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"Beißend süßlich"

Ein interessantes Interview zum Thema "Bestattungsrecht", das zwar bereits anlässlich des letzten Totensonntages 2005 mit Assessor jur. Torsten F. Barthel (Geschäftsführer der BA Kommunalberatung mit Sitz in Berlin) geführt wurde, jedoch nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Im Gegenteil - die angesprochenen "Grauzonen" scheinen sich in unserer Republik immer weiter auszudehnen...


"Beißend süßlich"
Torsten Barthels Kommentierung des sachsen-anhaltischen Begräbnis- und Bestattungsrechts liest sich wie ein Roman. Schade, dass das Werk wohl nur von Landesbeamten gelesen werden wird
INTERVIEW VON MARTIN REICHERT/taz Magazin vom 19.11.2005

Assessor jur. Torsten F. Barthel, 40, ist Geschäftsführer der BA Kommunalberatung mit Sitz in Berlin. In dieser Funktion verfasste er den Begräbnis-Kommentar.


taz: Herr Barthel, wie erkennt man eigentlich eine Leiche?

Torsten F. Barthel: Zum Beispiel an grünlichen Flecken auf der Bauchdecke. Es entsteht ein gewisser Geruch nach einer Zeit, das Aufquellen …

Wie ist denn der Geruch, steht das auch in Ihrem Buch?

Ja. Beißend-süßlich. Der Tod ist irgendwann offensichtlich, die Ursache weniger. Viele unnatürliche Todesarten werden gar nicht entdeckt, man vermutet, dass zwanzig bis dreißig Prozent der unnatürlichen Todesfälle gar nicht erkannt werden, weil die vorgeschriebene Leichenschau nicht richtig durchgeführt wird.

Der vollständige Artikel unter taz.de

#| Stephan Hadraschek am 03.07.06 | 0 TB | » Bestattung

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