Archiv: Dezember 2011

Sa Dez 31, 2011

Alles Gute für 2012!

Allen Lesern ein gesundes und glückliches 2012!

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Stephan Hadraschek am 31. Dezember 2011, 12:12 | 0 Comment/s (1728) | 0 Trackbacks |

Fr Dez 30, 2011

Buchtipp - Fritz Roth : "Das letzte Hemd ist bunt"

Das letzte Hemd ist bunt
Die neue Freiheit in der Sterbekultur
Campus Verlag

Unser ganzes Leben lang streben wir nach Selbstbestimmtheit und Autonomie. Doch als Trauernde lassen wir uns unsere Toten stehlen. Wir haben gelernt, zu delegieren, uns auf »Experten« zu verlassen. Und spätestens, wenn wir persönlich mit dem Verlust eines nahe stehenden Menschen konfrontiert sind oder wenn uns eine lebensbedrohliche Krankheit überkommt, erkennen wir schmerzlich, dass die alten Rituale nicht mehr passen.

In seinem neuem Buch plädiert Fritz Roth für eine neue Sterbe-, Bestattungs - und Trauerkultur. Es zeigt, wie ein individueller und nonkonformistischer Umgang mit dem Tod aussehen kann. Da sich das Friedhofs- und Bestattungswesen an einem Scheidepunkt befindet, sind Ansätze wie diese unabdingbar - und eigentlich Pflichtlektüre alles in diesem Bereich Tätigen.

Aus dem Vorwort:
Der Tod braucht einen Platz im Leben. Die Ausgrenzung von Sterben und Tod hindert Hinterbliebene am bewussten Umgang damit und trägt so die Hauptschuld an individuellen und gesellschaftlichen Folgeschäden. Fix it, sell it or close it, sagt die Management-Ikone Jack Welch: Jede starrsinnig auf Wachstum fixierte Gesellschaft verdrängt Verlusterfahrungen. Wer nicht (mehr) leistet, passt nicht ins System und wird an den Rand gedrängt [...]
Am Ende werden Trauernde zu Kranken, weil die Menschen nicht mehr wissen, wie ihnen zu begegnen ist. Der Trend zu anonymen Bestattungen betrügt Hinterbliebene um den wichtigen Ort der Erinnerung[...]


campus.de

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Stephan Hadraschek am 30. Dezember 2011, 22:12 | 0 Comment/s (1896) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Mo Dez 26, 2011

Buchtipp - Klaus Berger : "Kommentar zum Neuen Testament"

Klaus Berger
Kommentar zum Neuen Testament
Gütersloher Verlagshaus 2011

Ein voluminöses und kompaktes Werk, das dennoch in knapper Form den aktuellen Stand der Forschung zum Neuen Testament darstellt.
Es ist einzigartig, da lediglich in einem Band der renommierte Bibelwissenschaftler Klaus Berger alle Schriften des Neuen Testaments kommentiert.
Am Beginn jeder Auslegung steht jeweils die Erörterung der wichtigsten Einleitungsfragen, daran schließt die Kommentierung des Textes an. Abschnitt für Abschnitt werden seine Gedankenführung und theologische Aussage erschlossen und der religiöse Gehalt zugänglich gemacht.

Gütersloher Verlagshaus

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Stephan Hadraschek am 26. Dezember 2011, 21:12 | 0 Comment/s (1689) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Versöhnung


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Stephan Hadraschek am 26. Dezember 2011, 20:12 | 0 Comment/s (1616) | 0 Trackbacks | » Tod

Sa Dez 24, 2011

Johannes Heesters mit 108 Jahren verstorben

Johannes Heesters ist tot

Johannes Heesters ist tot. Er verstarb am Heiligen Abend an den Folgen eines schweren Schlaganfalls im Klinikum Starnberg, wo er bereits Anfang Dezember eingeliefert wurde.

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 24. Dezember 2011, 23:12 | 0 Comment/s (1611) | 0 Trackbacks | » Tod

Frohe Weihnachten!

Allen Lesern eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit -
Frohes Fest!

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Stephan Hadraschek am 24. Dezember 2011, 00:12 | 0 Comment/s (1684) | 0 Trackbacks | » Termine

Mi Dez 21, 2011

Bizarr: Schneewitchensarg für Kim Jong-Il

Personenkult ohne Ende

Im Kumsusan-Mausoleum zu Pjöngjang ist etwas Seltenes zu besichtigen: Aufgebahrt liegt der verstorbene Diktator Kim Jong-il im gläsernen Sarg.
Die Regierungen Nicaraguas und Kubas bedauerten Kims Tod zutiefst.
In Kuba ordnete die sozialistische Führung wegen des Todes von Kim Jong Il eine dreitägige Staatstrauer an.
Na dann...

n-tv.de

welt.de


Stephan Hadraschek am 21. Dezember 2011, 21:12 | 0 Comment/s (1824) | 0 Trackbacks | » Medien

Sa Dez 17, 2011

Buchtipp - Irmgard Hofmann: "Tod und Gesellschaft"

Irmgard Hofmann:
Patientenverfügung in der Pflege

Der Cornelsen Verlag hat sich einer wichtigen Aufgaben verschrieben: Der Aus- und Fortbildung von Pflegepersonal und allen, die mit „Pflege“ befasst sind.
Aus diesem Grund wurde die „Pflegiothek“ für die Aus-, Fort- und Weiterbildung konzipiert.
Die einzelnen Titel sollen ebenso als kompakte Nachschlagewerke für den Arbeitsalltag dienen.

Wie reagiert ein Pflegeheim, wenn die Bevollmächtigte eines Bewohners darauf pocht, dass im Notfall kein Notarzt gerufen werden darf?
Seit 01. September 2009 sind die Regelungen zu Patientenverfügungen verbindlich. In vielen Pflegeeinrichtungen herrscht Unsicherheit über die tatsächlichen Rahmenbedingungen. Der Titel erklärt die Rechtslage und beschreibt mögliche Vorgehensweisen und Maßnahmen speziell für pflegerische Einrichtungen.

cornelsen.de

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Stephan Hadraschek am 17. Dezember 2011, 00:12 | 0 Comment/s (1863) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Dez 11, 2011

Heute: Worldwide Candle Lighting

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Auch in diesem Jahr finden anlässlich des "Weltweiten Kerzenleuchtens" (Internationales Worldwide Candle Lighting) zahlreiche Gedenkveranstaltungen in Deutschland statt.

Was ist "Worldwide Candle Lighting?"
Das Weltweite Kerzenleuchten (Internationales Worldwide Candle Lighting) findet jährlich am zweiten Sonntag des Monats Dezember statt und hat sich in seiner jungen Geschichte bereits als Weltgedenktag der Kinder etabliert. An diesem Tag gedenken Angehörige in der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder, Enkel und Geschwister. Zahlreiche Institutionen und Vereine laden zu gemeinsamen Gedenkfeiern ein.
Die Idee geht auf eine Vereinigung verwaister Eltern und ihrer Angehörigen in den USA, den „Compassionate Friends“ zurück, die diese Initiative 1996 ins Leben riefen.

wikipedia.de

In Berlin:
Gottesdienst zum weltweiten Gedenken an verstorbene Kinder für trauernde Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde
11. Dezember, 18.30 Uhr
St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße
Marienkirche


Stephan Hadraschek am 11. Dezember 2011, 13:12 | 0 Comment/s (1935) | 0 Trackbacks | » Trauer

Do Dez 08, 2011

Hat die US-Luftwaffe Leichenteile auf einer Müllkippe entsorgt?

Es hört sich unglaublich an:
Die US-Luftwaffe soll laut einem Zeitungsbericht mehr Leichenteile auf einer Müllkippe entsorgt haben als bisher bekannt. Schon die Tatsache, dass es eine Entsorgung gegeben hat, ist bestürzend.
Demnach wurden die Aschereste von Hunderten Soldaten auf der Anlage im Bundesstaat Virginia abgeladen. Die Hinterbliebenen wurden nicht informiert.
Der SPIEGEL berichtete bereits am 10.11.2011 über den Skandal
spiegel.de

Angeblich seien lediglich Körperteile verbrannt worden, die keiner Leiche zugeordnet werden konnten bzw. nach der Bestattung des betroffenen Soldaten erst später im Kriegsgebiet aufgefunden wurden.
Die Hinterbliebenen hätten nichts von der "Bestattung" auf der Müllkippe gewusst, so die "Washington Post". Das Militär sollte die sterblichen Überreste lediglich "würdig und respektvoll" beseitigen. Selbst nach dem Bekanntwerden plane man nicht, die Angehörigen in darüber zu infomieren.

Es scheint, als sei der Respekt vor den Toten - und ihren Hinterbliebenen - völlig auf der Strecke geblieben. Eine unfassbare Entmoralisierung, die ihre Schatten auch auf die "normale" Bestattungs(kultur) wirft: Zumm Beispiel der Umgang mit Verstorbenen und deren sterbliche Überreste, die sich keine Bestattung leisten können oder keine Angehörigen haben, die sich kümmern.

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 08. Dezember 2011, 22:12 | 0 Comment/s (1591) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Mo Dez 05, 2011

Buchtipp - Isabel Richter : "Der phantasierte Tod"

Isabel Richter
Der phantasierte Tod. Bilder und Vorstellungen vom Lebensende im 19. Jahrhundert

Die Autorin forscht bereits seit längerer Zeit zum Thema "Trauerschmuck" und "Einstellung zum Tod" (so u.a. in dem Buch „Das ‚letzte‘ Hemd“. Bielefeld 2010) und legt mit dieser Publikation eine eigene, umfassende Studie vor. Eine „Geschichte des Todes“ (Philippe Ariès) zu schreiben scheint fast unmöglich, denn der Tod ist nicht erforschbar. Erforschbar sind Sterbeprozesse, Sterbende selbst und der Umgang mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen. Und dies tut Richter für das letzte Drittel des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in ihren „Bildern und Vorstellungen“. Einen besonderen Aspekt bilden hierbei die Tagebücher, in denen die Einstellung zum Tod gut ablesbar ist. Hierbei wird deutlich, dass es bereits in der Phase der Aufklärung Hinweise gibt, dass der Leichnam mit Ekel und Schrecken besetzt war.

campus.de

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campus.de


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Stephan Hadraschek am 05. Dezember 2011, 22:12 | 0 Comment/s (2262) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Dez 04, 2011

Tipp zum Jahresende: Ausstellung „Unter den Flügeln des Phönix“

21. Oktober 2011 – 1. Januar 2012
"Unter den Flügeln des Phoenix. Geschichte und Gegenwart der Feuerbestattung."

Eine Ausstellung des Museums für Sepulkralkultur in Kooperation mit Städtisches Friedhofs in Kooperation mit Städtisches Friedhofs- und Bestattungswesen - Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Dresden.

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Der Siemens'sche Ofen für Leichenverbrennung, Quelle: Die Gartenlaube 1874
© Museum für Sepulkralkultur, Kassel 2011



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Stephan Hadraschek am 04. Dezember 2011, 14:12 | 0 Comment/s (1988) | 0 Trackbacks | » Tipps

Sa Dez 03, 2011

Ghana und die Särge

Die Särge wurden bereits mehrfach als Exponate für Ausstellungen (u.a. Sepulkralmuseum/Kassel) gehandelt und sind bei Privatsammlern heiß begehrt: Die ungewöhnlichen Objekte der Sarg-Künstler aus Ghana.
Der Sarg kann als Limoflasche, Digitalkamera oder Automobil gestaltet sein.
Immer steht die Persönlichkeit des Verstorbenen im Vordergrund.
Die Künstler in Ghana fertigen die Särge in akribischer Handarbeit - und mit entsprechendem Zeitaufwand. Dafür werden sie von der internationalen Kunstszene gefeiert.
Der Erfinder - und nach wie vor bekannteste Künstler dieser Särge ist Kane Kwei.
Dieser wollte damals seiner Oma posthum ein ungewöhnliches Geschenk machen: Sie hatte ihr Leben lang davon geträumt, einmal in einem Flugzeug zu fliegen. Doch es war ihr nicht vergönnt. Also wurde ihr der Wunsch im jenseitigen Leben erfüllt.
Eine Idee wurde geboren und ist mittlerweile fester Bestansteil der ghanaischen Bestattungkultur.

Das spektakulärste Stück ist jedoch eine zwei Meter breite Canon-Digitalkamera aus Holz, die auf die Hauptstraße gerichtet ist. Vom Blitz bis zur Autofokus-Anzeige, vom Einstellungsrädchen bis zur Millimeter-Angabe auf dem Objektiv: Jedes noch so feine Detail wurde liebevoll mit schwarzer und silberner Farbe aufgepinselt[...]

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 03. Dezember 2011, 13:12 | 0 Comment/s (2241) | 0 Trackbacks | » Bestattung