Archiv: Januar 2011

Sa Jan 29, 2011

Gedenk- und Erinnerungsorte sind keine Gruselorte...?!

Die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Mauthausen (Oberösterreich, 15 Kilometer östlich von Linz) ändert ihr Museumskonzept mit der Begründung, dass die Tötungseinrichtungen "keine Attraktionsorte" darstellen: Aus konservatorischen Überlegungen, aber auch aus Pietätsgründen sollen Gaskammer und Krematorium nur noch über eine Glasbalustrade zu besichtigen sein.

Weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Lärm oder Besucheransammlungen zum Beispiel bei Schülerführungen gekommen sei, werden die Tötungsanlagen nur noch über eine Absperrung, etwa eine Glasbalustrade, zu besichtigen sein: „Mit den Gaskammern als Ort des Gruselns, aber auch als Attraktionsort wollen wir brechen. Die Ausstellungswege werden deshalb über Informationsräume führen, „die zur Rezeption dieser Orte notwendig sind“.
diepresse.com
wikipedia.de

Es ist wohl grundsätzlich auch eine Frage - sowohl des Gedenkstättenpersonals als auch der begleitenden Lehrkräfte - bei Besuchen solch besonderer Orte Schülern auch besondere Verhaltensregeln nahezubringen bzw. einzuüben. Ob das Separieren authentischer Orte des Todes dem Gedenken dienlich ist, scheint fragwürdig.

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Konzentrationslager Mauthausen

wikipedia.de
creativecommons.org


Stephan Hadraschek am 29. Januar 2011, 13:01 | 0 Comment/s (1864) | 0 Trackbacks | » Tod

Fr Jan 28, 2011

Keine "Friedhofsbahn" nach Stahnsdorf

Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Klage der Evangelischen Kirche zur Wiederherstellung der Friedhofsbahn zum Südwestkirchhof bei Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) abgewiesen.
welt.de

Die preußische Staatseisenbahnverwaltung hatte sich 1909 vertraglich verpflichtet, eine Bahnverbindung vom Staatsbahnhof Wannsee bis zum Südwestkirchhof bei Stahnsdorf herzustellen und zu betreiben, wenn die Berliner Stadtsynode die Gesamtkosten des Bahnbaues einschließlich des Grunderwerbs trage. 1913 wurde die Strecke von Wannsee zum Friedhof Stahnsdorf eröffnet.
berlinerumschau.com


Stephan Hadraschek am 28. Januar 2011, 23:01 | 0 Comment/s (1845) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Mi Jan 26, 2011

Verwerfungen

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Stephan Hadraschek am 26. Januar 2011, 11:01 | 0 Comment/s (1766) | 0 Trackbacks | » Trauer

Di Jan 25, 2011

Buchtipp - Karolin Küpper-Popp und Ida Lamp (Hg.) : "Rituale und Symbole in der Hospizarbeit"

Karolin Küpper-Popp, Ida Lamp (Hrsg.)
Rituale und Symbole in der Hospizarbeit
Ein Praxisbuch

Es gibt mittlerweile viele Bücher zum Themenkomplex „Rituale, Symbolik, Trauer“, doch die meisten beziehen sich dabei auf die Arbeit in der Trauerbegleitung. Das neue Buch „Rituale und Symbole in der Hospizarbeit“ widmet dagegen sich der praktischen Arbeit im Hospiz.
Mehrere Autoren haben an diesem Titel mitgewirkt: Nach einer theoretischen Einführung („Hintergrund“) folgt ein ausführlicher Praxisteil („Arbeitsfelder“), der alle Bereiche der Arbeit mit Symbolen darstellt. Zahlreiche Erfahrungs- und Praxisberichte informieren anschaulich über die Umsetzung in der praktischen Arbeit vor Ort.
Dabei geht es um Aspekte der Sterbebegleitung, der Trauerbegleitung, um individuelle Symbole und Rituale und Gedenkfeiern und Trauergottesdienste. Darüber hinaus wird ein bisher kaum beachteter Aspekt erörtert: Die „offene Bildungsarbeit“. Dabei geht es um die Frage, wie „öffentlich“ ein Hospiz sein darf. Wenn Interessierte (Gruppen) ein Hospiz besuchen möchten, stellt sich die Frage nach dem geeigneten Umgang mit diesen Personen. Denn es wird auch zukünftig immer wichtiger werden, niederschwellige Angebote (Vorträge, Musikabende, Lesungen) zu schaffen, „um Hospize als Orte des Lebens und der Kultur kennen zu lernen.“ (S.209).

Gütersloher Verlagshaus.de

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Stephan Hadraschek am 25. Januar 2011, 13:01 | 0 Comment/s (1968) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

So Jan 23, 2011

Buchtipp - Andreas Timmermann-Levanas, Andrea Richter: "Die reden - Wir sterben"

Andreas Timmermann-Levanas, Andrea Richter
Die reden - Wir sterben
Wie unsere Soldaten zu Opfern der deutschen Politik werden

Der Ruf der Bundeswehr ist derzeit nicht der beste: Ob es die Auslandseinsätze sind, die sich in der Kritik befinden oder Spannungen innerhalb des Heeres: Die Entscheidungen des bisher beliebten Verteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg empören viele Angehörige der Bundewehr als auch Bundesbürger. Und ob der Kampf „für den Frieden“ am Hindukusch sinnvoll ist, darüber gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Über 40 deutsche Soldaten sind gefallen, Zehntausende sind traumatisiert. Alltag in Deutschland. Erst jetzt werden die Mängel an Ausbildung und Ausrüstung der Truppe diskutiert.
Aber in dem Buch von Andreas Timmermann-Levanas und Andrea Richter geht es um den Umgang der Bundeswehr (bzw. des verantwortlichen Ministeriums) mit Soldaten und deren Angehörige, die durch Einsätze zu Invaliden wurden bzw. ums Leben kamen.
Nicht erst seit den ISAF-Einsätzen in Afghanistan/Usbekistan wird deutlich, dass die Krisenintervention nach Einsätzen unzureichend ist. Dies ist umso unverständlicher, da es eindeutige negative historische Beispiele anderer Nationen gibt: Frankreich mit dem Indochinakrieg (Erster Indochinakrieg) und die USA mit dem Vietnamkrieg (Zweiter Indochinakrieg).

campus.de

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Aktuelle Diskussion zum Thema in der Sendung "AnneWill" (ARD) am 23.01.2011:
"Im Krieg gedient, zu Hause ausgedient - lassen wir unsere Soldaten im Stich?"

AnneWill


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Stephan Hadraschek am 23. Januar 2011, 21:01 | 0 Comment/s (2025) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Jan 22, 2011

Ewiges Leben - machbar und wünschenswert?

Ewiges Leben - seit jeher ein Traum der Menschen. Michael Saxer ist jemand, der an dieser Verwirklichung arbeiten möchte. Seine Überzeugung heißt "Kryonik" - das Konservieren des Leichnams nach dem Tod.

n-tv.de

Definition:
Kryonik (auch Kryostase, von griechisch: kryos = kalt) ist die Konservierung von Organismen oder einzelnen Organen (normalerweise dem Gehirn) bei tiefen Temperaturen (unter −125 °C), um sie – wenn möglich – in der Zukunft wiederzubeleben [...] In den USA wird Kryonik von gemeinnützigen Gesellschaften (Alcor, Cryonics Institute) angeboten. Dort können sich Menschen nach dem eigenen Ableben in Kryostase begeben. Die erste kryonische Suspension wurde am 12. Januar 1967 an James Bedford durchgeführt, dessen Körper heute bei Alcor aufbewahrt wird.
wikipedia.de


Stephan Hadraschek am 22. Januar 2011, 23:01 | 0 Comment/s (2055) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Tod im Netz

Der Tod im Zeitalter des Internets ist entwaffnend und erschreckend zugleich. Die klassische Moderne verbannte ihn aus dem Leben. Die Friedhöfe verwaisen. In der digitalen Welt aber sind die Toten wieder mitten im Alltag angekommen. Jeder ist ein bisschen unsterblich.

zeit.de


Stephan Hadraschek am 22. Januar 2011, 00:01 | 0 Comment/s (1781) | 0 Trackbacks | » Tod

Mi Jan 19, 2011

Neue Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur Kassel

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Der Tod in der Karikatur
Eine Ausstellung des Deutschen Zeitungsmuseums
28. Januar bis 1. Mai 2011

Das Deutsche Zeitungsmuseum präsentiert rund 120 Karikaturen zum Thema Tod aus der Sammlung Koos van Weringh. Die Zeichnungen stammen aus internationalen Zeitungen sowie Zeitschriften und decken den Zeitraum von 1900 bis heute ab.

sepulkralmuseum.de

Der Tod in den Medien ist allgegenwärtig, in großen Schlagzeilen und aufrüttelnden Bildern präsentieren und kommentieren sie täglich, was sich Menschen gegenseitig antun; Bilder vom Tod, vom Töten und neuerdings vom Sterben werden uns täglich über die Medien frei Haus geliefert, der Tod kommt in vielerlei Gestalt und fordert Journalisten immer wieder heraus: welche Worte und Bilder können und müssen gezeigt werden? Wie viel Pietät lässt sich mit der journalistischen Pflicht der Recherche vereinbaren?
Den Besucher erwartet eine Zeitreise durch über hundert Jahre konfliktreicher Geschichte, die sich in den ausgewählten Karikaturen nachvollziehen lässt.

nh24.de

Eröffnung: 28. Januar 2011, um 19.30 Uhr

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Er kostet 19.90 EUR

Museum für Sepulkralkultur | Weinbergstraße 25-27 | 34117 Kassel | T. 0561 91893 0 | Email: info@sepulkralmuseum.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 20 Uhr
Montags geschlossen


Stephan Hadraschek am 19. Januar 2011, 22:01 | 0 Comment/s (1731) | 0 Trackbacks | » Tipps

Mo Jan 17, 2011

Rio Reiser kehrt zurück

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Passend zur aktuellen Buchrezension (s. u.) die Meldung:
"Rio Reiser wird umgebettet".
Und dann nicht irgendwohin, sondern auf den St.-Matthäus-Kirchhof, an der Grenze von Schöneberg zu Kreuzberg. Der Sänger läge in prominenter Gesellschaft...
Aber das sieht man wieder: Die Bande zwischen der nordfriesischen Region und Berlin sind enger als man denkt: Friedrich Paulsen, berühmter Philosoph und erster Professor in Deutschland mit einem Lehrauftrag in Pädagogik, ist ebenfalls auf dem St. Matthäsu-Kirchhof bestattet (wikipedia.de).

Hamburg - Das Grab des "Königs von Deutschland" liegt unter einem Apfelbaum, hinter einem reetgedeckten Hof in Nordfriesland. 1996 starb Rio Reiser hier, in Fresenhagen, einer winzigen Gemeinde zwischen Flensburg und Föhr, nahe der dänischen Grenze. Um ihn im Garten des Bauernhofs beerdigen zu können, musste man erst eine Ausnahmegenehmigung einholen, erzählt sein Bruder Gert Möbius: "Die Auflage war, dass wir hier ein Kulturzentrum betreiben."

spiegel.de


Stephan Hadraschek am 17. Januar 2011, 21:01 | 0 Comment/s (2051) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Buchtipp - Gerhard Launer, Holger Schulz: "Weltnaturerbe Wattenmeer. Eine Luftbildreise"

Gerhard Launer, Holger Schulz
Weltnaturerbe Wattenmeer
Eine Luftbildreise
Ellert & Richter Verlag 2010

Faszinierende Landschaften stoßen immer auf großes Interesse – häufig deshalb, weil sie für die meisten weit weg und unerreichbar sind.
Mit „Weltnaturerbe Wattenmeer“ hat der Ellert & Richter Verlag nun ein Buch vorgelegt, das eine traumhafte und faszinierende Landschaft vor unserer Haustür zeigt: Das Wattenmeer, das Jahr für Jahr mehr Menschen in seinen Bann zieht. Es war daher eine notwendige und kluge Entscheidung,
das deutsche niederländische Wattenmeer 2009 auf die Weltnaturerbe-Liste zu setzen.
Solch einzigartige Landschaften haben eine besondere („magische“) Wirkung auf Menschen – und speziell auch auf Trauernde. Es gibt nicht ohne Grund Anbieter von Trauerreisen, die zu ausgesuchten Orten und Regionen reisen: Zu Landschaften, die die Seele beruhigen und die Schönheit und Faszination der Natur zeigen (zeit.de). die Veranstalter gehen davon aus, dass Betroffene in fremder Umgebung leichter loslassen können. Nicht immer ist daher der Zielort entscheidend. Der Ansatz, dass "Landschaft" auf den Menschen wirkt, geht da noch weiter. Selbstverständlich können Landschaften alleine die Trauerarbeit nicht ersetzen – aber sie können sie positiv beeinflussen.

Ellert & Richter.de

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Stephan Hadraschek am 17. Januar 2011, 18:01 | 0 Comment/s (2394) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Jan 15, 2011

Europäische Auswirkungen auf das Bestattungswesen


Rechtliche Vorgaben der Europäischen Union wirken sich auch auf das Friedhofswesen aus: Die Dienstleistungsrichtlinie der EU hat zum Ziel, den grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr fördern und die Verwirklichung eines einheitlichen Binnenmarktes zu beschleunigen.
badische-zeitung.de


Stephan Hadraschek am 15. Januar 2011, 22:01 | 0 Comment/s (1832) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Fr Jan 14, 2011

Wiener Krematorium soll neue Unternehmenszentrale beheizen

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Die "alte" Zentrale der BESTATTUNG WIEN GMBH, Goldeggasse 19


Wien: Die Bestattung Wien will ihre neue Unternehmenszentrale am Zentralfriedhof (Fertigstellung 2012) durch das dort befindliche Krematorium beheizen. Sprecher Jürgen Sild bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Dass die künftige Zentrale mit Leichen beheizt werde, könne man so aber nicht sagen, betonte er.

Pietätlos? Eigentlich nicht. Eher noch ein sinnvoller Nutzen. Denn es wird ja nicht irgendein Supermarkt oder Bürohaus zusätzlich mit Wärme versorgt, sondern die Bestattung Wien.
Aber die Gesellschaft hat wohl auch in diesen Fragen großen Nachholbedarf in Sachen "Ethik".

Übrigens ein ähnliches Vorhaben in Großbritannien:
Ein Krematorium soll ein Schwimmbad heizen.
spiegel.de

derstandard.at

web.de


Stephan Hadraschek am 14. Januar 2011, 12:01 | 0 Comment/s (1853) | 0 Trackbacks | » Bestattung

So Jan 09, 2011

Wenn Bestatter an die Börse wollen...

...hat das schon so manche Enttäuschung gegeben.

Klar, der Tod hat immer Konjunktur (Robert Halver, Kapitalmarktanalyst: „Man kann es drehen und wenden, wie man will, das Sterben ist nun einmal ein Faktum“).
Aber dass deshalb gleich potentielle Anleger ihr Glück darin sehen, Anleihen bei Bestattungsunternehmen, Krematoriumsbetreibern, Sargherstellern etc. zu zeichnen, scheint fraglich. Zu viele negative Entwicklungen hat es in diesem Bereich gegeben, als das man diese Branche als krisensicher bezeichnen könnte. Die verschiedensten Versuche vieler Unternehmen (insbesonderes in den USA) zeigen dies.
Der Tod selbst ist krisensicher, denn der kommt. Immer noch, für jeden.
Bei denen, die an ihm verdienen wollen, sieht es immer noch anders aus.

boerse-online.de


Stephan Hadraschek am 09. Januar 2011, 15:01 | 0 Comment/s (1961) | 0 Trackbacks | » Tod

Fr Jan 07, 2011

Der Blick in die Vergangenheit

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Stephan Hadraschek am 07. Januar 2011, 10:01 | 0 Comment/s (4387) | 0 Trackbacks |

Do Jan 06, 2011

Epiphanias - Erscheinung des Herrn

Heute ist "Epiphanias bzw. Epiphanie" - die Erscheinung des Herrn.
Der 6. Januar ist das historische Weihnachtsdatum, oft als Dreikönigsfest oder Dreikönigstag bezeichnet.
Dabei ist mit Erscheinung die menschliche Gegenwart Gottes in der Person Jesu Christi gemeint. Dabei wird der Geburt Jesu mit der Verehrung durch die jüdischen Hirten, der Anbetung der Weisen (Mt 2 EU), seinem kindlichen Wirken bis zu seiner Taufe im Jordan (Mt 3,13–17 EU) und seinem ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1–11 EU) gedacht.
Dabei an Menschen zu denken, die einem wichtig sind, gehört dazu.
wikipedia.de

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Stephan Hadraschek am 06. Januar 2011, 06:01 | 0 Comment/s (1873) | 0 Trackbacks | » Termine

Mi Jan 05, 2011

Buchtipp - William J. Worden: "Beratung und Therapie in Trauerfällen"

Neuauflage!
William J. Worden
Beratung und Therapie in Trauerfällen
Ein Handbuch

Der Klassiker ist in einer neuen Auflage erschienen:
William J. Wordens „Beratung und Therapie in Trauerfällen“ ist nun einer vierten, überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen. Seit dem ersten Erscheinen sind 25 Jahre vergangen - die Trauerforschung hat sich in Teilen fortentwickelt und es gab viele Diskussionen darüber, was eine gute Trauerbegleitung eigentlich sei. Daher wurde eine erneute Auflage erforderlich.

Das Werk richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die sich auf diesem Spezialgebiet Kenntnisse erwerben wollen ebenso an Seelsorger, Bestatter und haupt- oder ehrenamtliche Trauerbegleiter.
Die Neuauflage enthält erweiterten Inhalt u.a. zu:
„Mediatoren im Trauerprozess“ - über persönliche und soziale Variablen, die den individuellen Trauerprozess prägen, detaillierte Richtlinien und Modelle für den Umgang mit besonderen Arten von Trauerfällen, darunter Suizid, plötzliche Todesfälle, Fehlgeburten, eine neue Version des „Aufgabenmodells“, mit dem Trauernden geholfen werden kann, ihre Traueraufgaben zu bewältigen und neue Richtlinien, die Therapeutinnen und Therapeuten helfen, ihre eigenen Trauererfahrungen zu verstehen und durchzuarbeiten.

Verlag Hans Huber

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Stephan Hadraschek am 05. Januar 2011, 17:01 | 0 Comment/s (2055) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Sa Jan 01, 2011

Postmortal Geld machen mit dem "King of Pop"

Makaber, aber geschäftstüchtig:
Der US-Sender Discovery Channel wollte die nachgestellte Obduktion von Michael Jacksons Leichnam ausstrahlen. Doch die Nachlassverwalter des Popstars protestierten. Jetzt hat der Sender das Leichenöffnungsspektakel abgesetzt [...]
Nun erklärte Discovery Channel, die Ausstrahlung der Doku "auf unbestimmte Zeit" verschieben zu wollen.

spiegel.de

Die Frage ist, an wessen bzw. welchem Leichnam nachgestellt werden sollte?
Ist da etwa der Plastinator, "Dr. Tod", mit von der Partie? Der hatte ja seinerzeit großes Interesse daran, den "King of Pop zu konservieren.
Zum tragischen Schicksal des "King of Pop" gesellt sich nun das des Plastinators: Gunther von Hagens ist an der unheilbaren Krankheit Parkinson erkrankt.

t-online.de


Stephan Hadraschek am 01. Januar 2011, 13:01 | 0 Comment/s (1807) | 0 Trackbacks | » Tod