Archiv: Juli 2016

Do Jul 14, 2016

Römische Grabmäler in Trier

Vieles über die Trierer Grabdenkmäler ist noch unbekannt. Das soll sich nun mit einem Forschungsprojekt ändern. Wissenschaftler erfassen erstmals rund 1500 Steinblöcke und Fragemente von antiken Grabmonumenten, die seit Jahren in den Depots des Rheinischen Landesmuseums Trier lagern[...]

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 14. Juli 2016, 21:07 | 0 Comment/s (929) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Mo Jul 11, 2016

Der Metalldiebstahl auf Berliner Friedhöfen hält an

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Mit diesem Phänomen kämpfen vor allem Friedhöfe mit vielen historischen Gräbern, wie der Südwestkirchhof im brandenburgischen Stahnsdorf[...]
Wachleute aus privaten Sicherheitsfirmen überwachen manche Friedhofsanlagen. Diesen Schutz müssen die Friedhöfe jedoch selbst bezahlen. Sicherheitskräfte, die das ganze Areal bewachen, kann kaum ein Friedhof finanzieren[...]


berliner-zeitung.de


Stephan Hadraschek am 11. Juli 2016, 21:07 | 0 Comment/s (882) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Mi Jul 06, 2016

Michael Schomers ist tot

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Michael Schomers, Regisseur, TV-Produzent sowie preisgekrönter Buch- und Drehbuchautor, ist gestorben.
Er hat sich im Bereich Investigativer Journalismus - und insbesondere mit dem Buch "Todsichere Geschäfte: Wie Bestatter, Behörden und Versicherungen Hinterbliebene ausnehmen" zum Thema "Bestattung" - einen Namen gemacht.
Er hatte erst kürzlich seine Undercoverrecherche zum Thema "Pflege" abgeschlossen.
Am 30.09.2016 wollte er bei der "Fachtagung Palliative Geriatrie" in Berlin zum Thema " Lebensabend und Tod. Einfühlsamer Abschied oder knallhartes Geschäft?" referieren.
Wir trauern um einen aufrichtigen, treuen Freund und bedeutenden Journalisten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

freischreiber.de

palliative-geriatrie.de


Stephan Hadraschek am 06. Juli 2016, 22:07 | 0 Comment/s (944) | 0 Trackbacks | » Trauer

Di Jul 05, 2016

Buchtipp - Reiner Sörries: "Der Tod ist die Pforte zum Leben"

Reiner Sörries
Der Tod ist die Pforte zum Leben
Die Geschichte des Friedhofseingangs vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Reichert Verlag 2016

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Reichert Verlag

Friedhöfe heute sind oft kaum wahrnehmbar ihren räumlichen Abgrenzungen. Doch ist es gerade der Eingang, die Pforte, die der ersten Eindruck vermittelt. Heutige Friedhofseingänge sind meist nichtssagend – so, wie sich die Gesellschaft gegenüber dem Tod verhält. Reiner Sörries möchte mit seinen Ausführungen zum Nachdenken und Umdenken anregen. Letztlich liegt der Schwerpunkt des Buches bei den konfessionellen Friedhöfen in Deutschland, doch haben ebenso die kommunalen Friedhöfe "Nachhilfe" in Sachen zeitgemäßer Gestaltung nötig.


Anhand von etwa 300 Beispielen wird die Geschichte des Friedhofseingangs im städtischen wie im dörflichen Kontext vom Mittelalter bis zur Gegenwart nachgezeichnet einschließlich der jüdischen und islamischen Friedhofstore. Sie bilden gewissermaßen einen Mikrokosmos der Friedhofsgeschichte, zugleich auch der mentalen Bewältigung von Tod und Trauer. Im Bereich der Sepulkralkultur findet der Friedhofseingang erstmals eine entsprechende Würdigung. Mit 279 farbigen Abbildungen wird das Thema anschaulich illustriert.
Verlagstext



Reiner Sörries
Der Tod ist die Pforte zum Leben
Die Geschichte des Friedhofseingangs vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Reichert Verlag 2016
Geb., 59,00 €
ISBN: 9783954901166


Stephan Hadraschek am 05. Juli 2016, 23:07 | 0 Comment/s (1005) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Jul 03, 2016

Buchtipp - Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski: "Der Wurm in unserem Herzen. Wie das Wissen um die Sterblichkeit unser Leben beeinflusst"

Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski
Der Wurm in unserem Herzen. Wie das Wissen um die Sterblichkeit unser Leben beeinflusst
Deutsche Verlags-Anstalt/ Verlagsgruppe Random House GmbH, 2016

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DVA

Als Wurm im Herzen des Menschen bezeichnete der amerikanische Psychologe und Philosoph William James einst das Wissen um unsere Vergänglichkeit. In ihrer Studie schildern die amerikanischen Psychologen Solomon, Greenberg und Pyszczynski aus 30 Jahren Forschungsarbeit, wie sehr die Furcht vor dem Nicht-mehr-Sein unser alltägliches Leben beeinflusst – meist unbewusst.
Interessant dabei die Feststellung, dass Menschen in bestimmten Situationen anders reagieren, wenn sie zuvor mit dem Gedanken an ihre eigene Sterblichkeit konfrontiert wurden. Nicht neu, aber grundlegend die Erkenntnis, dass bei der Bewältigung der (permanenten) Furcht vor dem Sterben zwei Dinge wesentlich sind: Zum einen die Geborgenheit in einer Kultur, die für Sinnstiftung und eine umfassende Ordnung sorgt sowie das Gefühl jedes Individuums, ein sonnvolles und bedeutungsvolles Leben zu führen.


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Stephan Hadraschek am 03. Juli 2016, 23:07 | 0 Comment/s (1287) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Jul 02, 2016

Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist tot

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Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist im Alter von 87 Jahren gestorben.
Für sein Engagement im Kampf gegen Gewalt, Unterdrückung und Rassismus wurde Wiesel 1986 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.


spiegel.de


Am 27. Januar 2000 hielt Elie Wiesel im Bundestag eine seiner bewegendsten Reden:
spiegel.de



Stephan Hadraschek am 02. Juli 2016, 22:07 | 0 Comment/s (849) | 0 Trackbacks | » Trauer