultur im Kleinen stark verändert. Das Museum für Sepulkralkultur war natürlich nicht der Auslöser für diesen Wandel, auch nicht in der Bestattungskultur, aber es hat sich ebenfalls sehr verändert.[...]
20 Jahre Sepulkralmuseum
Erich Grond
Palliativpflege in der Gerontopsychiatrie
Leitfaden für Pflegende in der Altenhilfe
Die Palliativpflege ist eine Disziplin, die immer mehr zum festen Bestandteil des Gesundheitswesens (nicht nur in Deutschland) wird. Der Bedarf an Fachliteratur und Expertenmeinungen wird weiter zunehmen. Und das ist gut so.
Der Kohlhammer Verlag hat sich diesem Thema unter der Rubrik „Pflege“ mit seiner Reihe „Altenpflege“ angenommen. Vorweg gesagt ist es ein Verdienst des Autors deutlich zu machen, dass "psychische Störungen" in der Pflege bzw. Altenhilfe nichts Außergewöhnliches sind und nicht beunruhigen müssen.
"Palliative Care ist nicht nur in Kliniken, sondern in Pflegeheimen dringend notwendig, weil von den über 90-Jährigen 45% in Heimen sterben und 60-80% psychisch gestört sind, d.h. Heime brauchen in Palliativpflege und Gerontopsychiatrie geschulte Fachpflegende", so Prof. Grond im Vorwort des Buchs. Und es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein: Psychisch kranke, alte Pflegebedürftige, wollen bis zum Tod geachtet und nicht als auffällig isoliert werden.
kohlhammer.de

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Was für eine Meldung:
"Sterben wird teurer - Abfallbeseitigung wird billiger"
wz-newsline.de
Nicht nur, dass bei der Formulierung scheinbar das nötige Feingefühl für den thematischen Zusammenhang fehlt - es drückt sich hierbei eine (neue) Form des Umgangs mit dem Thema "Tod" aus. Leider mittlerweile gang und gäbe. Bestattung und Entsorgung leigen nah beieinander...
Aber ein weiterer Aspekt wird in dieser Nachricht deutlich: Die Gebühren auf den Friedhöfen steigen drastisch. Ein anderer Weg scheint für die Kommunen nicht mehr gangbar. Die Kirchen verhalten sich oft ähnlich. Ein fataler Irrweg, der anderen Alternativen den Weg bereitet...

© Neanderthal-Museum, Mettmann 2012
Galgen, Rad und Scheiterhaufen
Einblicke in Orte des Grauens
28. Januar - 28. Mai 2012
sepulkralmuseum.de
presseinfo_galgen.pdf
Galgen, Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in Orte des Grauens Eine Ausstellung des Neanderthal-Museum Mettmann in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur In seinem Jubiläumsjahr (1992-2012) widmet sich das Museum für Sepulkralkultur zunächst einer dunklen Seite der Menschheitsgeschichte und erinnert mit einer vorwiegend historischen Ausstellung daran, dass Folter und gewaltsamer Tod durch Hinrichtungen bis heute nicht ausgemerzt sind.
focus.de

© Mittelalterliches Kriminalmuseum, Rothenburg o. d. Tauber 2012
Die Kabarettistin und Schauspielerin spricht etwas aus, das nur allzu oft verdrängt und ignoriert wird: Der soziale Tod. Und "über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen" (N. Elias).
Leider hat Frau Gruber so recht...
youtube.com
Neue amerikanische Untersuchung zur "Trauer":
Eine amerikanische Studie belegt erneut, dass "plötzliche Trauer die Gefahr eines Herzinfarktes ähnlich erhöht wie Kälte oder heftige und plötzliche körperliche Anstrengung[...]".
Die Ergebnisse der Studie wurden im „Circulation Journal of the American Heart Association“ veröffentlicht. Es wurden ungefähr 2.000 Patienten untersucht, die in den Jahren von 1989 bis 1994 einen Herzinfarkt erleiden mussten. Sie wurden ausführlich nach ihren Lebensumständen befragt. Auch die Frage nach Todesfällen im Familien- oder Freundeskreis gehörte zu den Erhebungen[...]
1a.net
Zehn Monate hat sie öffentlich im Internet gegen den Tod gekämpft, jetzt ist sie gestorben: Die zwölfjährige Amerikanerin Jessica Joy Rees erlag am Donnerstag ihrem Gehirntumor...
Es sind die neuen "digitalen Straßenkreuze", die immer mehr Sterbende - und Trauernde - im Netz hinterlassen. Die sozialen Netzwerke werden weiter an Bedeutung gewinnen, auch beim Thema Abschied und Trauer. Dies lediglich mit Sensationslust abzutun, greift zu kurz.
spiegel.de
Allen Lesern ein gesundes und glückliches 2012!
Klaus Berger
Kommentar zum Neuen Testament
Gütersloher Verlagshaus 2011
Ein voluminöses und kompaktes Werk, das dennoch in knapper Form den aktuellen Stand der Forschung zum Neuen Testament darstellt.
Es ist einzigartig, da lediglich in einem Band der renommierte Bibelwissenschaftler Klaus Berger alle Schriften des Neuen Testaments kommentiert.
Am Beginn jeder Auslegung steht jeweils die Erörterung der wichtigsten Einleitungsfragen, daran schließt die Kommentierung des Textes an. Abschnitt für Abschnitt werden seine Gedankenführung und theologische Aussage erschlossen und der religiöse Gehalt zugänglich gemacht.
Gütersloher Verlagshaus

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