Archiv: Oktober 2017

Sa Okt 21, 2017

Buchtipp - Harvey Max Chochinov: "Würdezentrierte Therapie"

Harvey Max Chochinov
Würdezentrierte Therapie. Was bleibt – Erinnerungen am Ende des Lebens
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

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Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Die von Harvey M. Chochinov entwickelte Würdezentrierte Therapie ist eine psychologische Kurzintervention für schwerstkranke Menschen. Auf der Grundlage eines empirisch generierten Würdemodells bildet eine Auswahl an Fragen die Vorlage für ein Interview, in dem sinnstiftende Lebensereignisse, wichtige Epochen, Lebensleistungen sowie Rollen stärkende und Stolz bewahrende Aufgabenbereiche der Patienten angesprochen werden[...]

Aus dem Inhalt

1
Würde und das Lebensende

Weshalb Würde erforschen?

Würde und empirische Forschung

Das Modell zu Würde bei unheilbarer Erkrankung

Krankheitsbezogene Aspekte

Würdebewahrendes Repertoire

Inventar sozialer Würde


2
Würde in der Patientenversorgung

Das Würdemodell als Grundlage der
Würdezentrierten Therapie

Form
Ton
Inhalt

Erste Erfahrungen mit der Würdezentrierten Therapie

Veröffentlichung der ersten klinischen Studie

Einbeziehung der Angehörigen

Der Goldstandard der Evidenz

Weitere Schritte


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Stephan Hadraschek am 21. Oktober 2017, 23:10 | 0 Comment/s (50) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Okt 15, 2017

Engelsgleich...

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III. Städtische Friedhof Stubenrauchstraße, Berlin-Friedenau

Durch die Nähe zur Wilmersdorfer Künstlerkolonie fanden zahlreiche Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker hier ihre letzte Ruhe. Hierdurch wurde der Friedhof auch als „Künstlerfriedhof“ bekannt[...]

wikipedia.de


Stephan Hadraschek am 15. Oktober 2017, 00:10 | 0 Comment/s (27) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Sa Okt 14, 2017

Buchtipp - Axel W. Bauer: "Normative Entgrenzung"

Axel W. Bauer
Normative Entgrenzung
Themen und Dilemmata der Medizin- und Bioethik in Deutschland
Verlag Springer VS, 2017

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springer.com

Das Buch bietet in 24 Kapiteln einen systematischen Einblick in methodische und thematische Fragen der Medizin- und Bioethik in Deutschland von 1995 bis 2016.

Der Autor, Leiter des Fachgebiets Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, hat die bioethischen Debatten in Deutschland in den letzten 20 Jahren maßgeblich mitgestaltet hat.
Interessant ist insbesondere die Auseinandersetzung mit dem historischen Wandel von Moralvorstellungen (u.a "Der Hippokratische Eid"). Denn bevor Axel W. Bauer Medizinethiker wurde, war er Medizinhistoriker. So vertritt er in Anlehnung an die Philosophen John Searle und Rafael Ferber eine "metaethische Theorie, der zufolge moralische Aussagen als institutionelle Tatsachen dargestellt werden müssen, die durch kommunikative Aushandlung und Vereinbarung innerhalb einer Sprach-, Kultur-, Glaubens- oder Rechtsgemeinschaft etabliert, tradiert und modifiziert werden". Bauer liefert zudem eine sehr gute Definition der Würde des Menschen als "de[r| rechtliche Ausdruck des Respekts vor der zu jedem Zeitpunkt konstanten Gesamtheit aus Potenzialität und realisierter Wirklichkeit eines menschlichen Lebens". Diese Definition wird zudem relevant für das letzte Kapitel "Der Mensch am Lebensende", denn die postmortale Würde des Menschen gerät zunehemend in den Hintergrund in einer modernen, professionalisierten und dienstleistungsorientierten Gesellschaft.

Das "Buch beginnt mit metaethischen Aspekten der Relation zwischen Ethik und Moral sowie mit der keineswegs unproblematischen Fächerkombination von Medizinethik und Medizingeschichte an deutschen Universitäten. Sodann werden zentrale bioethische und biopolitische Diskursfelder wie Stammzellforschung, Präimplantationsdiagnostik, prädiktive Medizin sowie Sterbehilfe und Transplantationsmedizin erörtert, die ausnahmslos brisante normative Probleme am Beginn und am Ende des menschlichen Lebens betreffen.


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Stephan Hadraschek am 14. Oktober 2017, 22:10 | 0 Comment/s (93) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Di Okt 10, 2017

Buchtipp - Angelika Schett: "Des Menschen Traurigkeit "

Angelika Schett
Des Menschen Traurigkeit. Zwölf Gespräche
Hogrefe Verlag, 2017

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hogrefe.de

Warum läuft aktuell die sogenannte Coolness der Traurigkeit den Rang ab? Warum wird Traurigkeit zunehmend medikalisiert? Warum ist Traurigkeit das menschlichste aller Gefühle? Und: Können Tiere traurig sein?...


______________
Angelika Schett
Des Menschen Traurigkeit. Zwölf Gespräche
Hogrefe Verlag, 2017
ISBN: 9783456856575
2017, 252 Seiten
hogrefe.de


Stephan Hadraschek am 10. Oktober 2017, 23:10 | 0 Comment/s (110) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher