Archiv: Oktober 2012

Mi Okt 31, 2012

Und immer wieder Halloween

Noch zum Schluss: Tipps zu Halloween.
SPIEGEL ONLINE stellt neben den unheimlichsten Urlaubsorten auch die üblichen Überlebensregeln vor:
Gehen Sie nicht mitten in der Nacht hilfesuchend zum nächstbesten verlassenen Haus, wenn der Benzintank ihres Mietwagens plötzlich leer ist...

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 31. Oktober 2012, 22:10 | 0 Comment/s (1868) | 0 Trackbacks | » Termine

Di Okt 30, 2012

Buchtipp - Voss-Eiser, Mechtild (Hrsg.): "Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens"

Voss-Eiser, Mechtild (Hrsg.):
Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens.
Texte aus der Erfahrung von Trauernden

(Verlagstext)
Einfühlsame Texte von Betroffenen und aus der Weltliteratur. Die starken Texte nehmen ernst, dass Trauernden kein schneller Trost hilft, sondern ihre Trauer mit allen Gefühlen, die sie begleitet, gelebt werden muss: Wut und Verlassenheit ebenso wie Zärtlichkeit und Liebe. Zum 15-jährigen Jubiläum des »Bundesverbandes Verwaiste Eltern in Deutschland e. V.« erscheint das Werk nun in einer neu überarbeiteten, gebundenen Jubiläumsausgabe.

Zur Autorin:
Mechtild Voss-Eiser, Dr., geb. 1939, ist Theologin und Psychologin. Sie brachte die weltweite Bewegung der »Compassionate Friends« (Mitfühlende Freunde) nach Deutschland und ist eine der Initiatorinnen des »Bundesverbandes Verwaiste Eltern e.V.« mit heute rund 500 Selbsthilfegruppen und Vereinen.


Verlag Kreuz
1. Aufl. der überarb. Neuausgabe 2012
Geb., 220 Seiten,
ISBN 978-3-451-61103-2
€[D] 14,99

verlag-kreuz.de

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Stephan Hadraschek am 30. Oktober 2012, 23:10 | 0 Comment/s (1733) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Do Okt 25, 2012

Buchtipp - Ida Lamp: "Hospiz & Co. So finden Sie die beste Betreuung am Lebensende"

Ida Lamp
Hospiz & Co
So finden Sie die beste Betreuung am Lebensende
Reinhardt Verlag, 2012

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reinhardt-verlag.de

Der Tod kommt nicht immer plötzlich. Viel häufiger kündigt er sich langsam an. Somit ist Sterben meist planbar. Die meisten Menschen möchten ihr Leben zu Hause beenden. Das geplante Sterben zu Hause ist jedoch im hiesigen Gesundheitssystem nicht vorgesehen.
Es ist ein Akt der Selbstbestimmung, die letzten Tage oder Wochen in vertrauter Umgebung zu verbringen.
Zur Angst vor dem Tod kommt in der letzten Lebensphase die Angst davor, im Krankenhaus sterben zu müssen. Wenn zu Hause sterben nicht möglich ist (z.B. räumlich), kann ein Hospiz kann eine gute Alternative sein. Dazu gibt das sehr verständlich und konzis geschriebene Buch von Ida Lamp Auskunft.
Ob als Betroffener, (pflegender) Angehöriger oder beruflich Pflegender: Das Buch bietet einen guten Überblick zum Thema und kann ebenso als Nachschlagewerk genutzt werden. Hilfreich sind auch die umfangreichen Checklisten und Links im Buch sowie die Literaturliste im Anhang.

Zur Autorin:
Dipl.-Theol. Ida Lamp, ist Geschäftsführerin des Palliativen Hospizes Solingen e.V.; sie gibt Fortbildungen, berät Betroffene und Institutionen im Bereich Palliative Care.


Ida Lamp
Hospiz & Co
So finden Sie die beste Betreuung am Lebensende
Reinhardt Verlag, 2012. 147 Seiten.
ISBN 978-3-497-02301-1
€ [D] 16,90



Stephan Hadraschek am 25. Oktober 2012, 23:10 | 0 Comment/s (958) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Okt 20, 2012

Der "Leichenklau" und seine Folgen

Es kam wie es kommen musste:
Ein Fahrzeug zum Überführen von Leichnamen wird gestohlen - und das samt Inhalt (verstorbene Menschen).

Nun ist ist dies seit Jahren gängige Praxis und viele wissen um diese "Bestattungspraktiken". Auch die öffentlichen Verwaltungen und die Kirchen, die sich zwar ab und an über "Billigbestatter", "Preisdumping" und "Entsorgungsmentalität" - zu recht - beschweren, jedoch leider ebenso wenig öffentliche Aktivitäten an den Tag legen.
Es könnte sein wie mit anderen Skandalen, um die sich dann nach kurzer Zeit niemand mehr kümmert.
Doch es reicht nicht aus, sich wie in diesem Fall nur zu echauf­fie­ren: Jetzt endlich sollte klar geworden sein, dass die Ignoranz gegenüber dem Umgang mit Verstorbenen fatale Folgen hat. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sich um sterbende als auch um gestorbene Menschen zu kümmern. Und das nicht nur unmittelbar nach Todeseintritt (u.a. in Hospizen etc.), sondern bis zum Zeitpunkt der Bestattung. "Schleusenzeit" nennt das die Trauerexpertin Ruthmarijke Smeding ("Trauer erschließen"). Alle Professionellen und Ehrenamtlichen sind in dieser Zeit "Schleusen-Wächter".
Die Idee dahinter ist, dass die Erfahrungen Betroffener mit einem Schiff zu vergleichen, das durch eine Schleuse gelotst wird, um unterschiedliche Niveaus zu überbrücken: die Zeit vor diesem Eingriff bis zum Tod, und die Zeit die danach kommen wird.

Im Zuge der aktuellen Empörung werden Forderungen nach Standards laut. Doch die gibt es bereits - zumindest auf dem Papier (u.a. mit den Anforderungen DIN EN 15017 - Bestattungs-Dienstleistungen). Ob verbindliche Mindeststandards für Bestattungen zu einem würdevolleren Umgang mit Toten führen, sei dahingestellt.

Die Diskussion hat gerade erst begonnen. Und sie sollte nicht wieder in den alltäglichen Auseinandersetzungen von Interessenvertretungen zerrieben werden. Dafür ist das Thema für unsere gesamte Gesellschaft zu wichtig - oder sollte es zumindest sein.

welt.de

domradio.de

bild.de

berliner-kurier.de

Die ARD widmet sich in ihrer Themenwoche "Leben mit dem Tod" (17. bis 23. November 2012) den Schwerpunkten "Wie wir umgehen mit dem Tod", "Wie wir sterben wollen" und "Was am Ende bleibt". Vielleicht ist ja auch der Umgang mit Verstorbenen dabei:
ard-themenwoche-leben-mit-dem-tod


Stephan Hadraschek am 20. Oktober 2012, 12:10 | 0 Comment/s (2481) | 0 Trackbacks | » Bestattung

So Okt 14, 2012

14. Oktober: Deutscher Hospiztag

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband hatte den Deutschen Hospiztag im Jahre 2000 ins Leben gerufen. Seitdem wird er jährlich am 14. Oktober begangen. Aktuelle Veranstaltungen finden Sie auf unserer Internetseite. Der Welthospiztag, der die Aufmerksamkeit auch auf internationaler Ebene erhöhen will, findet jährlich am zweiten Samstag im Oktober statt, dieses Jahr am 13. Oktober [...]

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband


Stephan Hadraschek am 14. Oktober 2012, 19:10 | 0 Comment/s (2081) | 0 Trackbacks | » Termine

Mi Okt 03, 2012

15 Jahre Veid, 15 Jahre Fight

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Der Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. (VEID) feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Deshalb finden am 05.-06. Oktober ein Festakt mit internationalen Gästen im Leipziger Rathaus, mehrere kulturelle Veranstaltungen und die Jahrestagung gebündelt an einem Wochenende statt.

Infoflyer_15_Jahre_VEID.pdf

Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. (VEID


Stephan Hadraschek am 03. Oktober 2012, 21:10 | 0 Comment/s (2017) | 0 Trackbacks | » Termine