Hamburg-Ohlsdorf: Streit um Familiengrabstätte

Ein interessanter Fall:
Zwei Tage, nachdem der Facharzt für Radiologie und Strahlentherapie seine Mutter auf dem Friedhof Ohlsdorf beerdigt hatte, bekam er den Gebührenbescheid zugeschickt. Darin wurde der Hamburger aufgefordert, die Summe von 16.260 Euro an die Hamburger Friedhöfe - AöR - zu überweisen. Der Betrag sei "zahlbar innerhalb von vier Wochen"...

Interessant dabei: Das Nutzungsrecht geht zurück auf den Grabbrief Nummer 37599 aus dem Jahr 1904. Die Friedhofsdeputation beurkundete damals, dass das Grab, bestehend aus zehn Grabstellen, auch für dessen Ehefrau sowie "dessen Kinder und Kindeskinder" überlassen worden ist. Aber was sind friedhofsrechtlich "Kinder und Kindeskinder"?

abendblatt.de

 

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