Archiv: Februar 2015

Fr Feb 20, 2015

Bizarre und merkwürdige Begräbnisse - zum Schicksal berühmter Leichen

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...ein bizarrer Sarg...



Entführt und verbrannt, zerstückelt und geschändet, tiefgefroren oder in Kartons vergessen, ins Weltall geschossen oder für die Ewigkeit konserviert: SPIEGEL ONLINE erinnert an die absurdesten Schicksale, die berühmten Menschen nach ihrem Tod zuteil wurden[...]

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 20. Februar 2015, 21:02 | 0 Comment/s (1476) | 0 Trackbacks | » Kurioses

Di Feb 10, 2015

Buchtipp - Maria Wasner / Sabine Pankofer (Hrsg.): "Soziale Arbeit in Palliative Care"

Maria Wasner / Sabine Pankofer (Hrsg.)
Soziale Arbeit in Palliative Care
Ein Handbuch für Studium und Praxis
Kohlhammer Verlag, 2014

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kohlhammer.de

Palliative Care ist multidisziplinär. Es ist jedoch nicht genau definiert, welche Disziplinen dazugehören sollten. Denn Palliative Care wird in der Öffentlichkeit immer noch oft auf "Palliativmedizin" verkürzt und als Symptomlinderung in der Sterbephase begriffen.
Neben Medizin und Pflege spielt jedoch die Soziale Arbeit eine wichtige Rolle im multiprofessionellen Palliative-Care-Team. Das Handbuch von Wasner/Pankofer bietet dafür eine umfassende Darstellung der Bedeutung, Aufgabe und Wirkung Sozialer Arbeit.
Es gibt den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand wieder und schildert Methoden und Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit immer im Bezug auf Referenzdisziplinen und andere Berufsgruppen. Auch die Praxis kommt nicht zu kurz, denn relevante Informationen machen das Werk auch für alle im Palliativbereich Tätigen zu einem wichtigen Begleiter.

Zu den Herausgeberinnen:
Prof. Dr. Maria Wasner lehrt Soziale Arbeit in Palliative Care an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und ist Mitherausgeberin der Münchner Reihe Palliative Care. Prof. Dr. Sabine Pankofer lehrt Psychologie in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und leitet dort den Weiterbildungsstudiengang "Soziale Arbeit".




Maria Wasner / Sabine Pankofer (Hrsg.)
Soziale Arbeit in Palliative Care
Ein Handbuch für Studium und Praxis
Kohlhammer Verlag, 2014
ISBN: 978-3-17-022262-5
290 S.
kohlhammer.de


Stephan Hadraschek am 10. Februar 2015, 00:02 | 0 Comment/s (1181) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Feb 07, 2015

Gedenken an Hatun Sürücü

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7. Februar 2005: Vor 10 Jahren wurde Hatun Sürücü von ihrem damals 18-jährigen Bruder auf offener Straße ermordet.

Am 10. Todestag legten Politiker, Freunde und gegen Zwangsehen engagierte Berliner am Tatort in Tempelhof Kränze und Sträuße ab. Die aus einer streng muslimischen, kurdischen Familie stammende Hatun Sürücü war am 7. Februar 2005 einem sogenannten Ehrenmord zum Opfer gefallen. Ihr kleiner Bruder feuerte drei mal ab. Sie hinterließ einen sechsjährigen Sohn...

tagesspiegel.de


Stephan Hadraschek am 07. Februar 2015, 21:02 | 0 Comment/s (1449) | 0 Trackbacks | » Trauer

Do Feb 05, 2015

Buchtipp - Renate Werner: "Zuhause sterben"

Renate Werner: Zuhause sterben.
Was Sie wissen müssen. Wie Sie sich vorbereiten können. Wo Sie Unterstützung bekommen.
Claudius Verlag, 2014

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claudius.de

Zuhause sterben: Was Sie wissen müssen.
Wie Sie sich vorbereiten können. Wo Sie Unterstützung bekommen.

Die Themen Sterben und Tod sind in unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft immer noch schwierig. Da nutzt scheinabr auch die Dauerpräsentation in den Medien nichts.
Die meisten Menschen möchten gesund alt werden und in Frieden zu Hause sterben. Doch vielen ist die Erfüllung dieses Wunsches nicht vergönnt. Die gestiegene Lebenserwartung geht mit einer Zunahme nicht nur von Altersdemenz und Alzheimer, sondern auch zahlreicher anderer, chronisch-degenerativer Krankheiten einher. Von diesen blieben die Menschen in der Vergangenheit vielfach verschont, weil sie vor deren Ausbruch starben. Die Herausbildung einer "Kultur des Sterbens" ist zwar zunehmend spürbar (z.B. durch die Hospizbewegung), jedoch gesellschaftspolitisch noch in den Anfängen.
Viele Menschen müssen heute vor dem Tod Phasen der Krankheit und des Siechtums durchlaufen: zumeist im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Eine Alternative dazu sind Hospize und Palliativstationen, die auf der Idee vom "guten Sterben" basieren.

Doch Einsamkeit, Verlassenheit, Isoliertheit, Getrenntsein –
das sind Begriffe, die das Sterben in unserer Gesellschaft immer noch kennzeichnen.
Die Ausgliederung des Sterbenden (und Verstorbenen) aus unserer Gesellschaft gibt ihm und dem Umfeld das Gefühl, eigentlich unerwünscht zu sein. Eher unwahrscheinlich ist, dass sich dies in der nüchternen Abgeschiedenheit eines Krankenhauszimmers ändern lässt. Viel wahrscheinlicher ist, dass Geborgenheit (“Heimat“) dort zu finden ist, wo die Menschen leben und diejenigen, die dem Sterbenden nahe gewesen sind, sich ihm noch immer verbunden fühlen: zu Hause. Die meisten Menschen, die man nach ihren Wünschen hinsichtlich ihres Lebensendes befragt, geben daher ganz überwiegend an, zu Hause sterben zu wollen, dort, wo sie hoffen dürfen, zu leben bis zum Ende. Frei nach dem Motto des renommierten Psychiaters und Soziologen Klaus Dörner: „Leben und sterben, wo ich hingehöre“.


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Stephan Hadraschek am 05. Februar 2015, 23:02 | 0 Comment/s (1355) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Mi Feb 04, 2015

Buchtipp - Claudia Wenzel: "Heil sterben - Alternative Ansätze für eine ganzheitliche Begleitung Sterbender in Hospizarbeit und Palliative Care"

Claudia Wenzel:
Heil sterben : alternative Ansätze für eine ganzheitliche Begleitung Sterbender in Hospizarbeit und Palliative Care.
Der Hospiz-Verlag, 2014.

hospiz-verlag.de

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Wie ist es möglich, dass Menschen trotz körperlicher Krankheit heil sterben (können) und dann selbst der Tod zum Ereignis der Gesundheit wird? Pflegende und komplementäre PraktikerInnen in Hospizen haben diese Fragen im Rahmen des Forschungsprojektes „Alternative Versorgungsformen in Hospizarbeit und Palliative Care“ in Interviews und Gruppendiskussionen aufgeworfen, sich mit ihnen auseinandergesetzt und erste Antworten gefunden.

Was meint "Heilwerdung“? Einen seelischen Entwicklungsprozess, in dem Teile wieder zu einem Ganzen zusammengefügt werden und an dessen Ende eine „Heilwerdung, um Abschied zu nehmen“, steht.
Schmerz kann auch verstanden werden als als Zugang zur „eigentlichen Dimension des Lebens“: Der Philosoph Hans-Georg Gadamer sieht im Schmerz einen Zugang zur „eigentlichen Dimension des Lebens“ und bringt diesen auch in Zusammenhang mit der Entwicklung des Menschen. „Die eigentliche Dimension des Lebens wird im Schmerz erahnbar, wenn man sich nicht überwältigen lässt. Hierin sehe ich auch die größte Gefahr des technologisierten Zeitalters, dass diese Kräfte unterschätzt werden und damit auch – verständlicherweise – unsere Fähigkeiten nicht mehr zur vollen Entwicklung gelangen.“ Dies kann letztlich nur individuell entschieden werden.

Die Frage nach der Schmerzfreiheit wurde in den vergangenen Jahren zunehmend bedeutsam. Nicht zuletzt durch die Diskussion um die Sterbehilfe, für die die Vermeidung von Leiden am Lebensende wesentlich ist. In diesem Kontext hat sich die Palliativmedizin nicht nur als medizinische Disziplin etablieren können: Sie konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.


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Stephan Hadraschek am 04. Februar 2015, 20:02 | 0 Comment/s (1296) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher