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Trauer um Anastasia - beeindruckend und tröstend

Es ist schon sehr beeindruckend, wie sehr die Bevölkerung - und darunter viele junge Menschen - ihrer Trauer um die tödlich verunglückte Anastasia Ausdruck verleihen.
Die Blumen und Kerzen werden immer mehr, ebenso die Gedenkkarten und Beileidsbekundungen.
Im Gegensatz dazu hört (und sieht) man von den Vertretern der Politik und den Kirchen leider überhaupt nichts! Liegt das nur an der Ferienzeit? Wohl kaum.
Immerhin wurden ja bereits einige Stadträte zum Vorfall am Tegeler Hafen von der Presse befragt - doch vermisse ich nach wie vor eine Äußerung, die die Anteilnahme an diesem furchtbaren Unfall um Ausdruck bringt!
Die große Anteilnahme aus der Bevölkerung macht wieder einmal deutlich, wie wichtig solche authentischen Trauerorte sind: Hier, an dieser Stelle des Tegeler Hafens ist die achtjährige Anastasia verunglückt. Und hier will man ihrer gedenken. Die spätere Grabstelle (wohl in Oranienburg) wird nicht für jeden erreichbar sein, aber ich denke, dass sich auch dort eine große Anteilnahme zeigen wird.

Meine Gedanken sind bei der trauernden Familie, so wie von vielen. Ich denke, dass wird sie spüren.

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Übrigens gibt es nicht weit vom Tegeler Hafen einen weiteren Gedenkort, auf der Mittelinsel der Karolinenstraße: Ein Straßenkreuz aus Birkenholz, das regelmäßig mit Blumen geschmückt wird. Diese Orte sind wichtig und sie scheinen in unserer heutigen Zeit immer wichtiger zu werden. Sie sollten erhalten bleiben...

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#| Stephan Hadraschek am 26.07.06 | 0 TB | » Tod

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