Archiv: Dezember 2014

Mi Dez 31, 2014

Ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr!

Allen Lesern ein gutes, gesundes und glückliches 2015!


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Stephan Hadraschek am 31. Dezember 2014, 00:12 | 0 Comment/s (1497) | 0 Trackbacks | » Termine

Di Dez 30, 2014

Udo Jürgens erhält Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof

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Demnächst ein weiteres Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof:

Der verstorbene Sänger und Entertainer Udo Jürgens wird ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof erhalten. Das teilte die Stadt Wien mit und bestätigte damit eine entsprechende Meldung des ORF unter Berufung auf Jürgens' Bruder Manfred Bockelmann. Die Stadt gehe davon aus, dass Jürgens in der österreichischen Hauptstadt auch beigesetzt werde. Einen Termin gebe es aber noch nicht[...]

spiegel.de

Die Meldung bei SPIEGEL ONLINE ist allerdings etwas sonderbar formuliert: Ein Ehrengrab ohne Begräbnis? Ohne sterbliche Überreste müsste man wohl eher von einem "Denkmal" sprechen (siehe Mozart). Oder aber von einem "Kenotaph" (Scheingrab).
Also wenn, dann bitte mit...

Zum Wiener Zentralfriedhof:
friedhoefewien.at

imageW. A. Mozart Grabdenkmal


Stephan Hadraschek am 30. Dezember 2014, 22:12 | 0 Comment/s (1456) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Fr Dez 26, 2014

Tsunami 2004: Zehnter Jahrestag der Katastrophe

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Vor zehn Jahren riss der Tsunami rund 230.000 Menschen in den Tod. Wie kam es zu der Katastrophe? Wie haben Überlebende es geschafft? Wie erging es ihnen seither?

Das Unglück beginnt am Morgen des 26. Dezember um 7.59 Uhr nahe der Insel Simeulue: In 30 Kilometern Tiefe gibt es ein gewaltiges Erdbeben. Experten des U.S. Geological Survey legen die Stärke auf 9,1 fest - es ist das drittstärkste aller bislang registrierten Beben.

Insgesamt starben durch das Beben und seine Folgen etwa 230.000 Menschen, davon allein in Indonesien rund 165.000. Über 110.000 Menschen wurden verletzt, über 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos.

spiegel.de

Der Film "Todesfalle Tsunami":

spiegel.tv


Stephan Hadraschek am 26. Dezember 2014, 00:12 | 0 Comment/s (1456) | 0 Trackbacks | » Trauer

Mi Dez 24, 2014

Frohe Weihnacht!

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Stephan Hadraschek am 24. Dezember 2014, 00:12 | 0 Comment/s (1484) | 0 Trackbacks | » Termine

So Dez 21, 2014

Er darf nun wohl doch: Gunther von Hagens und sein Museum

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Memento mori klassisch

Der "Plastinator" Gunther von Hagens darf sein umstrittenes Körperwelten-Museum am Alexanderplatz eröffnen. Das Berliner Verwaltungsgericht wies damit ein Verbot des Bezirks Mitte zurück[...] Für die Ausstellung keine vorherige Genehmigung nach dem Berliner Bestattungsgesetz erforderlich. Die Berufung am Oberverwaltungsgericht ist zugelassen.
Das Museum soll im ersten Geschoss der Sockelbauten am Fernsehturm eingerichtet werden

berliner-zeitung.de


Stephan Hadraschek am 21. Dezember 2014, 16:12 | 0 Comment/s (1553) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Mi Dez 10, 2014

Gedenk-und Erinnerungsarbeit auf der Bank...

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gesehen auf der Insel Föhr/Nieblum


Stephan Hadraschek am 10. Dezember 2014, 21:12 | 0 Comment/s (1466) | 0 Trackbacks | » Trauer

Buchtipp - Eva Bergsträsser: "Palliative Care bei Kindern"

Eva Bergsträsser
Palliative Care bei Kindern
Schwerkranke Kinder begleiten, Abschied nehmen, weiterleben lernen
Verlag Hans Huber

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www.verlag-hanshuber.com

Palliative Care - Grundhaltung für die Akzeptanz der Endlichkeit des Lebens - ist für Erwachsene mittlerweile etabliert. Aber was ist mit betroffenen Kindern?
Eltern und andere Angehörige, die mit einer schweren Erkrankung ihres Kindes konfrontiert sind, benötigen eine ebenso fundierte Behandlung und Betreuung. Auch Fragen bezüglich einer "Advanced Care Planning"für Kinder/Jugendliche gehören mit in den Blick: Patientenverfügungen für Kinder gibt es bislang nicht, jedoch so genannte "Wish-Documents", die die Entscheidungen am Lebensende (und darüber hinaus) erleichtern sollen.
Auf den ersten Blick vielleicht verstörend wirken da Fragen "Wenn ich sterbe - wie ich beerdigt werden möchte" oder "Welche Lieder bei der Beerdigung gesungen werden sollen". Doch helfen solche Fragen, Gespräche auch über die "Letzten Dinge" zu führen.
Neben den medizinisch-pflegerischen Aspekten behandelt das Buch den Bereich nach dem Versterben (Aufbahrung, Bestattung, Friedhof) und den wichtigen Aspekt "Trauer". Denn wie können Eltern mit dem Verlust des Kindes umgehen und danach weiterleben? Die Situation ist für alle Betroffenen sehr belastend, aber es müssen wichtige Entscheidungen für und mit ihrem Kind getroffen werden. Entscheidungen auch,
die es auch nach dem Tod des Kindes ermöglichen, weiterzuleben.

Die erfahrene Palliativmedizinerin Eva Bergsträsser gibt darauf Antworten und hilfreiche Hinweise.
Das Buch wird illustriert durch sensible Fotos einer Mutter, die selbst ihr Kind verloren hat.



Eva Bergsträsser
Palliative Care bei Kindern
Schwerkranke Kinder begleiten, Abschied nehmen, weiterleben lernen
2014. 208 S.,
ISBN: 9783456854540
Preis: EUR 24.95


Stephan Hadraschek am 10. Dezember 2014, 00:12 | 0 Comment/s (1532) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Di Dez 09, 2014

Zitate

"Der Tod, das unausweichliche Ende von allem, stellte sich ihm zum ersten Mal mit unwiderstehlicher Kraft vor. […] Er war in ihm selbst – das fühlte er. Wenn nicht jetzt, dann morgen, wenn nicht morgen, dann in dreißig Jahren, war das nicht alles gleich? Und was war dieser unausweichliche Tod, – er wußte es nicht nur nicht, dachte nicht nur niemals auch nur daran, sondern konnte und wagte nicht, daran zu denken."
(Lew N. Tolstoi, Anna Karenina, Dritter Teil, Kapitel 31)


Stephan Hadraschek am 09. Dezember 2014, 17:12 | 0 Comment/s (1416) | 0 Trackbacks | » Tod

Mo Dez 08, 2014

Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte...

...und diese oder ähnliche Verlautbarungen sind gängige Praxis (abgesehen von der Ästhetik des Schildes):

spiegel.de

Aber auch andere, nett formulierte, Mitteilungen finden sich häufig...

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Es ist an der Zeit, serviceorientiert und freundlich zu formulieren...


Stephan Hadraschek am 08. Dezember 2014, 16:12 | 0 Comment/s (1503) | 0 Trackbacks | » Friedhof

So Dez 07, 2014

10 Jahre Lehrstuhl Palliativmedizin an der Uniklinik Köln

„Mehr Palliativmedizin statt Sterbehilfe“- 10 Jahre Lehrstuhl Palliativmedizin an der Uniklinik Köln"

Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln: „Wir haben in den letzten acht Jahren circa 12.000 schwerkranke und sterbende Patienten betreut. Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine gesetzliche Regelung zum ärztlich assistierten Suizid nicht die Maßnahme ist, die zu einer besseren Versorgung der Patienten führen wird. Ich sehe im assistierten Suizid keine ärztliche Aufgabe. Wir brauchen mehr Palliativmedizin statt Sterbehilfe"[...]

Die Leistungen der Palliativmedizin sind unbestritten. Und ob der assistierte Suizid eine ärztliche Aufgabe sein kann bzw. soll, wird derzeit gesellschaftlich diskutiert. Doch solang es keinen flächendeckenden und ausreichenden Zugang zu palliativmedizinisch-hospizlichen Angeboten gibt (für alle soziale Schichten), wird es den "Wunsch" nach Sterbehilfe geben.

Die Zahlen dazu sind nicht zufriedenstellend:
Circa 47 Prozent aller pro Jahr in Deutschland sterbenden Menschen sterben in Krankenhäusern. Nur 15 Prozent der bundesweit rund 2.000 Krankenhäuser verfügen über eine Palliativstation. Ebenso hält nur ein kleinerer Teil einen Palliativdienst vor. Nur an 9 der 34 medizinischen Fakultäten existiert ein Lehrstuhl für Palliativmedizin. In Pflegeheimen gibt es nur wenige Modellprojekte. Der Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) wird noch nicht flächendeckend umgesetzt und die psychosoziale Versorgung ist in diesem Bereich kaum existent.

idw-online.de

Der Umgang und die Beschäftigung mit Sterben, Tod und Trauer gehören in die Mitte der Gesellschaft.
Es hat wenig Sinn, diese existentiellen Fragen nur den Politikern, Medizinern und Juristen zu überlassen.
Ein würdiges Sterben (egal wo) zu ermöglichen sollte oberste Priorität in unserem Gemeinwesen haben.


Stephan Hadraschek am 07. Dezember 2014, 14:12 | 0 Comment/s (1584) | 0 Trackbacks | » Tod

Do Dez 04, 2014

Von der Körperwelten-Ausstellung zum Medizinhistorischen Museum

In den Fall der umstrittenen Körperwelten-Ausstellung am Fernsehturm wird nun auch die Berliner Charité hineingezogen: Das Uni-Klinikum zeigt seit 2007 in seinem Medizinhistorischen Museum ebenfalls Präparate von toten Menschen. Christian Hanke (SPD), der Bürgermeister von Mitte, will von der Charité nun wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage die präparierten Leichenteile gezeigt werden[...]

Im Rahmen von museumsethischen Diskussionen taucht in den letzten 20 Jahren vermehrt die Frage auf, ob und wie man Tote bzw. menschliche Überreste in Museen sammeln und insbesondere ausstellen darf. Im deutschsprachigen Raum haben im Wesentlichen zwei Ereignisse das Thema in den Vordergrund gerückt: Die Anfang der 1990er Jahre in Mannheim gezeigte Ausstellung "Körperwelten" von Gunter von Hagens und die Ausstellung der Gletschermumie "Ötzi" in Bozen. Die zahlreichen ausgestellten Mumien in ägytischen Museen seien hier nur am Rande erwähnt. Das Verhältnis zum Tod und zu den Toten ist heute sehr zwiespältig. Das macht ein Für oder Wider schwierig. Viele Religionen und Kulturen verbieten das Öffnen des Körpers und die Totenruhe gilt ewig, ansonsten reichen aber wenige Jahre Ruhezeit. In Deutschland werden Gräber im Schnitt ein bis zwei Jahrzehnte gepflegt und dann abgeräumt, weil sich keine Angehörigen mehr darum kümmern. Die Totenruhe beginnt sich hier auf einen juristischen Begriff zu reduzieren. Darf man nun Tote im Museum ausstellen? Aufgrund zahlreicher ethisch-religiöser und säkularer Konzepte wird es auf ein Ja und Nein hinauslaufen...

berliner-zeitung.de


Stephan Hadraschek am 04. Dezember 2014, 19:12 | 0 Comment/s (1353) | 0 Trackbacks | » Bestattung