Archiv: Oktober 2010

So Okt 31, 2010

Heute ist Reformationstag - und nicht nur Halloween...

Heute ist Reformationstag!
Was war denn "Reformation"?, fragen viele Kinder und Jugendliche - und allzu oft auch deren Eltern...
Der heutige Reformationstag wird von evangelischen Christen in im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert.
Der Reformationstag ist gesetzlicher Feiertag in den deutschen Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, und Thüringen. In Baden-Württemberg ist der Tag schulfrei. Natürlich nicht in Berlin...
Der Reformationstag und Halloween fallen auf dasselbe Datum, haben aber nichts miteinander zu tun. Das Wort "Halloween" leitet sich von "all hallows/ all hallows even" = Allerheiligen (31.10. , der Tag vor Allerheiligen) ab. Dennoch hat Halloween den Reformationstag nahezu völlig verdrängt.

Nun denn...
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wikipedia.de


Stephan Hadraschek am 31. Oktober 2010, 17:10 | 0 Comment/s (1655) | 0 Trackbacks | » Termine

Mi Okt 27, 2010

Russische Bären fressen sich an Leichen satt

Es klingt sehr makaber:
Im Norden Russlands (Syktywkar) begehen hungrige Bären auf Friedhöfen Grabraub der schlimmsten Art: Sie holen Leichen aus den Gräbern und fressen sie auf.
Wegen der Dürre im Sommer finden die mächtigen Tiere in den Wäldern keine Nahrung, der Hunger treibt sie in die Nähe menschlicher Siedlungen. Auf Friedhöfen finden sie relativ leicht etwas zu essen[...]

aktuell.ru


Stephan Hadraschek am 27. Oktober 2010, 22:10 | 0 Comment/s (1532) | 0 Trackbacks |

Di Okt 26, 2010

"Abschied". EINE SONDERVERÖFFENTLICHUNG DER OTTO BERG BESTATTUNGEN

Heute (26.10.2010) im Berliner Tagesspiegel erschienen und bei Otto Berg Bestattungen erhältlich: Die Sonderbeilage "Abschied".

Die Beilage beschäftigt sich mit vielen Aspekten zum Thema "Sterben/Tod/Trauer".

Aus dem Vorwort:
Vergessen zu werden – das ist nicht schön.
Doch viele Menschen befürchten etwas anderes, wenn sie an ihr Ende denken: Dass ihr
Grab nicht gepflegt wird. Das gilt besonders für jene, die keine Angehörigen mehr haben
oder deren Kinder weit weg wohnen. Die Statistiker sagen, dass sich die Zahl der anonymen
Bestattungen auch deshalb in der Hauptstadt-Region von 1992 bis 2008 verdoppelt
hat. Ein Grabstein allein auf einem Internet-Friedhof? Das kann ebenso wenig
die Zukunft sein, wie die Teilnahme an einer Trauerfeier mittels Web-Cam. Vielerorts wurden
die Grab-Angebote daher bereits an diesen Wandel angepasst. Und siehe da: Die
neuen Angebote – wie etwa Gemeinschaftsgrabfelder – werden angenommen. In dieser
Beilage informieren Sie Otto Berg Bestattungen über alle Facetten der Bestattungskultur
und über Tabu-Themen Tod, Trauer und Trost. Für alle Leser, die sich damit befassen möchten
– oder befassen müssen.


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Stephan Hadraschek am 26. Oktober 2010, 22:10 | 0 Comment/s (1693) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Ausstellung: "Mit Farbe Licht ins Dunkel bringen"

Berlin:
Antje an der Spree und das evangelische Kirchenforum laden Sie herzlich zu einer ganz außergewöhnlichen Ausstellung ein.

Es werden bemalte Särge und Urnen zu sehen sein außerdem Skulpturen und Bilder zum Thema Vergänglichkeit.

Die Ausstellung kann vom 27.10.-27.11.2010 im Mausoleum auf dem Friedrichwerderschen Friedhof in Kreuzberg, Bergmannstraße 42 besichtigt werden.

Am 17.011.10 findet zum Thema „ Mit dem Tod leben“ ein Workshop statt in dem Schüler ihre Ideen auf einen Sarg bringen können.

antje-an-der-spree.de

Ausstellung_Friedhof.pdf


Stephan Hadraschek am 26. Oktober 2010, 00:10 | 0 Comment/s (1580) | 0 Trackbacks | » Tipps

Do Okt 21, 2010

Loki Schmidt ist tot

Die Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers und ZEIT-Herausgebers Helmut Schmidt ist in der Nacht zum Donnerstag, dem 21. Oktober, in ihrem Haus in Hamburg gestorben. Die Ehrenbürgerin der Freien und Hansestadt Hamburg wurde 91 Jahre alt.

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D. und seiner Familie gilt mein aufrichtiges Beileid.
Die deutsche Gesellschaft wird Loki Schmidt als eigenverantwortliche und bodenständige Frau in Erinnerung behalten, denn sie war kein "Anhängsel" von Helmut Schmidt: Es gibt nicht viele Menschen dieser Art.

ZEIT online hat ein Kondolenzbuch eingerichtet:
Kondelenzbuch


Stephan Hadraschek am 21. Oktober 2010, 12:10 | 0 Comment/s (1588) | 0 Trackbacks | » Trauer

Sa Okt 16, 2010

Buchtipp - Michael de Ridder: "Wie wollen wir sterben?"

MICHAEL DE RIDDER
Wie wollen wir sterben?
Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin

Michael de Ridder ist seit dreißig Jahren als Arzt klinisch tätig und heute als Internist Chefarzt der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses. Er ist Vorsitzender einer Stiftung für Palliativmedizin und erhielt im Jahr 2009 den Ossip K. Flechtheim-Preis für sein gesundheitspolitisches Engagement.

Medizin darf nicht zum Selbstzweck werden:
Der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hilft vielen Patienten, heilt oder kann zumindest Linderung verschaffen. Aber der Fortschritt verlängert auch Leben - oft entgegen den Patientenwünschen.
Michael de Ridder, seit über dreißig Jahren an verschiedenen Kliniken in Hamburg und Berlin als Internist, Rettungs- und Intensivmediziner tätig, plädiert dafür, Sterben wieder als Teil des Lebens wahrzunehmen und anzuerkennen. Diese Art Plädoyers gibt es mittlerweile viele, zumeist aus dem Hospiz- und Palliativbereich.
Doch de Ridder richtet sich mit diesem Buch auch an die eigene Zunft.
Ärzte haben immer noch ein altes, medizinisch-technisches Verständnis des Heilens bzw. Lebenerhaltens - koste es, was es wolle.
doch austherapierte Patienten müssen nicht mehr künstlich am Leben erhalten werden: Mediziner müssen lernen, in aussichtslosen Situationen ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Ärzte, so de Ridder, werden somit zu gefragten Begleitern und Fürsorgern auf dem letzten weg.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten
ISBN: 978-3-421-04419-8
€ 19,95 [D]

dva.de
Video-Interview_de Ridder


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Stephan Hadraschek am 16. Oktober 2010, 23:10 | 0 Comment/s (1841) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Von Ostern bis Totensonntag

Friedhofssprache:

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Stephan Hadraschek am 16. Oktober 2010, 00:10 | 0 Comment/s (1622) | 0 Trackbacks | » Kurioses

So Okt 10, 2010

Buchtipp - Alexandra Kaiser : "Von Helden und Opfern. Eine Geschichte des Volkstrauertags"

Alexandra Kaiser
Von Helden und Opfern. Eine Geschichte des Volkstrauertags


Durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind der Soldatentod und das Gedenken daran wieder in der Diskussion. Damit gewinnt auch der Volkstrauertag (wieder) neue Aktualität. Denn er wurde lange Zeit als reine Routineveranstaltung, mit eher reaktionärer Tendenz, betrachtet.
Dass der Volkstrauertrag allerdings eine fast 90jährige Tradition hat, ist kaum bekannt.
Alexandra Kaiser stellt erstmals die Geschichte dieses besonderen Tages umfassend dar: Eingeführt wurde er vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 1922 als Gedenktag – privat organisiert - für die im Ersten Weltkrieg gestorbenen Soldaten. Seither wandelten sich seine Inszenierungen und Bedeutungen parallel zum Wechsel der politischen Systeme. Im Nationalsozialismus wurde er zum "Heldengedenktag", in der Bundesrepublik zum "Gedenktag für alle Opfer von Krieg und Gewalt". Der Volkstrauertag ist somit ein „Paradebeispiel“ der deutschen Erinnerungskultur im 20. und 21. Jahrhundert.

Campus Verlag

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Stephan Hadraschek am 10. Oktober 2010, 23:10 | 0 Comment/s (2133) | 0 Trackbacks | » Tipps - Bücher

Fr Okt 08, 2010

Eine Leiche als Festmahl

Es erscheint uns Mitteleuropäern völlig fremd und weckt Ekelgefühle:
Der Stamm der Moche in Peru ließ seine Verstorbenen von Insekten verspeisen.
Die Indios glaubten, dass nur so Seelen befreit werden. Es war ein Totenkult der besonderen Art. Dies fanden Forscher nun in einem Grab am Fuß der "Mondpyramide" Huaca de la Luna nahe der Stadt Trujillo/Peru heraus.

spiegel.de

Beim Thema "Naturbestattung" kommt einem auch sofort die tibetische "Himmelsbestattung" in den Sinn, die bis heute praktiziert wird.
Dazu wird der Leichnam wird nach einigen Tagen der Hausaufbahrung bei Sonnenaufgang zum Bestattungsplatz gebracht. Dort wird der Körper von den Leichenbestattern (Ragyapas) zerteilt und den – zuvor angelockten – Geiern überlassen. Man glaubt, dass die Geier den Verstorbenen ins Bardo, einen Zustand zwischen dem Tod und der Wiedergeburt, tragen.

wikipedia.org

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Verzierter Schädel, Sekundärbestattung


Stephan Hadraschek am 08. Oktober 2010, 10:10 | 0 Comment/s (1812) | 0 Trackbacks | » Bestattung

Di Okt 05, 2010

Der Himmel soll warten

Der Eingang zum Jenseits ist verschlossen...
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Stephan Hadraschek am 05. Oktober 2010, 12:10 | 0 Comment/s (1774) | 0 Trackbacks | » Friedhof

Sa Okt 02, 2010

Ein Leichenwagen ist kein Dienstwagen

Schade eigentlich:
Ein Leichenwagen als Firmenwagen ist unzumutbar. Das hat das Kölner Landesarbeitsgericht in einem am Freitag veröffentlichten Urteil klargestellt – und damit dem Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens Recht gegeben. „In Anbetracht des Stellenwerts eines solchen Fahrzeugs“ könne dem Mitarbeiter und seiner Familie nicht zugemutet werden, auch privat und in der Freizeit mit einem Leichenwagen herumzufahren.
Da wäre so mancher Arbeitnehmer aber stolz, mit so ein einem Gefährt in der Gegend herum zu kutschieren...

focus.de

n-tv.de

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Interessengemeinschaft (IG) für den Erhalt
historischer Fahrzeuge/BEFA 2005



Stephan Hadraschek am 02. Oktober 2010, 15:10 | 0 Comment/s (1720) | 0 Trackbacks | » Kurioses