Archiv: März 2011

Do Mär 31, 2011

"Orte, die gut tun" in Berlin noch bis zum 3. April

Die Ausstellung in der Berliner Parochialkirche macht den Friedhof der Zukunft - und neue Wege des Abschiednehmens zum Thema.
Die Ausstellung zeigt u.a. Grabstätten, die einerseits individuelle Trauer ermöglichen, die Hinterbliebenen andererseits aber von der Pflicht der Pflege entlasten.

Wo: In der Berliner Parochialkirche, Klosterstraße 67, 10179 Berlin.
Wann: 11. März bis 3. April 2011, Mo-Fr 11-17 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr; Eintritt frei.

natursteinonline.de


Stephan Hadraschek am 31. März 2011, 23:03 | 0 Comment/s (1829) | 0 Trackbacks | » Tipps

Di Mär 29, 2011

Veranstaltung "Vom Stellenwert der Verstorbenen im Leben unserer Familien"

Und bis wir uns wiedersehen
Vom Stellenwert der Verstorbenen im Leben unserer Familien

Der Verlust eines nahestehenden Menschen hinterläßt eine Leerstelle, die nicht einfach zu füllen ist. Wie können wir die Erinnerung an verstorbene Eltern und Verwandte lebendig halten und dennoch Abschied von ihnen nehmen?
08. April 2011 16.00 Uhr bis 10. April 2011 12.00 Uhr.

katholische-akademie-berlin.de


Stephan Hadraschek am 29. März 2011, 22:03 | 0 Comment/s (1763) | 0 Trackbacks | » Tipps

So Mär 27, 2011

Neue Studie zur Bestattungskultur

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Die Bestattungs- und Erinnerungskultur erlebt einen tief greifenden Wandel. Vor diesem Hintergrund hat Professor Dr. Norbert Fischer (Universität Hamburg) die Studie "Inszenierte Gedächtnislandschaften: Perspektiven neuer Bestattungs- und Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert" erstellt.
Die Thesen regen zum Nachdenken und zur Diskussion an - nicht nur für Fachleute, sondern ebenso für jeden interessierten Bürger, dem die Bestattungskultur in Deutschland nicht egal ist.


Stephan Hadraschek am 27. März 2011, 17:03 | 0 Comment/s (2392) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Di Mär 22, 2011

"Gewinne deine eigene Beerdigung"-Kampagne war rechtens

Das Landgericht Aschaffenburg hat kürzlich klargestellt:
Ein Aschaffenburger Privatradio hat mit einer Werbekampagne für das Gewinnspiel "Gewinne deine eigene Beerdigung" nicht gegen ein Gesetz verstoßen.
Wie die Kammer mitteilte, kann solch eine Werbekampagne nicht einfach verboten werden, weil sie gegen den guten Geschmack oder gegen das sittliche Empfinden von Teilen der Bevölkerung verstoße. Die Werbung sei nicht unlauter gewesen und habe auch nicht die Menschenwürde verletzt.

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 22. März 2011, 21:03 | 0 Comment/s (1881) | 0 Trackbacks | » Kurioses

Mo Mär 14, 2011

Organspende - was nun?

Die Lobby ist stark: Ob Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), Deutscher Ärztetag oder Prominente: Alle werben vehement für Organe, für das "Leben".

Doch leider wird hier auch mit Marketingkampagnen versucht, Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden - wenn sie sich dagegen entscheiden.
Denn "vermehrt legen Studien nämlich nahe, dass auch hirntote Patienten noch über etliche hirnunabhängige Funktionen verfügen: Hirntote steuern selbsttätig ihre Temperatur, sie reagieren auf Schmerzreize mit Blutdruckanstieg, scheiden Körperstoffe aus, reifen geschlechtlich heran und sind sogar in der Lage, ein Kind auszutragen. Die von dem Neurologen Alan Shewmon zusammengetragenen 175 Fälle beweisen, dass hirntote Menschen noch am Leben sind und unter Umständen – wenn intensivmedizinische Maßnahmen nicht abgebrochen beziehungsweise keine Organe entnommen würden – über Jahre hinweg lebensfähig wären.


Was ist der "Hirntod"?
Transplantationen basieren auf der Vereinbarung, dass die entnommenen Organe von toten Menschen stammen: Der Hirntod, so die 1968 vom Ad hoc Committee der Harvard Medical School verabredete, aber umstrittene Definition, ist der Tod des Menschen. Wäre dem nicht so, würden sich deutsche Ärzte strafbar machen, indem sie aktive Sterbehilfe leisten.

www.freitag.de

Ebenso hat sich Vera Kalitzkus in ihrem Buch "Dein Tod, mein Leben" zu diesem Thema geäußert:
Der Papst ist jetzt Organspender – und Sie? Jeder ist möglicher Geber und Empfänger eines lebenswichtigen Organs, der Tod bekommt einen Sinn, Leben werden gerettet. Einfache Entscheidung, oder? Doch offenbar sind unsere Emotionen zu diesem Thema komplizierter – im Körper ist unser Selbst zu Hause, so empfinden wir das. Und wenn ein Mensch hirntot ist, aber noch durchblutet und beatmet wird, wie tot ist er dann eigentlich?

Fragen über Fragen, auf die die Befürworter keine Antworten haben...


Stephan Hadraschek am 14. März 2011, 23:03 | 0 Comment/s (2015) | 0 Trackbacks | » Tod

Do Mär 10, 2011

Buchtipp - Héctor Wittwer/Daniel Schäfer/Andreas Frewer (Hrsg.): "Sterben und Tod"

Héctor Wittwer/Daniel Schäfer/Andreas Frewer (Hrsg.)
Sterben und Tod
Geschichte - Theorie - Ethik
Ein interdisziplinäres Handbuch

Handbücher sind in der wissenschaftlichen Welt nichts Neues, geben sie doch Orientierung in einer immer unübersichtlich werdenden Forschungslandschaft. Auch Profis fällt es immer schwerer, den Überblick zu behalten.
Das vorgelegte Handbuch von Wittwer, Schäfer und Frewer versucht hier, Abhilfe zu schaffen, indem es ein breites Spektrum an Positionen und Anhaltspunkten zu Sterben und Tod bietet. Es ist für jeden von Interesse, der sich einen systematischen Zugang zu diesen Themen verschaffen möchte.
Bisherige Kompendien haben sich meist auf ein Spezialgebiet konzentriert – und somit andere, wichtige Disziplinen vernachlässigt. Führend dabei bisher die Volkkunde/Ethnologie, Soziologie und Kulturwissenschaften.
Doch fehlte es bisher an Darstellungen, die die verschiedenen Fachrichtungen miteinander verbinden oder zumindest nebeneinander, gleichrangig, stellen.
Das Handbuch „Sterben und Tod“ wird von Héctor Wittwer, Daniel Schäfer und Andreas Frewer unter Mitwirkung von Klaus Feldmann, Udo Tworuschka und Joachim Wittkowski herausgegeben und stellt im deutschsprachigen Raum eine Besonderheit dar, denn es existiert bis dato kein anderes Buch, das sich in dieser Art und Weise mit Sterben und Tod auseinandersetzt.

metzlerverlag.de

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Stephan Hadraschek am 10. März 2011, 20:03 | 0 Comment/s (2324) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Di Mär 08, 2011

Nothilfe für Suizid-Gefährdete bei Facebook

Die britische Selbsthilfe-Organisation für Suizid-Gefährdete Samaritans startet ein Hilfs-Angebot für britische und irische Facebook-Nutzer. Wer über Mitteilungen seiner Freunde auf Facebook besorgt ist, kann über die Seite der Samaritans in dem sozialen Netzwerk Hilfe rufen. Mitglieder können die freiwilligen Helfer der Organisation auch über das Facebook-Hilfeforum auf besorgniserregende Nachrichten hinweisen. Facebook verspricht, dann den Kontakt zwischen Mitarbeiter der Samaritans und den Hilfebedürftigen herzustellen

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 08. März 2011, 22:03 | 0 Comment/s (1735) | 0 Trackbacks | » Medien

Fr Mär 04, 2011

Totentanz

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Grabdenkmal für den verstorbenen Komponisten Ferruccio Busoni (1866–1924), III. Städtischer Friedhof Stubenrauchstraße, Berlin


Stephan Hadraschek am 04. März 2011, 23:03 | 0 Comment/s (1782) | 0 Trackbacks | » Friedhof